Partizipative Lernraumentwicklung und Evaluation innovativer Lernräume für flexible Unterrichtsformen
Das Projekt gehört zum Teilprojekt «FHNW Learning Spaces» der Hochschullehre 2025, in dem interaktive Technologien und neue Formen des Lernens im Fokus stehen. Mehr Teamwork, Gruppen- und Projektarbeiten sowie kombinierte Präsenz/Online-Lehrveranstaltungen erhöhen die Ansprüche an die flexible Einrichtung und technische Ausstattung zukunftsorientierter Lernumgebungen.
Unser Team Raum & Flexibilisierung konzipiert Workshops zur Lernraumentwicklung, in denen wir gezielt die Bedürfnisse von Lernenden, Lehrenden sowie weiteren Anspruchsgruppen erheben. Daraus leiten wir innovative Lernraumszenarien für die unterschiedlichen Standorte der FHNW ab und unterstützen bei der Umsetzung geeigneter Massnahmen.
Mittels Raumbeobachtungen und Gruppendiskussionen evaluieren wir das Optimierungspotenzial realisierter flexibler Lernräume. Über eine laufende Befragung können Dozierende und Studierende bestehende Learning Spaces bewerten und eine Rückmeldung zu ihren Erfahrungen geben.
Projektdetails
- Typ
- Forschungsprojekt
- Forschungsfeld
- Gestaltung flexibler Arbeit
- Hochschule/Institut
- Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW / Institut für Innovation, Transformation und Nachhaltigkeit
- Partner
- FHNW
- Förderung
- HSLE 2025 Teilprojekt
- Laufzeit
- 2021 bis 2024
- Leitung
- Dr. Theresia Leuenberger
- Mitarbeit
- Jasmina Bogdanovic, Dr. Georg Fiedler
Impact
Das Projekt umfasste das Arbeitspaket zur «Entwicklung und Evaluation bestehender und neuer Pilot-Räume für die Lehre» im Teilprojekt «Hochschullehre 2025» der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). Ziel war es, die Piloträume partizipativ mit Hochschulangehörigen zu entwickeln, zu erproben, zu evaluieren und systematisch weiterzuentwickeln.
An mehreren Standorten der FHNW wurden Szenario-Workshops für neue Piloträume durchgeführt. Daraus entstanden Workshop- und flexible Lehrräume. 7 hybride Räume mit AV-Medienanlagen für synchron-hybride Lehrveranstaltungen wurden während unterschiedlichen Lehrsettings (Frontalunterricht, Plenum, Gruppenarbeit) evaluiert. Formative Evaluationen lieferten praxisnahe Erkenntnisse zu räumlichen, technischen und didaktischen Anforderungen.
- Raum, Technik und Didaktik müssen zusammenwirken: Lehre gelingt in
- flexiblen, gut ausgestatteten Lehrräumen in Verbindung mit methodisch-didaktischer Kompetenz.
- Erfahrung und niedrigschwellige Information fördern die Nutzung: Leicht zugängliche Informationen zur räumlichen Anordnung und didaktischen Umsetzung, direkt im Raum oder auf digitalen Plattformen senken die Hemmschwelle zur Nutzung der hybriden Unterrichtsräume deutlich.
- Institutionelle Rahmenbedingungen sind mitentscheidend: Flexible Räume steigern die Bereitschaft, neue Lehrformate auszuprobieren.
Die Ergebnisse flossen direkt in die Weiterentwicklung von Mobiliar, Infrastruktur und einen Masterprozess für künftige Raumentwicklungen ein.
Publikationen
Leuenberger, T., Fiedler, G., Jeitziner, L. T., Andrea Frick, Eichinger, B., Manz, K., & Zahn, C. (2025). Partizipative Gestaltung zukunftsorientierter Lernräume. Potenziale und Herausforderungen. Journal für LehrerInnenbildung, 1, 40–51.
Leuenberger, T., Fiedler, G., & Köhler, M. (2024). Synchron-hybride Settings in der Hochschullehre. Beispielszenarien für Räume mit AV-Medienanlage an der FHNW. https://doi.org/10.26041/fhnw-11218
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