Aus dem Institut, IGEO Events

Institutsweiterbildungsanlass 2021

14. September 2021

Institutsweiterbildungsanlass IGEO 2021

Der diesjährige Institutsweiterbildungsanlass führte uns ins Fricktal im Kanton Aargau und fand Corona-konform hauptsächlich draussen statt. Einige Mitarbeitende hatten sich nach Monaten im Homeoffice zum ersten Mal wieder «in 3D» gesehen, die Freude war entsprechend gross.

Der Treffpunkt war am Bahnhof Rheinfelden und wir legten direkt mit einer Wanderung los. Es ging dem Rheinufer auf der deutschen Seite entlang Richtung Wasserkraftwerk Rheinfelden. Unterwegs konnten wir die ökologischen Ausgleichsmassnahmen sehen, die mit dem Neubau realisiert wurden. David Grimm vermittelte interessante Hintergrundinformationen zur Vermessung des Flussbettes. Diese war für die Planung und nach der Fertigstellung mittels Airborne Hydromapping und Fächerecholotvermessung durchgeführt worden.

Der Endpunkt der Wanderung waren die Schweizer Salinen in Riburg. Dieser Standort ist auf die Produktion von losem Salz spezialisiert und hat einen der grössten Verdampfer Europas. Wir erhielten bei der Projektpräsentationen von Oliver Berger, Geschäftsentwickler bei den Schweizer Salinen und von Pia Bereuter, Projektleiterin am Institut Geomatik eine Vorstellung vom gemeinsamen Forschungsprojekt «Logistik der Streusalzbereitstellung in der Schweiz in Zusammenarbeit mit den Schweizer Salinen AG», welches seit 2018 am Institut Geomatik bearbeitet und kürzlich abgeschlossen wurde. Auf der anschliessenden Führung erhielten wir einen Einblick in den Betrieb der Schweizer Salinen und konnten den Salzberg im Saldome2, der grössten Holzkuppel Europas bewundern.

Nach der Führung ging es weiter nach Laufenburg, wo wir die Firma KOPA besuchten. Nach einem feinen Sandwichlunch durften wir vom Geschäftsführer Christoph Koch viel Spannendes über die Firmengeschichte erfahren. Auch ein Blick auf die Herausforderungen der Zukunft in der Geomatikbranche fehlte nicht.

Danach ging es weiter mit Bus und zu Fuss auf den Cheisacherturm. Der Holzturm wurde 2010 an der Stelle erbaut, wo vor etwa 100 Jahren bereits ein Turm der eidgenössischen Landestopografie für Vermessungs-­ und Beobachtungszwecke stand. Der Aufstieg lohnte sich, denn die Rundsicht auf der obersten Plattform war einmalig. Die meisten Teilnehmenden genossen danach die teilweise schweisstreibende, teilweise rasante Trottifahrt über Stock und Stein nach Bözen. Die andere Gruppe genoss die Landschaft lieber ruhig zu Fuss.

Der Abschluss des erlebnisreichen Tages fand wiederum in Rheinfelden statt. Wir konnten dank des tollen Wetters das leckere Abendessen auf der Gartenterrasse des Restaurants Schützen geniessen und nutzten diese seltene Gelegenheit des Zusammenseins.

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