- Nummer
- 40401
- Leitung
- Oliver Schmid, oliver.schmid@fhnw.ch
- ECTS
- 3.0
- Unterrichtssprache
- Deutsch
- Leitidee / Kurzbeschreibung
Die Studierenden erhalten eine Einführung in die rechtlichen Rahmenbedingungen, die bei der Nutzung und dem Betrieb von Social-Media-Plattformen relevant sind. Den Studierenden wird vermittelt, welche juristischen Aspekte bei der Erstellung und Verbreitung bzw. Zurverfügungstellung von Inhalten auf Social-Media-Plattformen zu beachten sind. Behandelt werden dabei u.a. die Themen Urheber-, Kennzeichen-, Persönlichkeits-, Arbeits- und Strafrecht sowie unlauterer Wettbewerb. Dabei werden praxisnahe Fälle aus dem digitalen Alltag analysiert, um ein fundiertes Verständnis für die rechtlichen Herausforderungen im Social-Media-Bereich zu entwickeln. Die Studierenden sind vertraut mit den einschlägigen Bestimmungen und kennen das Zusammenspiel der massgebenden Bestimmungen untereinander.
- zu erreichende Kompetenzen
Wissen und Verstehen: Die Studierenden ...
- verstehen die Relevanz des Fachgebiets und können es in einen grösseren Kontext einordnen.
- kennen und verstehen die grundlegenden Begriffe und Konzepte.
Anwendung von Wissen und Verstehen: Die Studierenden ...
- erkennen die Relevanz von Sachverhalten im beruflichen Umfeld, ordnen deren Tragweite zweckmässig ein und handeln darauf bezogen adäquat.
- analysieren in einfacheren und komplexeren Fallbeispielen die relevanten Frage- und Problemstellungen.
Urteilen: Die Studierenden ...
- beurteilen einfachere und komplexere Frage- und Problemstellungen, die ihnen in der Berufspraxis begegnen können, zweckmässig.
- wissen ihre rechtlichen Einschätzungen und Beurteilungen zweckmässig zu vertreten.
Kommunikative Fertigkeiten: Die Studierenden ...
- können sich sowohl schriftlich wie auch mündlich fachsprachlich korrekt ausdrücken.
- schreiben rechtliche Einschätzungen ebenso wie Antworten und Lösungsvorschläge in verständlicher Sprache und unter Einbezug der juristischen Terminologie.
Selbstlernfähigkeit: Die Studierenden ...
- vermögen ihre Kompetenzen adäquat einzuschätzen.
- können die erworbenen fachlichen Inhalte mit Inhalten aus anderen Modulen vernetzen und fachübergreifend abbilden.
- Lerninhalte
Urheber- und Kennzeichenrecht sowie unlauterer Wettbewerb, darunter u.a.:
Rechtsquellen; geschützte Rechtsgüter; tangierte Schutzrechte bei der Erstellung und Verbreitung bzw. Zurverfügungstellung von Inhalten auf Social-Media-Plattformen; Rechtsbehelfe
Persönlichkeitsrecht, darunter u.a.:
geschützte Teilbereiche der Persönlichkeit; tangierte Persönlichkeitsrechte bei Inhalten auf Social-Media-Plattformen; Rechtsbehelfe
Arbeitsrecht, darunter u.a.:
Einsatz von Social Media beim Recruiting; Einsatz von Social Media am Arbeitsplatz; Herausforderungen im Zusammenhang mit Social Media nach Auflösung des Arbeitsverhältnisses
Strafrecht, darunter:
Ehrverletzungen; prozessuale Aspekte
- Lehr- und Lernmethoden
Kontaktstudium:
möglich sind: Vorlesung, Lehrgespräch, Seminar, Übung, Diskussion, Präsentation, Gruppenarbeit, Fallstudien, Simulation, Coaching
Begleitetes Selbststudium:
möglich sind: Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit, Online Tutorial, Literaturstudium, Projektarbeit, Videocast, Podcast, Coaching
- Voraussetzungen
keine
- Anwesenheitspflicht
Letzter Kursblock
- Modulbewertung
erfüllt / nicht erfüllt
- Literatur
keine Pflichtliteratur, Informationen zu Unterrichtsmaterialen s. Advance Organizer
- Bemerkungen
keine