Zu den traumatisierenden Ereignissen zählen lebensbedrohliche Situationen, Gewaltvorfälle, Kriegserlebnisse, abrupte Aufbrüche mit monate- bzw. jahrelanger Flucht unter Trennung oder mit Verlust von engen Angehörigen. Vielen Geflüchteten resp. Migrant:innen gelingt es, ohne langfristige Schäden zu überleben, sie zeigen Resilienz. Andere entwickeln chronische Leiden wie eine Posttraumatische Belastungsstörung.
Berufsleute sind mit den unterschiedlichsten Menschen konfrontiert und stehen vor der Herausforderung, Symptome einer Traumatisierung zu erkennen und bei der Begleitung im Alltagsleben adäquat zu reagieren.
Steckbrief
- Abschluss
- Teilnahmebestätigung
- Lernsetting
- Präsenz
- Nächster Start
- 24.9.2026
- Unterrichtssprache(n)
- Deutsch
- Durchführungsort(e)
- Olten
- Preis
- CHF 800
- Nummer
- M29
Ziele und Nutzen
In ihren Herkunftsländern und auf der Flucht erleben Menschen oft traumatisierende Erlebnisse. Im Fachseminar erfahren Sie, wie ein Trauma entsteht, welche Folgen solche Ereignisse mit sich bringen und wie Sie im Arbeitsprozess diesen Menschen begegnen können.
Zu den traumatisierenden Ereignissen zählen lebensbedrohliche Situationen, Gewaltvorfälle, Kriegserlebnisse, abrupte Aufbrüche mit monate- bzw. jahrelanger Flucht unter Trennung oder mit Verlust von engen Angehörigen. Vielen Flüchtlingen resp. Migrantinnen und Migranten gelingt es, ohne langfristige Schäden zu überleben, sie zeigen Resilienz. Andere entwickeln chronische Leiden wie eine Posttraumatische Belastungsstörung.
Berufsleute sind mit den unterschiedlichsten Menschen konfrontiert und stehen vor der Herausforderung, Symptome einer Traumatisierung zu erkennen und bei der Begleitung im Alltagsleben adäquat zu reagieren.
Zielpublikum
- Personen aus der Sozialen Arbeit, Sozialpädagogik und Soziokulturellen Animation, bei denen Migrantinnen und Migranten ein wichtiges Klientel sind.
- Personen, die in der Anti-Rassismus-, Migrations- und Flüchtlingsarbeit tätig sind.
- Personen, die in Unternehmen und NGO’s tätig sind und sich mit Fragen von Migration, heterogener Arbeitnehmerschaft und interkultureller Öffnung beschäftigen.
- Personen, die in Behörden und Institutionen in Arbeits- und Themenfeldern von Integration und Migration tätig sind.
Aufbau und Inhalte
- Theoretische und praktische Erkenntnisse zu Trauma und Traumatisierung
- Kriegs- und gewaltbelastete Biographien von Menschen mit Migrationshintergrund
- Beratung von Menschen mit traumatischen Erfahrungen
- Kinder im Kontext von traumatischen Erfahrungen
- Indirekte Traumatisierung (Prävention, Selbstschutz)
Ziele
Die Teilnehmenden
- setzen sich mit unterschiedlichen, traumatischen Erfahrungen von migrierten Menschen in ihren Herkunftsländern auseinander,
- lernen verschiedene Bewältigungsmöglichkeiten der betroffenen Menschen kennen und erkennen Symptome, die möglicherweise mit traumatischen Erfahrungen zusammenhängen,
- kennen spezifische Bedürfnisse von traumatisierten Kindern,
- erhalten praktische Hinweise für die Beratungsarbeit mit Betroffenen.
Organisatorisches
Beratung
Kontakt

Jasmin Rickenbacher
- Telefon
- +41 62 957 29 74

Prof. Dr. Luzia Jurt
- Telefon
- +41 62 957 20 79
- luzia.jurt@fhnw.ch
Anmeldung
Migration, Trauma und professionelle BegleitungMigration, Trauma und professionelle Begleitung
- Datum
- 24.9.2026–25.9.2026
- Dauer
- Do, 22.10.2026, 09:15–16:45 Uhr
Fr, 23.10.2026, 09:15–16:45 Uhr - Ort
- Olten
- Freie Plätze
- 8