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EUT-Studium @ home Nr. 4 – der Balkon grünt

FHNW|27. April 2020

Bastian Quillet, Student im 4. Semester

Für Bastian Quillet hat das Online-Studium einen positiven Nebeneffekt: Der Balkon war noch nie so gepflegt! Bild: ZVG.

Was ist die grösste Veränderung in Ihrem Alltag seit Mitte März?

Da ich nicht mehr pendle, kann ich zwei Stunden später aufstehen und trotzdem pünktlich in jeder Vorlesung erscheinen. Ich bin so ausgeschlafen wie noch nie. Acht Uhr aufstehen, Kaffee kochen, Laptop starten und los geht’s. Frühstück gibt es dann in der ersten Pause. 

Der Freitag war jeweils für die Arbeit an Projekten reserviert. Die Projektmodule wurden jedoch gestrichen. Wie sieht nun Ihr Freitag aus?

Vormittags wird meistens etwas für das Studium erledigt. Am Nachmittag widme ich mich diversen Projekten. Mein Balkon war noch nie so grün, meine Fahrräder noch nie so zwäg und ich kann langsam richtig programmieren.

Was sind die Herausforderungen im Homeoffice?

Diszipliniert den Vorlesungen zu folgen! Die Anonymität verleitet schnell dazu, dass ich mich nebenbei mit Aufräumen, Kochen oder Dösen beschäftige.

Welche Fächer funktionieren im Online-Unterricht besonders gut?

Ich bin überrascht, dass vom klassischen Frontalunterricht bis zu den Laborarbeiten alles funktioniert! Am meisten überzeugen mich die Vorlesungen, bei denen die Dozierenden eine Mischung aus Selbststudium, konkreten Aufgaben und Frontalunterricht bieten.  

Wenn Sie Ende Ihres Studiums zurückblicken werden auf diese Zeit: Was wird Ihnen in Erinnerung bleiben?

Ein Teilzeit-Fernstudium könnte die Zukunft sein. Dabei würden die Vorteile von Homeoffice mit den Vorzügen des physischen gemeinsamen Lernens verbunden. Kontakt ist wichtig! Hätte ich bis Mitte März noch nie Kontakt mit meinen Mitstudierenden gehabt und noch keine Bekanntschaften geschlossen, wäre mir das Homeoffice um einiges schwerer gefallen.

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