Die Polizeiarbeit steht im Zeichen des digitalen Wandels. Das CAS Zukunftsorientierte Polizeiarbeit befähigt Sie, technologische Entwicklungen zu verstehen, kritisch zu reflektieren und aktiv in Ihre Berufspraxis zu integrieren.
Zukunft gestalten heisst, vorbereitet sein: Mit einer klaren Strategie und starken Organisationseinheiten sind Polizeiorganisationen bereit, Chancen zu nutzen, Trends zu erkennen und Herausforderungen selbstbewusst anzugehen.
Steckbrief
- Abschluss
- CAS
- Lernsetting
- Präsenz
- ECTS-Punkte
- 15
- Nächster Start
- Auf Anfrage
- Dauer
- 20 Tage in 9 Monaten
- Unterrichtssprache(n)
- Deutsch
- Durchführungsort(e)
- Brugg-Windisch
- Preis
- CHF 6 900 (zusätzlich CHF 400 Prüfungsgebühren)
Auf einen Blick
- Praxisorientiert: Sie vertiefen Ihr Wissen über digitale Entwicklungen in der Polizeiarbeit
- Ganzheitliches Verständnis: proaktive Polizeiarbeit gelingt.
- Fachkompetenz: Sie nutzen Daten gezielt für evidenzbasierte Polizeiarbeit
- Ausblick: Erweiterung der beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten
- Laufbahn: Abschluss mit CAS-Zertifikat der FHNW
Ziele und Nutzen
Das CAS Zukunftsorientierte Polizeiarbeit setzt sich mit dem Einfluss moderner Technologie und zukünftige Trends auf die Polizeiarbeit auseinander. Es vermittelt Ihnen die Kompetenzen, um den technologischen Wandel in der Polizeiarbeit aktiv mitzugestalten. Sie lernen:
- den strategischen Wandel der Polizei zu erkennen und ein Sensorium für vorausblickende Polizeiarbeit zu entwickeln.
- bestehende und neue Technologien zu verstehen und deren Vor- und Nachteile zu beurteilen.
- mit neuen Phänomenen im digitalen Raum professionell umzugehen.
- Technologien in Ihrem Berufsalltag anzuwenden.
- die Bedeutung von Daten als Grundlage der Polizeiarbeit zu verstehen und erkennen wie diese in Zukunft die Polizeiarbeit beeinflussen werden.
- ein eigenes Bild Ihrer zukünftigen Polizeiarbeit entwickeln
Zielpublikum
Diese Weiterbildung richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die ihre Kompetenzen erweitern und sich auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten möchten.
Für wen ist das CAS geeignet?
Dieses CAS richtet sich an Mitarbeitende kantonaler, städtischer und kommunaler Polizeikorps in der Schweiz, die sich gezieltweiterentwickeln und für weiterführende Aufgaben qualifizieren möchten. Es stärkt die Arbeitsmarktfähigkeit und eröffnet neue berufliche Perspektiven – auf allen Stufen.
Aufbau und Inhalte
Die Weiterbildung umfasst fünf Module und behandelt allgemeine Themen wie den Umgang mit neuen Technologien, die Entwicklung von reaktiver zu proaktiver Polizeiarbeit, evidenzbasierte Praxis, Informationsgewinnung und die Unterstützung polizeilicher Prozesse durch moderne IT-Technologien.
Modulinhalte
Modul 1: Umgang mit neuen Technologien
- Wie entsteht Wissen
- Technische Komplexität der Polizeiarbeit
- Rolle von fedpol bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität
- Sicherheit im digitalen Raum
- Sicherheit und Überwachung, der gläserne Mensch
Modul 2: Von der reaktiven zur proaktiven Polizeiarbei
- Technische Entwicklung und Aufgaben der Polizei heute
- Polizeiliche Innovationen
- Prävention im Internet
Modul 3: Praxis und evidenzbasierte Polizeiarbeit
- Polizeiliches Wissen
- Evidenz in der Polizeiarbeit
- Daten als Grundlage
- Wirkungsmessung in polizeilichen Operationsräumen
Modul 4: Informationsgewinnung in sozio-technischen Systemen
- Stellenwert der Informationen in polizeilichen Organisationen
- Lage und Analyse
- Predicting Policing
- Aktuelle Lagebilder
Modul 5: Neue IT-Technologien zur Unterstützung polizeilicher Prozesse
- Organisation und Aufgaben PTI
- Polizei Forschung
- Künstliche Intelligenz
Weiterführende Programme
Das CAS Zukunftsorientierte Polizeiarbeit können Sie zum DAS Modern Policing ausbauen.
Dozierende
Die Dozierenden sind Persönlichkeiten aus Verwaltung, Polizei, Privatwirtschaft und Fachhochschule. Sie definieren gemeinsam mit dem Fachausschuss die inhaltlichen Schwerpunkte und gestalten den Unterricht. So wird eine ausgewogene, vielseitige und aktuelle Weiterbildung sichergestellt.
Voraussetzungen und Zulassung
Das Weiterbildungsprogramm richtet sich an Fachpersonen mit einem Tertiär-Abschluss einer Hochschule (Universitäten/ETH, Pädagogische Hochschulen oder Fachhochschulen) oder einer höheren Berufsbildung (Eidg. Höhere Fachprüfung, Eidg. Berufsprüfungen oder Höhere Fachschulen) und einschlägiger Berufspraxis von mindestens zwei Jahren nach Abschluss.
Interessent:innen mit einer beruflichen Grundausbildung (Eidgenössisches Berufsattest EBA, Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis EFZ) können aufgenommen werden, wenn sie einschlägige Berufserfahrung, Leitungserfahrung sowie sonstige Qualifikationen mitbringen.
Interessierte Fachhörerinnen und Fachhörer können bei freien Studienplätzen ohne Zulassungsbedingungen zugelassen werden. Es ist auch möglich einzelne Module zu besuchen. Anfragen sind an die Programmleitung zu richten.
Organisatorisches
Stundenpläne, Factsheets und Reglemente
- Factsheet CAS Zukunftsorientierte Polizeiarbeit (folgt)
- Stundenplan und Daten (PDF)
- Teilnahmebedingungen Hochschule für Wirtschaft (PDF)
- Programmreglement CAS Zukunftsorientierte Polizeiarbeit (PDF)
Fachausschuss
- Christian Brenzikofer, Kommandant Kantonspolizei Bern
- Jonas Hagmann, Programmleiter, Hochschule für Wirtschaft FHNW
- Fabian Kühner, Kommandant Stadtpolizei St. Gallen
- Fritz Lehmann, Stiftungsrat SPI, Direktor a.i. SPI
- Stefan Wettstein, Polizeichef Zofingen, Verband Aargauer Regionalpolizeien
- Reto Zuber, Vizekommandant, Chef Sicherheitspolizei Basel-Landschaft
- Thomas Zuber, Kommandant Kantonspolizei Solothurn
Partner

Das Schweizerische Polizei-Institut (SPI) ist das nationale Steuerungsorgan für die Aus- und Weiterbildung der Polizeien in der Schweiz. Es verantwortet die Kaderausbildung, koordiniert eidgenössische Prüfungen, zertifiziert Sicherheitsassistent*innen, publiziert Bildungsmedien, fördert angewandte Forschung und betreibt die Nationale Bildungsplattform Polizei. Trägerschaft: Bund, Kantone und Gemeinden.
Kosten
CHF 6 900 zzgl. CHF 400 Prüfungsgebühren.
Gesetzesausgaben und spezielle Fachbücher sind nicht inbegriffen.
Ratenzahlungen sind möglich – bitte kontaktieren Sie die Weiterbildungskoordination.
Ort
Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
Hochschule für Wirtschaft
Bahnhofstrasse 6
5210 Windisch
Beratung und Info-Anlässe
Kontakt

Miriam Müller
- Telefon
- +41 56 202 79 06 (Direkt)
- miriam.mueller1@fhnw.ch

Prof. Dr. Jonas Hagmann
- Telefon
- +41 61 279 17 95
- jonas.hagmann@fhnw.ch

Fritz Lehmann
- Telefon
- +41 32 723 81 00
- fritz.lehmann@ne.ch
Anmeldung
FHNW Campus Brugg-Windisch
Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
Bahnhofstrasse 6
5210 Windisch
