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«Go» übergibt den Stab

FHNW|19. August 2020

Am Vorabend seines 65. Geburtstags hat heute Christoph Gossweiler seine letzte Studiengangkonferenz geleitet. Dabei kam es zur symbolischen Stabübergabe an Concetta Beneduce und Peter Stuber. Gelobt wurden die Offenheit und Schaffenskraft Gossweilers.

Peter Stuber und Concetta Beneduce übernehmen den Stab von Christoph Gossweiler. Bild: RW.

Die Einladung für die Studiengangkonferenz entsprach bis auf das Traktandum «Verabschiedung Christoph Gossweiler» den üblichen Punkten. Wie jedes Semester seit 2015 bestritten Studiengangleiter Gossweiler und die beiden Stellvertreter Concetta Beneduce und Peter Stuber gemeinsam die ordentliche Sitzung zu Promotionen und Neuerungen im Rahmen von EUT2020. Auch ein Rückblick auf das «Corona-Semester» fehlte nicht: Es sei überraschend gut gelaufen, ein «positives Erlebnis» zu Abschluss seiner Lehrtätigkeit, sagte Gossweiler.

Ermutigende Art

Dann folgte das letzte Traktandum – und mit ihm Lob von allen Seiten. Der Kontakt zu den Studierenden habe immer Priorität gehabt, erzählte Stuber, und Beneduce fügte an: «Christoph hat stets den didaktischen Blick auf den Studiengang.» Es schloss sich Dank vonseiten Studierenden («Mit so einem Studiengangleiter kann man sich glücklich schätzen.») und von den digital zugeschalteten aus Fern und Nah an: «Dein Lachen, dein Strahlen, deine ermutigende Art hat immer angesteckt.» (Andreas Graber)

Ein neuer Studiengang in einem Jahr

Im Jahr 2010 begann Gossweiler zusammen mit Robert Schäfer «auf dem weissen Blatt» den Studiengang Energie- und Umwelttechnik zu konzipieren. 2011 traten die ersten Studierenden in Windisch das neuartige Studium an. Gossweiler leitete den Studiengang als Stellvertreter, im Verlaufe des Jahrs 2014 übernahm er die Leitung und installierte bald seine Co-Stellvertretung. Zum Ende der heutigen Verabschiedung zog Gossweiler – «Go» sein Kürzel – einen grünen Stab aus seinem Rucksack und übergab ihn, das Szepter, den Zauber- oder Stafetten-Stab, symbolisch an Beneduce und Stuber. Sie leiten den Studiengang nun interimistisch.

Das Intervall der Offenheit

«Communicate, cooperate or get out of my way.» Das sei sein Credo als Führungsperson, sagte Gossweiler. Deshalb sei der Studiengang EUT, wie er heute bestehe, auch das Werk ganz vieler Menschen. Dass «Go» schon wegen seines Namens habe Offenheit leben müssen, demonstrierte Thomas Heim, Prof. em. für Ressourceneffizienz, gleich am Flügel: Werden die Initialen C und G auf dem Klavier gespielt, ergibt sich eine Quinte, das Intervall der Offenheit.

Eine weitere Demonstration erfolgte beim anschliessenden Imbiss im Freien: Peter Stuber leitete in einem «streng wissenschaftlichen» Referat das Alter von «Go» her – am 20.8.20 sind es 65 Jahre seit dessen Geburt. Alles Gute, musik- und spannungsvolle Stunden im nächsten Drittel!

Ein Zauberstab oder ein Szepter? Christoph Gossweiler blickt in seiner Rede in die Vergangenheit – und in die Zukunft. Bild: RW.
Beim Imbiss git es eine kurze Laudatio von Jürg Christener, Direktor der Hochschule für Technik FHNW. Bild: RW.
Peter Stuber stellt zum Abschluss seines Sketchs die neue Stelle Leiterin / Leiter Fachstelle „Fake Age“ vor. Bild: RW.
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