Wie gestaltet die Soziale Arbeit ihren eigenen digitalen Wandel – und welche Impulse setzt sie dabei aktiv? Mit diesen Fragen befasst sich der neu erschienene Sammelband «Digitale Transformationsprozesse in der Sozialen Arbeit. Impulse zur aktiven Gestaltung», herausgegeben von Joshua Weber (Hochschule für Soziale Arbeit FHNW) und Stefanie Neumaier (Institut für Erziehungswissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz), erschienen im Verlag Barbara Budrich.

Die Digitalisierung verändert nicht nur die Lebenswelten der Adressat*innen Sozialer Arbeit, sondern auch die Profession selbst: Beratungsgespräche verlagern sich in digitale Räume, Organisationen müssen neue Arbeitsweisen entwickeln, und Fachkräfte stehen vor der Aufgabe, digitale Technologien kritisch zu reflektieren und kompetent einzusetzen. Dabei ist digitaler Wandel kein Naturereignis – er kann und soll aktiv mitgestaltet werden.
Der Sammelband beleuchtet, welche gestalterischen Impulse die Soziale Arbeit zu ihrer eigenen digitalen Transformation beiträgt. Die Beiträge zeigen auf, welche Entwicklungen in Theoriebildung, Forschung und Lehre noch ausstehen, und diskutieren, wie die Profession ihre digitale Zukunft in Eigenregie steuern kann – anstatt lediglich auf externe Entwicklungen zu reagieren.
Der Band richtet sich an Studierende, Lehrende, Forschende und Fachpersonen der Sozialen Arbeit.
Zur Publikation: Weber, Joshua / Neumaier, Stefanie (Hrsg.) (2026): Digitale Transformationsprozesse in der Sozialen Arbeit. Impulse zur aktiven Gestaltung. Opladen/Berlin/Toronto: Verlag Barbara Budrich. → Zum Buch im Verlag Barbara Budrich
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Dr. Joshua Weber
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