Nachhaltigkeitswoche

Ein geflicktes Velo und komplexe Systeme

FHNW|11. März 2020

Die nationale Nachhaltigkeitswoche ist in vollem Gange. Auch an der FHNW Windisch finden diese Woche Anlässe statt. Insgesamt sind 14 Veranstaltungen geplant. Ein Besuch am Dienstagnachmittag.

Das Velo ist geflickt! Manuel Pfulg zeigt Martina Senn, welche Reparaturen er vorgenommen hat. Bild: RW.

«Das Wetter macht uns heute einen Strich durch die Rechnung», sagt Manuel Pfulg. Unter dem Vordach des Gebäudes 5 hat er heute gemeinsam mit einem Kollegen und mit Unterstützung eines Fachgeschäfts eine Velowerkstatt aufgebaut. Es regnet und der Wind bläst.

Die widrigen Verhältnisse halten die Kundschaft aber nicht ab. Martina Senn, eine Studienkollegin Pfulgs, lässt sich die vorgenommenen Reparaturen erklären und holt ein paar Tipps zur Instandhaltung ab. «Ich bin sehr zufrieden», sagt sie. Velowerkstätten gebe es bei den verschiedenen Nachhaltigkeitswochen an anderen Hochschulen auch, sagt Pfulg. Er habe deshalb diese Initiative für Windisch mal ausprobieren wollen.

Zwischenbilanz am zweiten Tag

Auch OK-Mitglied Jan Germann schaut bei der Werkstatt vorbei. Er sagt: «Gestern hatten wir wenige Teilnehmende, heute ist die Frequenz besser.» Die nationale Nachhaltigkeitswoche, die heuer erstmals in Windisch stattfindet, finde bei Studierenden und Mitarbeitenden Anklang. Seit rund einem Vierteljahr hat er zusammen mit drei weiteren Studierenden das Programm der Woche vorbereitet und koordiniert.

Sytemdenken konkret

Nicht dem Wetter ausgesetzt ist der Workshop «Sustainability Challenges and Systems Thinking» im Foyer-Raum des Gebäudes 5. Michael von Kutzschenbach hat zusammen mit zwei ehemaligen Studentinnen, Daniela Prado und Ananda Wyss, ein nachmittagfüllendes Programm vorbereitet. Die acht Teilnehmenden diskutieren rege über gewünschte und nicht beabsichtigte Auswirkungen von Alltagsentscheidungen. Prado und Wyss geben abwechselnd praxisorientierte Inputs zu Systemdenken, «Systems Archetypes» oder «fixes that fail» sind die Themen in der zweiten Nachmittagshälfte. Resümierend sagt von Kutzschenbach gegen Ende des Nachmittags: «In einem System bleibt keine Handlung ohne Nebenwirkung.»

Einblick in den Workshop

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