- Nummer
- 00207
- Leitung
- Hermann Grieder, +41 61 279 17 27, hermann.grieder@fhnw.ch
- ECTS
- 6.0
- Unterrichtssprache
- Deutsch
- Leitidee / Kurzbeschreibung
Digitalisierung schafft neue Anforderungen an den Schutz digitaler Assets gegen sich wandelnde Bedrohungen. Während IT-Sicherheit ein breites Spektrum an Schutzmassnahmen umfasst, konzentriert sich Cybersicherheit speziell auf die Verteidigung von Systemen, Netzwerken und Programmen gegen digitale Angriffe. Da Cyberbedrohungen immer ausgefeilter werden, ist spezialisiertes Wissen in diesem Bereich branchenübergreifend von entscheidender Bedeutung. In diesem Modul erwerben die Teilnehmenden Kenntnisse über Cyberbedrohungslandschaften, Angriffsvektoren und Verteidigungsansätze. Fortgeschrittene Konzepte zum Schutz gegen gezielte Angriffe sowie ausgewählte Techniken zur praktischen Umsetzung von Cyberabwehrmechanismen werden vermittelt.
- Zu erreichende Kompetenzen
Wissen und Verständnis: Die Studierenden...
- Verstehen Cybersicherheit als spezialisierte Disziplin, die ständige Wachsamkeit und Anpassung erfordert ("Cyber Awareness")
- Kennen typische Cyberangriffsvektoren einschliesslich Social Engineering, Malware, Phishing und Advanced Persistent Threats ("Cyber Threat Landscape")
- Kennen ausgewählte Cybersicherheits-Frameworks und Compliance-Anforderungen, können diese differenzieren und ihre Anwendung in verschiedenen Kontexten identifizieren ("Cybersecurity Governance")
- Verstehen Angriffsmethodiken und -techniken von Bedrohungsakteuren einschliesslich der Ausnutzung von Schwachstellen und Angriffsmechanismen ("Cyber Attack Vectors")
- Kennen Verteidigungsstrategien sowohl aus offensiver als auch defensiver Sicherheitsperspektive ("Practical Cyber Defense")
Anwendung von Wissen und Verständnis: Die Studierenden...
- Können gängige Cyberbedrohungstypen durch angeleitete Übungen und Fallstudien identifizieren und klassifizieren
- Können grundlegende Sicherheitsmassnahmen wie starke Passwortrichtlinien und Multi-Faktor-Authentifizierung implementieren
- Können Sicherheitsbewertungen durchführen, um offensichtliche Schwachstellen in Systemen zu identifizieren
- Können grundlegende Sicherheitstools zur Überwachung und Erkennung verdächtiger Aktivitäten einsetzen
- Können etablierte Incident-Response-Verfahren für gängige Cybersicherheitsvorfälle befolgen
Kritisches Denken: Die Studierenden...
- Können wirksame Cybersicherheitsstrategien auf Basis von Bedrohungsinformationen und Risikobewertungen entwickeln
- Können die Wirksamkeit verschiedener Cybersicherheitstools und -ansätze gegen unterschiedliche Bedrohungstypen bewerten
- Können Angriffsmuster analysieren und geeignete Gegenmassnahmen für aufkommende Cyberbedrohungen entwickeln
- Lerninhalte
Dieses Modul vermittelt grundlegende Konzepte der Cybersicherheit und deren Wechselwirkungen mit künstlicher Intelligenz in modernen Geschäftsumgebungen. Die Studierenden entwickeln ein Verständnis dafür, wie KI sowohl als Sicherheitswerkzeug als auch als potenzielles Angriffsinstrument fungieren kann. Der Kurs beleuchtet zudem die Datenschutz- und Rechtsaspekte an der Schnittstelle von KI und Cybersicherheit im Unternehmenskontext.
- Lehr- und Lernmethoden
Kontaktstunden: Vorlesung, Seminar, Übung, Diskussion Begleitetes Selbststudium: Einzelarbeit
- Voraussetzungen
Keine
- Modulbewertung
Noten 1-6 (halbe Noten)