Grundsätze und Methoden der Gesprächsführung mit Eltern im Kontext (vermuteter) sexualisierter und häuslicher Gewalt
Wie können Gespräche im Kontext familiärer Krisen und Gewaltdynamiken adressat:innengerecht geführt werden?
Eckdaten
- Abschluss
- Teilnahmebestätigung
- Unterrichtssprache
- Deutsch
- Preis
- CHF 750
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Die Gesprächsführung mit Eltern im Kontext (vermuteter) häuslicher und sexualisierter Gewalt stellt hohe Ansprüche an Fachpersonen. Aufbauend auf der Vermittlung von Wissen zu Trauma, Gewaltdynamiken und Krisen in Familien und den daraus resultierenden Folgen für Kinder, vermittelt das zweitägige Fachseminar Prinzipien der Planung und Durchführung von Gesprächen in diesen Kontexten und Situationen.
Die Teilnehmer:innen erlernen bzw. vertiefen traumasensible Techniken und Methoden der Gesprächsführung mit Eltern und setzen sich mit Gewaltfreier Kommunikation, Deeskalationsstrategien und Krisenkommunikation auseinander.
Praktische Übungen einschliesslich Rollenspiele ermöglichen das Einüben von Gesprächstechniken, während Herausforderungen und Fallstricke reflektiert werden.
- Die Teilnehmenden erwerben Grundlagenwissen zu Trauma sowie zu Gewalt- und Krisendynamiken in Familien und zu den Folgen für Kinder.
- Sie lernen Methoden wie Gewaltfreie Kommunikation, Deeskalationsstrategien und Krisenkommunikation kennen.
- Sie setzen sich mit den Prinzipien der Planung und Durchführung von Gesprächen sowie mit Methoden und Techniken zur Gesprächsführung mit Eltern in Kontexten (vermuteter) häuslicher oder sexualisierter Gewalt auseinander.
- Sie reflektieren Fallstricke und Herausforderungen der Gesprächsführung in diesem Kontext und üben Techniken und Methoden der Gesprächsführung mittels praktischer Übungen ein.
- Fachpersonen der Sozialen Arbeit (und von Bezugsprofessionen) aus Diensten (Sozialdienste, Kinder-und Jugenddienste, interne Abklärungsdienste der KESB u. Ä.) oder Organisationen (v.a. private Anbieter), die durch die KESB angeordnete Kindeswohlabklärungen durchführen oder Mandate führen.
- Fachpersonen der Sozialen Arbeit (und von Bezugsprofessionen), die von der KESB verfügte Kindesschutzmassnahmen verantworten und begleiten (Mandatsträger:innen).
- Fachpersonen aus kindesschutzrelevanten Organisationen, die mit Fragen der Einschätzung von Gefährdungen und Belastungen von Kindern und/oder
- die mit der Begleitung solcher Kinder betraut sind und über Grundwissen und -kompetenzen im Kindesschutz verfügen (z.B. Schulsozialarbeiter:innen, Beratungsstellen).
Beim Fachseminar handelt es sich um ein Modul des CAS Programm Kindesschutz bei häuslicher und sexualisierter Gewalt.
Änderungen und Preisanpassungen vorbehalten.
