Die FHNW setzt sich für Chancengerechtigkeit auf allen Ebenen ein. Mit der Verpflichtung zu einem diversitygerechten Studier-, Weiterbildungs- und Arbeitsklima spricht sie sich ausdrücklich für eine gelebte Vielfalt und gegen Diskriminierung, sexuelle Belästigung und Mobbing aus.
Storys
News – Projekte aus den Hochschulen
In allen zehn Hochschulen der FHNW gibt es zahlreiche Projekte, die das Thema Diversität aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchten bzw. umsetzen. Im Anschluss findet sich eine aktuelle Auswahl.

Sexual Harassment Awareness Day 2026
Gemeinsam mit den Schweizer Universitäten und Fachhochschulen spricht sich die FHNW gegen sexuelle Belästigungen aus. Wir engagieren uns für ein belästigungsfreies Hochschulumfeld und nehmen am Sexual Harassment Awareness Day am 21. April 2026 teil.

INCLUDO - wir sind alle
Mit dem Veranstaltungsformat INCLUDO möchte die FHNW hochschulübergreifend einen Raum schaffen für alle Studierenden, Mitarbeitenden und Weiterbildungsteilnehmenden, um über Diversity, Awareness sowie soziale Nachhaltigkeit zu lernen, sich auszutauschen und zu verbinden. Jährlich sind Veranstaltungen an wechselnden FHNW Standorten mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten geplant.

Nationaler Zukunftstag 2026
Auch dieses Jahr öffnet die FHNW im Rahmen des nationalen Zukunftstags ihre Türen für Kinder ab der 5. Klasse. Ziel des Nationalen Zukunftstags ist es, der jüngeren Generation Einblicke in vielfältige berufliche Perspektiven zu ermöglichen. Am 12. November 2026 können Schüler*innen der 5. bis 7. Klasse an der FHNW spannende Workshops besuchen und Berufsfelder kennenlernen, die ihnen bislang vielleicht noch nicht vertraut waren. Dabei sollen ihnen neue Wege aufgezeigt werden, die über traditionelle Rollenbilder hinausgehen und ihnen helfen, ihre eigenen Interessen und Talente zu entdecken.

FHNW 2035: Roadmap zu einer diversitysensible Hochschule
Die FHNW versteht sich als integrativer Arbeits-, Studien- und Begegnungsort, wo der Wert der Vielfalt erkannt, geschätzt und gelebt wird und in welchem sich alle zugehörig fühlen. Auf Basis der allgemeinen Grundlagen (u.a. Gleichstellungsgesetz) sowie FHNW-spezifischen Grundlagen ergeben sich für die folgende Jahre drei übergeordnete Diversityziele, die es durch verschiedenste Massnahmen zu erreichen gilt:
- Vielfalt fördern und Zugänglichkeit verbessern
- Diversitykompetenz vermitteln und Awareness stärken
- Inklusiv kommunizieren und Visibilität von Diversity erhöhen
Im Dokument «Diversityziele 2035 und Aktionsplan Diversity 2025–2028» werden die Leitlinien für eine diversitysensible und inklusive Hochschule bis 2035 festgelegt.

ChallengeEU
Die FHNW ist Teil der europäischen Hochschul-Allianz ChallengeEU. Die Allianz umfasst neben der FHNW folgende Hochschulen:
- Hochschule Offenburg (Deutschland)
- Grande Ecole d’Ingénieurs ECAM LaSalle, Lyon (Frankreich)
- Universidade Europeia, Lissabon (Portugal)
- Latvia University of Life Sciences and Technologies, Jelgawa (Lettland)
- Mid Sweden University, Östersund (Schweden)
- South East European University, Tetovo (Nordmazedonien)
- Universidad Europea de Valencia (Spanien)
- University of Warmia and Mazury, Olsztyn (Polen)
Im Workpackage 5 wird Diversity, Equity und Inclusion thematisiert. Ziele sind u.a. die Förderung einer inklusiven Kultur in den internationalen Aktivitäten durch die Implementierung von ODEI Prinzipien (Openness, Diversity, Equity und Inclusion), Austausch von Good Practice und die Entwicklung von spezifischen Trainings für Studierende und Mitarbeitende.

Differenzsensible Lehre
Differenzsensible Lehre zielt darauf ab, Diskriminierungen an Hochschulen entgegenzuwirken. Die Webseite «Differenzsensible Lehre» bietet dazu kompakt aufgearbeitete Ideen, Wege und Impulse. Audiospuren aus Gesprächen mit Dozierenden und Studierenden regen zum Umsetzen, Hinterfragen und Reflektieren an. Die Webseite dient als Inspiration und Unterstützung im Selbststudium und bietet Materialien zum Einsatz in der Lehre an.
Die Website wurde von einer hochschulübergreifenden Projektgruppe (Pädagogische Hochschule FHNW, Universität Basel, Gender Campus Universität Bern) in Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Beirat und weiteren Beteiligten entwickelt.

Pride Month
Der Juni ist Pride Month. Seit über 50 Jahren wird besonders im Monat Juni weltweit durch verschiedene Aktionen die sexuelle und geschlechtliche Vielfalt gefeiert und gegen die Diskriminierung und fehlende Gleichstellung demonstriert. Auch an den Standorten der FHNW wie an den FHNW Campus Olten, Muttenz oder Brugg sind Pride-Flaggen sichtbar.
Der Pride Month bietet die Gelegenheit, sich verstärkt mit diesem Thema auseinanderzusetzen und zum Beispiel mit einer inklusiven Pride-Flagge Unterstützung zu signalisieren. Um gesellschaftliche Akzeptanz und Gleichstellung zu erreichen und eine nicht diskriminierende Arbeits- und Lebenswelt zu schaffen, braucht es aber die aktive Mitwirkung und Awareness von uns allen während des ganzen Jahres.
Themen und Aufgaben
Horizon Europe Gender Equality Plan
Barrierefreiheit
Chancengleichheit auf Führungsebene
Diversitätssensible Sprache
Diversitymanagement
Forschung und Lehre
Persönliche Integrität und Awareness
Queerness
Vereinbarkeit
Zukunft
Diversitybeauftragte
Für Informationen zu den Diversitybeauftragten der einzelnen Hochschulen siehe Kontaktadressen im Inside FHNW (Zugriff nur für FHNW-Angehörige).
Jahresrückblick 2025
Gestützt auf die Diversityziele 2035 und den Aktionsplan 2025–2028 setzte die FHNW auch 2025 starke Akzente für Chancengerechtigkeit und diskriminierungsfreie Hochschulkultur.
Die INCLUDO-Reihe bot Raum für Debatten zu Antirassismus, KI und Diversität und stärkte die hochschulübergreifende Community. Ein international besetzter Roundtable zu E-Accessibility zeigte Wege zu mehr digitaler Teilhabe auf. Auch die Mitwirkung an ChallengeEU brachte FHNW Expertise zu Fairness und Diversität in europäische Diskurse ein. Der Pride Month setzte Signale für Geschlechtervielfalt, der Sexual Harassment Awareness Day und weitere Awareness Formate stärkten den Schutz der persönlichen Integrität.
Zugleich verankerten alle zehn Hochschulen Diversität weiterhin in Lehre und Forschung, mit Projekten zu Differenz, Diskriminierung und inklusiver Gestaltung.
Ein besonderes Signal setzte das Vorstudium Integral, das 2025 neu auch an der HGK startete und geflüchtete Personen gezielt auf ein FHNW Studium vorbereitet.
Der Gesamtblick zeigt: Die FHNW engagiert sich stark, sichtbar und selbstreflexiv – und entwi-ckelt sich konsequent zu einer offenen, inklusiven und vielfältigen Hochschule der Zukunft.
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