- Nummer
- 07017
- Leitung
- -
- ECTS
- 3.0
- Unterrichtssprache
- Deutsch
- Methodik und Didaktik
Resilienz bezeichnet die Fähigkeit, den Widrigkeiten des Lebens standzuhalten und aus schwierigen Erfahrungen neue Kraft zu gewinnen. Zwar können wir nicht beeinflussen, welche Herausforderungen uns begegnen, wohl aber, wie wir mit ihnen umgehen. Während manche Menschen trotz grosser Belastungen Hoffnung und Lebenszufriedenheit bewahren, zerbrechen andere daran oder greifen zu dysfunktionalen Bewältigungsstrategien wie Alkohol, Drogen oder Abwehrmechanismen gegen den Schmerz.
Resilienz ist keine angeborene Eigenschaft, sondern kann erlernt werden. Dazu gehört Mut, Risiken einzugehen und Rückschläge anzunehmen. Voraussetzung sind der Wille, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen, sowie das Bewusstsein, dass Veränderung möglich ist – insbesondere im Umgang mit Emotionen. Positive Emotionen wie Mut, Freude oder Dankbarkeit wirken stärkend, negative Emotionen wie Angst, Grübeln oder Neid rauben Energie.
Im Zentrum von Resilienz steht die Fähigkeit zur Gefühlsmodulation, sei es über den Körper oder über eine veränderte Perspektive. Das Modul verbindet theoretische Grundlagen mit praktischen Tools zur Bewusstseinsentwicklung sowie zur Klärung persönlicher Ziele und Werte und setzt die Bereitschaft voraus, sich auf einen inneren Entwicklungsprozess einzulassen.
- Leistungsnachweis
Fachwissen
- Soziale Probleme und Lebenslagen
- Sozialisations- und Bildungstheorien
- Theorien und Konzeptionen kommunikativen, ethischen und reflexiven Handelns
- Prozessgestaltungsmodelle: Methoden, Verfahren und Interventionen
Sozialkompetenz
- Fähigkeit zur Kooperation
Selbstkompetenz
- Fähigkeit zur (Selbst-)Reflexion
- Voraussetzung
Im Zentrum des Moduls steht die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. Dies setzt einen Prozess voraus, in den die Studierenden einsteigen müssen. Die geforderte Intensität kann erst über gemeinsam verbrachte Zeit in gemeinsamen Räumen (tatsächlich und erfahrungsmässig) entstehen. Nur die Blockwoche stellt ein solches Gefäss zur Verfügung. Die Studierenden kommen dabei mit folgenden Konzepten und Ansätzen in Berührung:
- Konzept der Salutogenese und Resilienz
- Stresskonzept nach Lazarus
- Grundlagen in die Neuropsychologie
- Lerntheorien und deren Bedeutung für Veränderungen
- Kennenlernen der eigenen Muster im Umgang mit Herausforderungen (Analyse der eigenen Schwächen und Stärken)
- In Kontakt kommen mit persönlichen Werten und Zielen
- Schritte zur Veränderung kennenlernen
- Empfehlung
Theoretische Inputs zu wissenschaftlichen Konzepten von Resilienz
Persönliche Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen
Experimentieren mit neuen Ideen, Anregungen und Übungen
Diskussionen, Dialoge und Sharings in Gruppen
- Literatur
keine
- Modulinhalte
- Im Zentrum des Moduls steht die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. Dies setzt einen Prozess voraus, in den die Studierenden einsteigen müssen. Die geforderte Intensität kann erst über gemeinsam verbrachte Zeit in gemeinsamen Räumen (tatsächlich und erfahrungsmässig) entstehen. Nur die Blockwoche stellt ein solches Gefäss zur Verfügung.
- Konzept der Salutogenese und Resilienz
- Stresskonzept nach Lazarus
- Grundlagen in die Neuropsychologie
- Lerntheorien und deren Bedeutung für Veränderungen
- Kennenlernen der eigenen Muster im Umgang mit Herausforderungen (Analyse der eigenen Schwächen und Stärken)
- In Kontakt kommen mit persönlichen Werten und Zielen
- Schritte zur Veränderung kennenlernen
- Fach- und Methodenkompetenz
2er-Skala
- Selbstkompetenz
Literatur wird abgegeben.
- Sozialkompetenz
- Fähigkeit zur Kooperation
- Fachwissen
- Soziale Probleme und Lebenslagen
Sozialisations- und Bildungstheorien
Theorien und Konzeptionen kommunikativen, ethischen und reflexiven Handelns
Prozessgestaltungsmodelle: Methoden, Verfahren und Interventionen - Bemerkungen
07. 06. 2027 – 11. 06. 2027