Internationale Soziale Arbeit hat das Ziel, Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturkreisen zusammenzubringen und ihre individuellen Verwirklichungschancen zu stärken. Dieses Anliegen wurde kürzlich am FHNW Campus Muttenz in besonderer Weise sichtbar.
Auf Initiative von Dr. Zsolt Temesvary, Dozent an der Hochschule für Soziale Arbeit, besuchten 20 ukrainische Jugendliche, die aufgrund des Krieges ihre Heimat verlassen mussten, gemeinsam mit ihren Begleitpersonen des HEKS (Hilfswerk der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz) die FHNW.
Geflüchteten Jugendlichen wird häufig primär eine Berufsausbildung als Perspektive aufgezeigt. Doch auch ein Hochschulstudium ist für Personen mit S-Visum und Wohnsitz in der Schweiz eine realistische Option. Ziel des Workshops war es daher, den Teilnehmenden konkrete Bildungswege im Hochschulbereich näherzubringen und neue Zukunftsperspektiven zu eröffnen.
Die Veranstaltung wurde in Kooperation von drei Hochschulen der FHNW organisiert: Neben der Hochschule für Soziale Arbeit (HSA) präsentierten auch die Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik (HABG) sowie die Hochschule für Life Sciences (HLS) ihre Studienangebote und Forschungsfelder.
Dr. Beate Weickgenannt stellte die Ausbildungsmöglichkeiten an der HABG vor, während Dr. Markus Oelhafen die Studiengänge Medizintechnik und Medizininformatik präsentierte.
Für die Hochschule für Soziale Arbeit gab Silvan Surber Einblicke in das Projekt «Integral», das als Vorstudium insbesondere Menschen mit Flucht- oder Migrationserfahrung den Zugang zu einem Studium erleichtert. Ergänzend berichtete Dr. Petro Mozolevskyi über seine Erfahrungen im internationalen Solidarity Research Network.
Beim anschliessenden Apéro nutzten die Jugendlichen die Gelegenheit, Fragen zu stellen, persönliche Gespräche mit Dozierenden zu führen und den Campus Muttenz näher kennenzulernen.
Kontakt

Dr. Zsolt Temesvary
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- zsolt.temesvary@fhnw.ch



