Im Kontext der beruflichen Eingliederung sind Geschlechterverhältnisse zentrale, den beruflichen Alltag strukturierende Achsen der Ungleichheit.
Steckbrief
- Abschluss
- Teilnahmebestätigung
- Lernsetting
- Präsenz und Remote
- Nächster Start
- 25.9.2026
- Unterrichtssprache(n)
- Deutsch
- Durchführungsort(e)
- Online / Olten
- Preis
- CHF 800
- Nummer
- S124
Ziele und Nutzen
Professionelles Handeln in der erwerbsorientierten Eingliederung wird auf vielfache Weise von komplexen Genderthematiken beeinflusst. Im Fachseminar werden diese Thematiken vor dem Hintergrund professioneller Erfahrungen diskutiert und Elemente einer guten Praxis in Bezug auf die spezifischen Handlungskontexte der Teilnehmenden konkretisiert.
Genderbezogene Differenzen zeigen sich in der beruflichen Eingliederung vor allem in der Wahrnehmung von Gesundheitsthematiken, in hochflexiblen Arbeitsorganisationen sowie im Umgang mit Lebensereignissen wie Lebenskrisen oder der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
In Geschlechterverhältnissen werden Machtverhältnisse und Ungleichheiten sichtbar – sei es in sozialen Beziehungen am Arbeitsplatz, die von offenen oder verdeckten Formen von Diskriminierung geprägt sein können, oder in beruflichen Tätigkeiten, die geschlechterbezogen strukturiert sind.
Zielpublikum
- Eingliederungsfachpersonen, Gesundheitsfachpersonen und Personalfachleute in:
- Unternehmen
- Sozialversicherungen, insbesondere IV und RAV
- privaten Versicherungen, insbesondere Taggeldversicherungen
- Sozialen Diensten
- Institutionen und Organisationen der Arbeitsintegration
- der Rehabilitation
Aufbau und Inhalte
Die Weiterbildungsteilnehmenden
- kennen die zentralen Konzepte zu Geschlechterverhältnissen und Genderthematiken,
- verstehen die strukturellen Dimensionen von Genderungleichheit in der Arbeitswelt,
- erkennen genderbezogene Diskriminierung und Abwertung in beruflichen Kontexten,
- erwerben Wissen zu genderspezifischen Aspekten in Beratungs- und Eingliederungsprozessen,
- berücksichtigen Genderthematiken in ihrer professionellen Praxis,
- reflektieren ihr eigenes Handeln im Umgang mit Genderthematiken,
- kommunizieren Genderthematiken sachgerecht mit verschiedenen Akteursgruppen und fördern eine gendersensible Praxis.
Voraussetzungen und Zulassung
Das Fachseminar ist Teil verschiedener Certificate of Advanced Studies (CAS)-Programme aus dem Bereich «Psychosoziales Management» und wird in Absprache mit der Leitung an diese angerechnet. Weitere Informationen zu den Weiterbildungsangeboten unter:
Psychosoziales Management Webseite
Organisatorisches
Nebst den Online- und/oder Präsenzveranstaltungen ist das Verfassen eines Lerntagebuchs Bestandteil und Voraussetzung für die Teilnahmebestätigung dieses Fachseminars. Das Lerntagebuch ist bis 3 Wochen nach Abschluss des Fachseminars elektronisch einzureichen (luca.faulstich@fhnw.ch oder weiterbildung.sozialearbeit@fhnw.ch) und wird auf der Teilnahmebestätigung als Leistungsnachweis aufgeführt. Die Bewertung erfolgt mittels zweistufiger Bewertungsskala (erfüllt / nicht erfüllt).
Detailprogramm (PDF)
Teilnahmebedingungen (PDF)
Bemerkung
Änderungen und Preisanpassungen vorbehalten.
Beratung
Kontakt

Luca Faulstich
- Telefon
- +41 61 228 59 79
- luca.faulstich@fhnw.ch

Prof. Dr. Thomas Geisen
- Telefon
- +41 62 957 20 57
- thomas.geisen@fhnw.ch
Anmeldung
Genderthematiken in der erwerbsorientierten EingliederungGenderthematiken in der erwerbsorientierten Eingliederung
- Datum
- 25.9.2026–30.10.2026
- Dauer
- Fr, 25.9.2026, 09:00–16:30 Uhr
Fr, 30.10.2026, 09:00–16:30 Uhr - Ort
- Online / Olten