Digitale Medien spielen eine unverzichtbare Rolle im Leben von Jugendlichen. Doch wie können, sollen und dürfen Jugendliche digitale Medien nutzen, wenn sie wegen Fremd-/Selbstgefährdungen in einem intensiv betreuten Setting untergebracht sind? Diese Fragen beantwortet das Forschungs- und Entwicklungsprojekt «re:connect – Digitale Medien im Alltag von Jugendlichen in intensiv betreuten stationären Einrichtungen der Jugendhilfe und Jugendpsychiatrie».

In acht Einrichtungen wurden Interviews mit Jugendlichen und Gruppendiskussionen mit Fachpersonen geführt. Die Resultate wurden mit einer Begleitgruppe diskutiert und Empfehlungen abgeleitet. Die Gesamtergebnisse wurden in einem Forschungsbericht und einer Broschüre in deutscher und französischer Sprache zur Verfügung gestellt. Die Broschüre zeigt auf, wie digitale Medien in stationären Settings fachlich fundiert thematisiert und eingesetzt werden können. Sie finden darin zahlreiche Hilfestellungen, Praxis-Tipps und Reflexionsfragen.
Das Projekt ist Teil der Initiative www.mekis.ch, in deren Rahmen Instrumente, rechtliche und konzeptionelle Grundlagen für verschiedene Handlungsfelder der Sozialen Arbeit entwickelt wurden.
Projektdetails
- Forschungsfeld
- Hilfen zur Erziehung und Kindesschutz und Digitalisierung in der Sozialen Arbeit
- Hochschule/Institut
- Hochschule für Soziale Arbeit FHNW / Institut Kinder- und Jugendhilfe
Projektteam
Projektpartnerin
Dauer
Finanzierung
Kontakt

Prof. Dr. Rahel Heeg
- Telefon
- +41 61 228 59 57
- rahel.heeg@fhnw.ch