- Nummer
- 00435
- Leitung
- -
- ECTS
- 3.0
- Methodik und Didaktik
- Theoretische Inputs zu wissenschaftlichen Konzepten von Krise
- Theoretische Inputs zu spirituell basierten Begriffen und Ansätzen
- Arbeit mit Erzählungen und Geschichten
- Persönliche Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und Sinngebungen
- Experimentieren mit neuen Ideen und Anregungen
- Diskussionen, Dialoge und Sharings in Gruppen
- Leistungsnachweis
- Gruppenarbeiten
- Literatur
- Ekstein, Menachem (2001). Visions of a compassionate world. Guided imagery for spiritual growth and social transformation. New York / Jerusalem: Urim Publications.
Hobmair, Hermann (2008). Psychologie. 4. Aufl. Troisdorf: Bildungsverlag EINS.
Kast, Verena (1987). Der schöpferische Sprung. Vom therapeutischen Umgang mit Krisen. Ostfildern: Patmos Verlag der Schwabenverlag AG.
Kast, Verena (2000). Lebenskrisen werden Lebenschancen. Freiburg im Breisgau: Herder.
Kast, Verena (2004). Schlüssel zu den Lebensthemen. Konflikte anders sehen. Freiburg im Breisgau: Herder.
Kessler, Christina (2012). Wilder Geist. Wildes Herz. Kompass in stürmischen Zeiten. 2. Aufl. Bielefeld: J. Kamphausen Verlag.
Kramer, Chaim (1998). Anatomy of the soul. Rebbe Nachman of Breslov. Jerusalem / New York: Breslov Research Institute.
Ravens-Sieberer, Ulrike / Wille, Nora / Bettge, Susanne / Erhart, Michael (2007). Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Ergebnisse aus der BELLA-Studie im Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS). In: Bundesgesundheitsblatt, 50: 871 – 878. doi:10.1007/s00103-007-0250-6
Wittchen, Hans-Ulrich / Jacobi, Frank (2012). DEGS, Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. Was sind die häufigsten psychischen Störungen in Deutschland? DEGS Symposium, 14.06.2012, Robert Koch-Institut, Berlin.
Weitere Literatur wird abgegeben oder online zur Verfügung gestellt. - Leitidee
- Krisen werden oft als etwas Bedrohliches wahrgenommen. Es sind Vorkommnisse von aussen wie Krankheit, Arbeitslosigkeit, Verluste usw., oder von innen wie Ängste, Gefühle von Unzulänglichkeit oder psychische Krankheiten, die das vertraute, Schutz und Sicherheit gebende Gefüge des eigenen persönlichen, familiären Rahmens in den Grundfesten erschüttern.
Krise beinhaltet einen offenen Ausgang. Die Bearbeitung von krisenhaften Situationen stellt innerhalb der Sozialen Arbeit den Regelfall dar. Menschliche Entwicklung insgesamt ist laut Erikson (Hobmair 2008) immer auch eine (potenziell) krisenhafte Entwicklung. Wird die jeweilige Entwicklungskrise bewältigt, kann die nächste Stufe im lebenslangen Wachstumsprozess erklommen werden; scheitert der Mensch, drohen Stagnation und dysfunktionale Bewältigungsmuster.
Im Laufe des Moduls werden sowohl wissenschaftlich orientierte Modelle zur Krisenentwicklung und -bewältigung als auch spirituell verankerte vorgestellt.
Auf dem Hintergrund der eigenen Biografie und des eigenen spirituellen Selbstverständnisses finden ausgewählte Instrumente Anwendung. Die eigene Kraft und Energie als Ressource soll erschlossen und nutzbar gemacht werden.
Das Kennenlernen und Erfahren neuer Begriffe und Konzepte vermag idealerweise das eigene Bewusstsein und Verhaltensrepertoire zu erweitern. - Modulinhalte
- Definition und Beschreibung des Phänomens Krise
- Verschiedene Konzeptionen von Krise (entwicklungspsychologisch, lernpsychologisch, psychoanalytisch, spirituell)
- Eigene subjektive Theorien
- Phasenmodelle
- Diverse Beratungs- und Behandlungsansätze
- Methoden und Instrumente zum Umgang mit Krisen
- Fach- und Methodenkompetenz
- Fähigkeit zur Prozessgestaltung
- Selbstkompetenz
- Fähigkeit zur (Selbst-)Reflexion
Fähigkeit zur selbstregulierten Wissenserweiterung - Fachwissen
- Soziale Probleme und Lebenslagen
Sozialisations- und Bildungstheorien
Prozessgestaltungsmodelle: Methoden, Verfahren und Interventionen - Bemerkungen
- 13.01.2025 - 17.01.2025