Der Schwerpunkt des Forschungsfelds Sucht liegt auf der Optimierung und Weiterentwicklung von Suchthilfeangeboten kantonaler Organisationen. Dabei wird einen spezifischen Fokus auf die Erfassung des Bedarfs und der Perspektive von Menschen mit Suchterfahrung gelegt.
Der Schwerpunkt des Forschungsfeldes liegt auf der Optimierung und Weiterentwicklung der Suchthilfeangebote: Es werden u.a. Unterstützungsangebote kantonaler Suchthilfeorganisationen evaluiert sowie die Entwicklung neuer Handlungspraxen wissenschaftlich begleitet – zum Beispiel im Umgang mit Suchtmittelkonsum in Kinder- und Jugendeinrichtungen oder bei der Entwicklung neuer Integrationsangebote. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Erfassung der Bedarfe von (potenziellen) Angebotsnutzer*innen mit Suchterfahrung oder Suchtgefährdung. Befragt werden u.a. Suchmittelkonsumierende im öffentlichen Raum oder Klient*innen, mit langjährigen Erfahrungen mit dem Suchthilfesystem bezüglich ihrer Perspektive auf institutionenübergreifenden Behandlungsverläufe sowie Lücken und Zugangsbarrieren zum Hilfesystem.
Damit wird eine wichtige Grundlage für eine partizipative Qualitätsentwicklung von Hilfsangeboten sowie für die (Weiter-)entwicklung kantonaler und nationaler Suchtstrategien geschaffen. Dies ist auch vor dem Hintergrund von Bedeutung, dass es in der Schweiz keine Vereinigung suchtbetroffener Menschen gibt, die sich für ihre Anliegen und Erfahrungen in Fachdiskursen sowie politischen und öffentlichen Diskussionen engagiert.
Ausgewählte Projekte

Empfehlungen zur Verbesserung der Suchthilfe aus der Perspektive Suchtbetroffener
- Institut
- Institut Soziale Arbeit und Gesundheit
- Forschungsfeld
- Gesundheitsförderung und Prävention und Sucht

Evaluation Projekt «Gemeinsam rauchfrei! Tabakprävention und Rauchstopp»
- Institut
- Institut Soziale Arbeit und Gesundheit
- Forschungsfeld
- Gesundheitsförderung und Prävention und Sucht
Kontakt

Prof. Irene Abderhalden
- Telefon
- +41 62 957 29 16
