Am 4. November 2026 findet an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW in Brugg-Windisch das Upper Rhine Artificial Intelligence Symposium (URAI) statt. Im Zentrum steht die derzeit hochaktuelle Frage, wie Künstliche Intelligenz gemeinsam mit dem Menschen gestaltet und weiterentwickelt werden kann.
Künstliche Intelligenz verändert zunehmend unseren Alltag und die Arbeitswelt. Ob in der Industrie, im Gesundheitswesen, in der Mobilität oder in der öffentlichen Verwaltung.

Es ist unbestritten: KI eröffnet neue Möglichkeiten, stellt aber auch vor wichtige Herausforderungen: Wie können Menschen und intelligente Systeme erfolgreich zusammenarbeiten? Welche Aufgaben sollen KI-Systeme übernehmen, und wo braucht es menschliche Entscheidungen und Verantwortung? Die Zukunft der Künstlichen Intelligenz ist nicht allein eine Frage technologischer Innovation. Ebenso entscheidend ist, wie sie gemeinsam mit dem Menschen entwickelt und verantwortungsvoll in verschiedenen Lebens- und Arbeitsbereichen eingesetzt wird.
Ein Symposium über Länder- und Fachgrenzen hinweg
Diesen aktuell viel diskutierten Fragen widmet sich das Upper Rhine Artificial Intelligence Symposium (URAI) 2026 am 4. November an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW in Brugg-Windisch.
Das jährlich stattfindende Symposium wird im Rahmen der Hochschulallianz TriRhenaTech organisiert, die Hochschulen aus der Schweiz, Deutschland und Frankreich zusammenführt.
Ziel der Veranstaltung ist es, aktuelle Forschungsergebnisse und innovative Anwendungen der Künstlichen Intelligenz vorzustellen, Erfahrungen auszutauschen und neue, grenzüberschreitende Kooperationen anzustossen.
Der Mensch im Mittelpunkt der KI-Entwicklung
Das diesjährige Leitthema lautet «AI and the Human in the Loop: Creation, Application, and Co-Evolution».
Im Fokus steht die Frage, wie Menschen und KI-Systeme nicht nur zusammenarbeiten, sondern sich auch gegenseitig beeinflussen und weiterentwickeln. Dabei geht es um den ganzen Weg: Von der Entwicklung neuer KI-Systeme über ihren Einsatz im Arbeitsalltag bis zu den Auswirkungen auf Organisationen, Wirtschaft und Gesellschaft. Ein Beispiel: Wie lernt ein KI-System aus den Rückmeldungen von Fachpersonen, und wie verändert sich umgekehrt deren Arbeit durch den Einsatz von KI?
Die FHNW bringt ihre Expertise in der angewandten KI-Forschung und der Gestaltung menschenzentrierter digitaler Systeme ein. Gerade die Verbindung von technologischer Innovation und praktischer Anwendung spielt dabei eine zentrale Rolle.
Forschung im Dialog mit der Praxis
Das Symposium bietet wissenschaftliche Vorträge, Posterpräsentationen und Keynotes. In den Postersessions können die Teilnehmenden direkt mit den Autor*innen diskutieren. Die Fragerunden im Anschluss an die Vorträge fördern den Austausch. Damit schafft URAI eine Plattform für den Dialog zwischen unterschiedlichen Disziplinen und für den Wissenstransfer in die Praxis: Unternehmen und Organisationen erhalten Einblick in aktuelle Forschung, können eigene Fragestellungen einbringen und Partner*innen für gemeinsame Projekte finden.
Die besondere Stärke von URAI liegt ausserdem in seiner trinationalen und interdisziplinären Ausrichtung. Forschende, Studierende und Praxispartner*innen aus drei Ländern kommen zusammen, lernen voneinander und entwickeln gemeinsame Perspektiven für den verantwortungsvollen Einsatz von KI.

Das Weiterbildungsangebot der FHNW zu KI
Die Weiterbildungen der FHNW unterstützen Sie dabei, Ihr Fachwissen im Themenfeld Artificial Intelligence und Machine Learning gezielt zu vertiefen und direkt in der Praxis anzuwenden.
Kontakt
Judith Küstler
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- judith.kuestler@fhnw.ch
