Was kann Kunst? Kann man anschauen, kann man kaufen oder kann man machen?
Eckdaten
- Veranstaltet durch
- Museum Tinguely gemeinsam mit Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel, Pädagogische Hochschule FHNW und Hochschule für Soziale Arbeit FHNW
- Adresse
- Paul Sacher-Anlage 2
4002 Basel - Durchführungen
- 20.11.2026–21.11.2026, Museum Tinguely, Basel
Welche Beziehung hast du zur Kunst? Schnell wird gesagt: „Kann ich nicht.“ „Verstehe ich nicht.“
„Kunst Kann“ ist für interessierte Menschen offen, also alle, die gerne neue Erfahrungsräume entdecken wollen. Oder für alle, die gerne lernen. „Kunst Kann“ unterscheidet nicht zwischen Adressat*innen, Kund*innen und Kunstschaffenden. Jede Person hat Erfahrung mit Kunst. Selbst wenn ich sage: „Kann ich nicht“, mache ich das auf dem Hintergrund von Erfahrung. Jede Person hat Ressourcen, jede Person hat künstlerisches Potenzial. Auf dieser interaktiven Tagung sind Menschen eingeladen, eigene Potenziale kennenzulernen und in ihre Praxis mitzunehmen.
Wir freuen uns auf dich oder Sie und laden dich oder Sie herzlich ein, sich für die Tagung anzumelden.
Mehr zur Tagung
Kann Kunst gesund machen? Was löst sie aus, und wer darf sie machen? Die interaktive Tagung „Kunst Kann“ geht der Frage nach, wie Kunst in psychosozialen, pädagogischen und sozialen Kontexten wirkt – nicht als Methode oder Therapie, sondern als Möglichkeitsraum, der künstlerisches Potenzial als Ressource aktiviert. Im Zentrum stehen Erleben, Erfahren und Gestalten und der Austausch zwischen künstlerischer und psychosozialer Praxis – mit dem Ziel interdisziplinärer, kollaborativer und internationaler Vernetzung und Forschung.
Themenschwerpunkte
Themenschwerpunkte der Collagen und Angebote von Kunst Kann können sein:
— Erfahrung und Empathie: die Rolle künstlerischer Prozesse zur Förderung von Empathie und Erkenntnis
— Risiko und Kinästhetik: die Relevanz körperlicher Wahrnehmung und des kollektiven Experiments in der Kunst
— Narration und Storytelling: die Entwicklung von Erzähltechniken an der Schnittstelle zwischen Kunst, Theater und Improvisation als Beitrag zur sozialen Inklusion und Wissensvermittlung
— Collagen und Improvisation: Kollektive Kreativität und das Potenzial unvorhergesehener ästhetischer Ausdrucksformen
— Forschendes Theater: Partizipative Erkundungsprozesse, Annäherung von Erfahrungen zu Formen
— Psychologie und Kunst: Berührungspunkte und Schnittstellen, Psychologische non-therapeutische Perspektiven, Perspektive als Erfahrung
— Handlungserkundung, Prozessforschung und Aktion: Kurzzeitige Kollaborationen als Begegnungsformat
Tagungsleitung
- Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel: Prof. Dr. Dorothée King
- Hochschule für Soziale Arbeit FHNW: Prof. Dr. Günther Wüsten
- Pädagogische Hochschule FHNW: Prof. Dr. Wiktoria Furrer
Wissenschaftliche Kooperationspartner*innen
Pädagogische Hochschule FHNW, Professur für Kulturvermittlung und Theaterpädagogik
Prof. Dr. Wiktoria Furrer
Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, Institut Beratung, Coaching und Sozialmanagement
Prof. Dr. Günther Wüsten
Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel, Institute Arts and Design Education
Prof. Dr. Dorothée King
Praxispartner*innen
Museum Tinguely, Basel
Living Museum, Basel
Teilnehmen
Kunst Kann – Eine interaktive TagungKunst Kann – Eine interaktive Tagung
- Datum
- 20.11.2026–21.11.2026
- Ort
- Museum Tinguely, Basel




