Internationaler Austausch und neue Erfahrungen in Blended Intensive Programmes im Rahmen von ChallengeEU.
In diesem Frühjahr nahm Teodor, Student der Hochschule für Wirtschaft FHNW, an einem Blended Intensive Programme (BIP) der ChallengeEU-Partnerhochschule in Offenburg teil. Das Programm konzentrierte sich auf kollaborative Robotik und Automatisierung und brachte Studierende verschiedener Universitäten und mit unterschiedlichem akademischem Hintergrund zu einer intensiven internationalen Lernerfahrung zusammen. Durch praktische Workshops mit Industrierobotern, Unternehmensbesuchen und interkulturellem Austausch gewannen die Teilnehmer wertvolle technische Einblicke und knüpften gleichzeitig Kontakte zu Studierenden aus ganz Europa.
Welche Erwartungen hattest du vor deiner Reise nach Offenburg?
Ich erwartete, praktische Erfahrungen mit Robotern zu sammeln und die Stadt Offenburg zu erkunden.
Was war dein erster Eindruck von der Stadt und der Universität?
Mein erster Eindruck sowohl von der Stadt als auch von der Hochschule war sehr positiv. Ich war überrascht, wie klein und überschaubar die Stadt war, was es einfach machte, sich zurechtzufinden.
An was wirst du dich lange erinnern?
Es gab viele unvergessliche Momente während der Woche, aber zwei stachen besonders hervor: die humanoiden Roboter in Aktion zu sehen und die automatisierte Produktionslinie von Hansgrohe zu besuchen. Der Besuch bei Hansgrohe war besonders eindrücklich, da er uns ein konkretes Beispiel dafür lieferte, wie Automatisierung in einer realen industriellen Produktionsumgebung eingesetzt wird.
Was hat dir an dieser Erfahrung am besten gefallen?
Es war toll, neue Leute kennenzulernen, insbesondere Studierende von verschiedenen Universitäten und aus verschiedenen Ländern. Auch die direkte Arbeit mit den Robotern war für mich ein Highlight. Darüber hinaus umfasste das Programm viele unterhaltsame Aktivitäten ausserhalb des Labors, wie zum Beispiel den Besuch einer Brauerei und die Besichtigung der automatisierten Fabrik von Hansgrohe.
Gab es etwas, das dich überrascht hat?
Ich war überrascht, wie einfach und intuitiv die Robotersteuerung zu bedienen war.
Was hat dir an der Arbeit in einem internationalen Umfeld am besten gefallen?
Ich fand es spannend, mich mit Menschen aus unterschiedlichen Hintergründen und Studienfächern auszutauschen. Die Arbeit in einem internationalen Umfeld hat mir neue Perspektiven eröffnet und die Zusammenarbeit interessanter gemacht.
Hattest du irgendwelche Herausforderungen? Wie bist du damit umgegangen?
Bei der Arbeit mit den Robotern gab es einige technische Herausforderungen, aber mit der Unterstützung der Dozierenden konnten wir die meisten Probleme erfolgreich lösen.
Was nimmst du aus dieser Erfahrung mit, persönlich oder akademisch?
Die praktischen Erfahrungen mit den Robotern waren äusserst wertvoll. Akademisch habe ich ein viel besseres Verständnis für die Grundlagen von kollaborativen Robotern und deren Funktionsweise in der Praxis gewonnen.
Würdest du dieses Programm anderen Studierenden empfehlen? Warum?
Ja, ich würde dieses Programm auf jeden Fall Studierenden empfehlen, die daran interessiert sind, praktische Erfahrungen mit Industrierobotik und Automatisierung zu sammeln. Das Programm ist intensiv, aber neben der technischen Arbeit gibt es auch viele unterhaltsame soziale und kulturelle Aktivitäten, die die Erfahrung sowohl lehrreich als auch unvergesslich machen.

ChallengeEU
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Anja Huovinen
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