Das Startup Weekend Basel zur Kreislaufwirtschaft fand mit rund 70 Teilnehmenden statt, um Ideen für ein zirkuläres StartUp zu entwickeln. Darunter auch Studierende der FHNW aus dem Masterstudiengang «Industrial Design» (Hochschule für Gestaltung und Kunst).
Von der ersten Idee bis zum Zusammenfinden einer Gruppe, dem Weiterentwickeln der Idee bis hin zum Pitchen lagen 54 intensive Stunden für die Teilnehmenden aus Industriedesign, Life Sciences, IT und weiteren Bereichen, wo erste Überlegungen wieder verworfen, Flipcharts gefüllt und Präsentationen zusammengestellt wurden. Die Ziele der Ideen: Ressourcen schonen, Abfall vermeiden und neue wirtschaftliche Chancen schaffen.
Was mit 29 eingereichten Business-Ideen am Freitagabend begann, endete am Sonntagabend mit konkreten Projekten. Zwölf Teams präsentierten am späten Sonntagnachmittag ihre Geschäftsidee der 3-köpfigen Jury (BaselCircular, FHNW, StartUp Gründer), welche anhand von 4 Kriterien (Validation, Execution and Design, Business Model, Circular Principles) die Präsentierenden auf Herz und Nieren prüften.
Die Geschäftsideen waren sehr vielfältig und reichten von nachhaltiger Waldbewirtschaftung über «Urban Farming» Konzepte, rezykliertem Schmuck aus Aluminium bis hin zur Abwärmenutzung aus Rechenzentren, um Algen für die Kosmetikindustrie zu produzieren, um nur einige zu nennen.
Durch die Verankerung der Nachhaltigkeitsthematik im Zukunftsfeld Zero Emission konnten Studiengangsleitende gewonnen werden, welche FHNW-Studierende für das Weekend warben. Die Teilnehmenden lernten eine erste Geschäftsidee in ein kreislauffähiges Geschäftsmodell weiterzuentwickeln, dies durch das kollektive Wissen der jeweiligen Gruppenteilnehmenden, welche immer wieder neue Impulse setzten. Ein sehr interdisziplinärer und praxisrelevanter Ansatz, welchen die Studierenden der FHNW sehr schätzten.
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Dr. Sandra Hermle
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