- Nummer
- 06065
- Leitung
- -
- ECTS
- 3.0
- Unterrichtssprache
- Deutsch
- Methodik und Didaktik
Das Psy-Café (Arbeitstitel) ist ein neues Angebot, welches per August 2026 erstmals startet. An jeweils drei Nachmittagen pro Woche (Mi-Fr) können sich Jugendliche und junge Erwachsene (Zielgruppe 15-25 Jahre) mit ihren Sorgen und Problemen zum Psy-Café begeben und werden dort mit einem offenen Ohr empfangen. Das Angebot ist niederschwellig, kostenfrei, anonym und funktioniert ohne Voranmeldung. Empfangen werden die Hilfesuchenden von Peers (Alter 18 bis max. 30 Jahre), im Hintergrund ist jeweils eine Fachperson anwesend, die jederzeit hinzugezogen werden kann. Ein möglicher Zugang zur Tätigkeit als Peer in diesem Angebot ist dieses Wahlmodul. Studierende können sich für das Wahlmodul im Frühlingssemester einschreiben. Es ist erwünscht, dass sie in der Folge auch das Wahlmodul im Herbstsemester belegen und damit für insgesamt ein Jahr im Psy-Café als Peers tätig sind (Einstieg wahlweise Herbst- oder Frühlingssemester möglich). Die Einsatztermine werden nach Verfügbarkeit der Studierenden für das Semester vereinbart. Rahmen: Nachmittagseinsätze von 14-18 Uhr zwischen Mittwoch und Freitag.
- Leistungsnachweis
Fachwissen
- Soziale Probleme und Lebenslagen
- Theorien und Konzeptionen kommunikativen, ethischen und reflexiven Handelns
- Prozessgestaltungsmodelle: Methoden, Verfahren und Interventionen
Fach- und Methodenkompetenz
- Fähigkeit zur Prozessgestaltung
- Fähigkeit zur Dokumentation
Sozialkompetenz
- Fähigkeit zur Kooperation
Selbstkompetenz
- Fähigkeit zur (Selbst-)Reflexion
- Fähigkeit zur selbstregulierten Wissenserweiterung
- Voraussetzung
Das Wahlmodul bietet anwendungsorientierten Kompetenzzuwachs in der Gesprächsführung, im Aktiven Zuhören und im Umgang mit psychisch belasteten jungen Menschen. Die vorgängige Schulung (Zwei-Tages-Block) bietet eine Vorbereitung auf den Praxiseinsatz. Die Peerarbeit wird immer im Tandem von Studierenden umgesetzt. Das wiederum bietet die Möglichkeit, im Debriefing nach den Gesprächen gegenseitiges Feedback innerhalb der Tandems zu geben. Ausserdem kann die Nachbesprechung unterschiedliche Perspektiven und Einschätzungen einer Situation und auf eine Person eröffnen, die zeitnah gemeinsam besprochen werden können. Dadurch ist es auch möglich, selbstkritisch die eigene Haltung zu reflektieren und die persönliche Wahrnehmung vermehrt mit einzubeziehen.
- Empfehlung
Nach einer Orientierungsveranstaltung durchlaufen die Studierenden eine Schulung (Blockunterricht zwei ganze Tage) für ihren Einsatz als Peer-Beratende. Im Rahmen von 8 Einsätzen im Psy-Café (jeweils 4 Stunden, Termin in Absprache frei wählbar) in der Markthalle in Basel (nahe SBB) arbeiten die Studierenden als Peers mit und absolvieren während dieser Zeit mindestens 2x die externe Supervision.
- Literatur
Studierende ab dem 3. Semester mit hohem Interesse am Thema psychische Gesundheit und daran, im Rahmen eines Praxisprojekts zu lernen und sich in Gesprächssettings zu üben. Das maximale Alter für die Peer-Arbeit beträgt 30 Jahre. Psychische Stabilität ist Grundvoraussetzung.
- Leitidee
Praxiseinsatz
- Fach- und Methodenkompetenz
2er-Skala
- Selbstkompetenz
OBSAN (2025). Psychische Gesundheit in der Schweiz: Entwicklung, Förderung, Prävention und Versorgung. Nationaler Gesundheitsbericht 2025.
- Bemerkungen
Es ist erwünscht, dass die Studierenden das Frühlings- sowie das Herbstsemester besuchen. Ein Einstieg ist zu beiden Zeitpunkten möglich.
Es handelt sich um ein innovatives Pilotprojekt, welches erstmals im Sommer 2026 startet.
Die Einsätze finden in der Markthalle in Basel statt.