Folgen von Traumatisierungen bei Kindern und Jugendlichen stellen Fachpersonen in ambulanten und stationären Einrichtungen vor grosse Herausforderungen: Frühe Traumatisierungen können zu zahlreichen Folgestörungen beitragen.
Steckbrief
- Abschluss
- Teilnahmebestätigung
- Lernsetting
- Präsenz
- Nächster Start
- 12.3.2027
- Durchführungssprache
- Deutsch
- Durchführungsort
- Muttenz
- Preis
- CHF 1 100
- Nummer
- K27
Ziele und Nutzen
Dabei ist mit dem Begriff «Trauma» nicht das Ereignis gemeint, sondern die Verwundung, die im Körper und in der Psyche zurückbleibt. Die Folge: Betroffene können sich selbst und ihre Emotionen nicht gut steuern und Konsequenzen ihres Handels schlecht einschätzen. Auf Herausforderungen reagieren sie häufig hilflos, viele leiden unter Schlafschwierigkeiten. Manchmal genügen geringfügige Auslöser (Gerüche, Geräusche, Empfindungen), um extreme Reaktionen wie heftige Panik, Erstarren oder überschiessende Aggression auszulösen. Und so manches Kind, das sich einst überwältigt und ohnmächtig fühlte, ist später «allergisch» gegen Fremdsteuerung und kämpft um seine Autonomie: Einige können sich in der Schule nicht gut einfügen, andere versuchen sich unsichtbar zu machen. Zugleich verfügen diese Kinder und Jugendlichen über Stärken, die ihnen das Überleben sichern.
Dieses Fachseminar bietet Ihnen die Möglichkeit, sich mit zentralen Fragen der Traumapädagogik auseinanderzusetzen.
Zielpublikum
Das Fachseminar richtet sich an Fachpersonen in stationären und ambulanten Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (Kinder- und Jugendheime, Schulheime, sozialpädagogische Tagesstrukturen, betreute Wohngruppen, Sozialpädagogische Familienbegleitung usw.) Daneben richtet sich das Fachseminar an Personen in Fachstellen für Pflegekinderwesen oder Familien- und Jugendberatungsstellen.
Aufbau und Inhalte
- Grundlagen der Psychotraumatologie: kindliche Reaktionsmöglichkeiten auf traumatische Ereignisse
- Schutzfaktor sichere Bindung
- Einführung in traumapädagogische Grundhaltungen
- Förderung Selbstwirksamkeit und Selbstbemächtigung der Kinder und der Fachkräfte
- Förderung der Körper- und Sinneswahrnehmung, Förderung der Emotionsregulation, Förderung der Selbstheilungskräfte und der Resilienz
- Einblick in traumapädagogische Handlungsfelder (z.B. stationäre Einrichtungen, Beratung, Schule)
- Traumapädagogisches Verstehen: wie können wir Kindern und Jugendlichen und uns Fachkräften helfen, „inadäquates“ Verhalten zu verstehen
- Traumapädagogische Fallbesprechung
- Möglichkeit für das Einbringen von Fragestellungen aus der eigenen Praxis
Organisatorisches
Bemerkung
Änderungen und Preisanpassungen vorbehalten
Beratung
Kontakt
Luca Faulstich
- Telefon
- +41 61 228 59 79
- luca.faulstich@fhnw.ch
Marina Wetzel
- Telefon
- +41 61 228 52 02
- marina.wetzel@fhnw.ch
Anmeldung
Traumapädagogik - Traumatisierte Kinder und Jugendliche verstehen, begleiten und unterstützenTraumapädagogik - Traumatisierte Kinder und Jugendliche verstehen, begleiten und unterstützen
- Datum
- 12.3.2027–19.3.2027
- Dauer
- 3 Unterrichtstage
- Ort
- Muttenz
- Anmeldeschluss
- 28.2.2027
Traumapädagogik - Traumatisierte Kinder und Jugendliche verstehen, begleiten und unterstützenTraumapädagogik - Traumatisierte Kinder und Jugendliche verstehen, begleiten und unterstützen
- Datum
- 2.6.2027–4.6.2027
- Dauer
- 3 Unterrichtstage
- Ort
- Muttenz
- Anmeldeschluss
- 12.5.2027
Traumapädagogik - Traumatisierte Kinder und Jugendliche verstehen, begleiten und unterstützenTraumapädagogik - Traumatisierte Kinder und Jugendliche verstehen, begleiten und unterstützen
- Datum
- 3.11.2027–5.11.2027
- Dauer
- 3 Unterrichtstage
- Ort
- Muttenz
- Anmeldeschluss
- 15.10.2027

