Living Lab: Lokale Projekte für globale Probleme
Globale Probleme begegnen uns überall – oft direkt vor der Haustür. Veränderungen beginnen mit kleinen, mutigen Ideen, die Wurzeln schlagen.
In diesem Modul werden die Studierenden zu Gestalterinnen und Gestaltern von Wandel. Sie entwickeln mittels der Methode des Living Lab eigene Projektideen, die in ihrem Umfeld etwas bewegen und verbessern – in der Gemeinde, der Nachbarschaft oder am Arbeitsplatz. Dabei arbeiten sie nicht nur für, sondern in Ko-Kreationsprozessen mit ihrer Zielgruppe.
Ob Nachbarschafts-App, Food-Waste-Initiative, Energiesparprojekt oder Cargobike-Sharing – das Living Lab bietet Studierenden Freiraum, methodische Werkzeuge, eine interdisziplinäre Community und persönliche Unterstützung, um ihre Ideen reflektiert und wirkungsvoll zum Fliegen zu bringen.
Die Studierenden
- entwickeln eine eigene Idee, setzen diese in der Lebensumwelt um und übernehmen Verantwortung für die Ergebnisse;
- wenden Projektplanungs- und Ko-Kreationsmethoden an, um gemeinsam mit Betroffenen und End-Usern praktikable Lösungen zu entwickeln;
- ordnen ihr Projekt gesellschaftsanalytisch ein und reflektieren es in grösseren Kontexten;
- strukturieren Ideen, Lösungsansätze oder Erfahrungen verständlich und ansprechend und präsentieren sie vor einem fachfremden Publikum;
- reflektieren den Projektprozess sowie die eigene Rolle kritisch und leiten daraus konkrete Lessons Learned für zukünftige Projekte ab.
Im LivingLab lernst du hybrid – im Seminarraum, online oder direkt im Feld – und setzt deine Projektidee flexibel und praxisnah um.
