Gemeinsam mit den Schweizer Universitäten und Fachhochschulen spricht sich die FHNW gegen sexuelle Belästigungen aus. Wir engagieren uns für ein belästigungsfreies Hochschulumfeld und nehmen am Sexual Harassment Awareness Day am 21. April 2026 teil.
Sexismus und sexuelle Belästigung sind in der Schweizer Hochschullandschaft eine Realität. Deshalb engagierte sich die FHNW gemeinsam mit anderen Institutionen am 21. April 2026 gegen grenzüberschreitendes Verhalten. Die Website der nationalen Plattform bietet weiterführende Informationen, Hintergründe und Ressourcen zum Thema sexuelle Belästigung an Hochschulen.
We should talk» - Diskussionskekse und interaktiver Rundgang «Zu Nah?!»
Am 21. April 2026 verteilen Diversitybeauftragte und Vertrauenspersonen an den FHNW Campus Brugg-Windisch, Olten, Muttenz sowie an der Hochschule für Musik Basel und der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel «Diskussionskekse», die mit eingebackenen Sprüchen zum Diskutieren und Nachdenken anregen.
Die FHNW bietet anlässlich des Sexual Harassment Awareness Days am 23. April 2026 am Campus Muttenz (12.00 bis 13.30 Uhr, Treffpunkt Foyer) den interaktiven Rundgang «Zu nah?!» an, bei dem Handlungsstrategien gegen sexuelle Übergriffe gegeben werden. Die Grenze zwischen harmlosem Flirt, freundschaftlichem Umgang und sexueller Belästigung ist oft schwierig zu ziehen – auch an Hochschulen. Was uns zu nahe kommt, wird von jedem Menschen unterschiedlich erlebt, sei es auf der körperlichen oder der verbalen Ebene. Wie kann ich mich frühzeitig und wirksam wehren, wenn mir eine Situation unangenehm ist? Wo hole ich Hilfe und Unterstützung? Wann und wie mische ich mich als Kolleg*in, als Mitstudent*in, beobachtende Person ein? Wie zeige ich Zivilcourage in Situationen von sexueller Belästigung?
Die Teilnehmenden des Rundgangs begegnen in gespielten Szenen – in Zusammenarbeit mit dem Forumtheater KonflikTüren - verschiedenen Facetten sexueller Belästigung. Sie können den Verlauf der Szenen mitentscheiden und durch Beobachten und Ausprobieren lernen, wirksam einzugreifen, ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen.
Bitte melden Sie sich mit dem untenstehenden Formular an.
Beratung und Anlaufstellen an der FHNW
Für eine niederschwellige Beratung stehen allen Studierenden, Mitarbeitenden und Weiterbildungsteilnehmenden FHNW-weit geschulte Vertrauenspersonen (Link ins Intranet der FHNW) zur Verfügung. Vertrauenspersonen unterstehen der Schweigepflicht. Betroffene Personen können stets selbst wählen, an welche Vertrauenspersonen, sie sich wenden, unabhängig von der Hochschule und ihrem Standort.
Weitere Informationen zu Meldeprozessen und Ansprechpersonen finden Sie auf der Seite zum Schutz der persönlichen Integrität an der FHNW.
