BA307 Check your privilege – Kategorien sozialer Ungleichheit und Soziale Arbeit
BA384 Kritische Bildung in der Sozialen Arbeit
BA442 Queer Theory und Soziale Arbeit
Weitere Literatur wird zu Beginn des Moduls auf Moodle zur Verfügung gestellt.
Fragen wie diesen wird im Modul nachgegangen. Ziel ist es, eine Sensibilität für Rassismus sowie für Privilegien bzw. Diskriminierungen aufgrund von sozialen Kategorien wie Klasse, Nationalität, Geschlecht, Sexualität usw. zu entwickeln. Dies kann dabei unterstützen, andere Positionierungen und damit gesellschaftliche Ungleichheiten zu verstehen und die eigene professionelle Haltung weiterzuentwickeln.
Das Modul richtet sich an Studierende der Sozialen Arbeit, die eine eigene rassismuskritische Haltung entwickeln möchten. Ausgehend von theoretischen Ansätzen werden im Modul verschiedene Aspekte rassismuskritischen Denkens und Handelns diskutiert und bezogen auf die eigene Praxis reflektiert. Die Bereitschaft zur Lektüre von mehreren Fachtexten wird daher vorausgesetzt.
Theorien zu Rassismus, Gender, Intersektionalität, Post-Kolonialismus und Diversität bieten Instrumente, um gesellschaftliche Macht- und Ungleichheitsverhältnisse sichtbar zu machen. Die verschiedenen Kategorien sozialer Ungleichheit werden im Modul in ihrer Verknüpfung und Überkreuzung betrachtet. Anhand von Texten zu aktuellen Debatten erhalten die Studierenden die Möglichkeit, die Rolle der Sozialen Arbeit zu diskutieren und die eigene biografische Positionierung zu reflektieren.
Ziel ist, gesellschaftliche Konventionen und Normvorstellungen, etwa zu Geschlechterrollen, als historisch gewachsene und politisch-diskursive Gegenstände zu erkennen und insbesondere Geschlecht und Ethnizität als Analysekategorien nutzen und in das eigene professionelle Handeln einbeziehen zu können.
Theorien und Konzeptionen kommunikativen, ethischen und reflexiven Handelns
Prozessgestaltungsmodelle: Methoden, Verfahren und Interventionen
