Aktuelle Erkenntnisse aus Forschung und Entwicklung der angewandten Psychologie zu Themen aus Wirtschaft und Arbeit
Psychologie kompakt – online
- Veranstaltungssprache
- Deutsch
- Kosten
- Kostenlos
- Durchführungen
- 28.4.2026, 12:00–13:00, Online
- 12.5.2026, 12:00–13:00, Online
- 23.6.2026, 12:00–13:00, Online
- 18.8.2026, 12:00–13:00, Online
- 15.9.2026, 16:00–17:00, Online
- 13.10.2026, 16:00–17:00, Online
- 3.11.2026, 12:00–13:00, Online
- 24.11.2026, 12:00–13:00, Online
- 15.12.2026, 12:00–13:00, Online
Mit unserem Angebot «Psychologie kompakt – online» bieten wir Ihnen Einblick in ausgewählte Themen der Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie. Expert*innen der Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW vermitteln Ihnen aktuelle psychologische Themen in kompakter Form.
Auf diese Weise gewinnen Sie wesentliche Erkenntnisse und praxisrelevante Handlungsempfehlungen für Ihren beruflichen Alltag.
Die Anlässe finden online statt und sind kostenlos. Die Anzahl Teilnehmer*innen ist teilweise begrenzt. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!
Programm
Nudging und Gamification: Anwendungen, Potenziale und Grenzen
Nudging und Gamification werden in der Wirtschaft sowie für mehr Nachhaltigkeit und gesundes Verhalten immer häufiger eingesetzt. Der Beitrag beleuchtet wissenschaftlich fundiert, wie diese Konzepte wirken, wo ihre Stärken liegen – und wo ihre Wirkung an Grenzen stösst.
Prof. Dr. Dorothea Schaffner und Prof. Dr. Nina Tobler geben eine Einführung in die psychologischen Grundlagen von Nudging und Gamification. Anhand aktueller Forschungsprojekte erklären wir, warum sich diese Konzepte auf das Verhalten auswirken können.
Der Beitrag zeigt aber auch auf, wo Herausforderungen bei der Umsetzung und der Wirkung liegen. Diese Erkenntnisse werden veranschaulicht anhand aktueller Forschungsprojekte zu Littering, Velofahrsicherheit und nachhaltiger Lebensstiländerung.
Auf dieser Basis werden praxisnahe Empfehlungen gegeben, wie Nudging und Gamification verantwortungsvoll und wirksam eingesetzt werden können.
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Arbeitswelt im Wandel: Zwischen Fachkräftemangel und KI als Treiber der Transformation
Wie verändern künstliche Intelligenz und Demografie den Arbeitsmarkt? Der Vortrag zeigt, warum der Fachkräftemangel nicht verschwindet, sondern sich wandelt – und welche Strategien Unternehmen und Beschäftigte jetzt brauchen.
Vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Schwankungen und technologischer Umbrüche beleuchtet der Vortrag den Fachkräftemangel in der Schweiz. Im Fokus stehen aktuelle Erkenntnisse zum Ausmass des Fachkräftemangels sowie die tiefgreifenden Auswirkungen von KI auf Kompetenzanforderungen und Jobprofile.
Basierend auf aktuellen Arbeitsmarktprognosen, empirischen Studien und konkreten Unternehmensbeispielen stellen Ihnen Prof. Dr. Benedikt Hell und Dr. Nadine Eggimann Zanetti praxiserprobte Strategien und innovative Lösungsansätze vorgestellt, mit denen Unternehmen und Individuen den Wandel aktiv gestalten können.
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Künstliche Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen – Chance oder Risikofaktor?
KI verändert den Arbeitsalltag im Gesundheitswesen – zwischen Entlastung und neuen Belastungen. Der Vortrag zeigt, wie Beschäftigte KI erleben, welche Einflussfaktoren entscheidend sind und wie eine gesundheitsförderliche Nutzung gelingen kann.
Der Gesundheitssektor steht vor grossen Herausforderungen wie hoher Arbeitsbelastung, Fachkräftemangel und prekären Bedingungen. Der zunehmende Einsatz von KI bietet zwar Entlastungspotenzial, bringt jedoch auch Risiken mit sich. Gleichzeitig fehlen Erkenntnisse darüber, wie KI gesundheitsförderlich implementiert werden kann und welche Auswirkungen sie auf die Beschäftigten hat.
Im Fokus des Vortrags von Prof. Dr. Sylvie Vincent-Höper (Medical School Hamburg) steht die Frage, ob KI als Ressource oder Stressor wahrgenommen wird und welche Einflussfaktoren diese Wahrnehmung prägen. Abschliessend werden Empfehlungen für eine gesundheitsförderliche Implementierung von KI abgeleitet.
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Personalentwicklung in Zeiten des Fachkräftemangels: Betriebliches Lernen neu gedacht
Heutzutage ist es für Betriebe unumgänglich, eine Kultur des lebenslangen Lernens aufzubauen. Der Vortrag zeigt psychologisch fundierte Ansätze, die dabei helfen, Mitarbeitende zu halten und zum lebenslangen Lernen zu motivieren.
Wir sind dem Stellenwert des betrieblichen Lernens auf der Spur. Aufgrund sich laufend verändernder Kompetenzanforderungen, verliert man ohne ein strategisch fundiertes, betriebliches Lernen schnell den Anschluss.
Aber: warum sind Mitarbeitende oft so schwer für eine fortlaufende Kompetenzentwicklung zu begeistern? Was brauchen Führungspersonen und Mitarbeitende, um gemeinsam eine Kultur des lebenslangen Lernens aufzubauen?
Im Fokus des Vortrags von Dr. Christiane Herre (EDA) und Dr. Miriam Nido stehen empirische Erkenntnisse zum betrieblichen Lernen sowie neuartige Ansätze, wie selbstorganisiertes und begleitetes Lernen im Betrieb gestaltet werden kann. Anhand von Unternehmensbeispielen werden Lösungsansätze vorgestellt wie Unternehmen und Individuen lebenslanges Lernen gestalten können. Der Beitrag zeigt aber auch die Grenzen und Herausforderungen auf.
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Zu viel des Guten, zu wenig des Nötigen? – Massnahmen im Sicherheitsmanagement
Wirksame Massnahmen im Sicherheitsmanagement zu identifizieren und umzusetzen, ist eine Herausforderung. Wie es trotzdem gelingen kann.
Hochrisikobranchen haben das Ziel, die Sicherheit kontinuierlich zu erhöhen – trotz wachsender Systemkomplexität und oft konkurrierender Anforderungen.
Während die Rahmenbedingungen branchenspezifisch variieren, gibt es grundlegende gemeinsame Herausforderungen bezüglich der Wirksamkeit von Massnahmen. Nachhaltige Sicherheit entsteht, wenn menschliche Faktoren, technische Lösungen und organisationale Steuerung als Gesamtsystem gestaltet werden.
Gemeinsame Herausforderungen, beispielsweise bei Kultur, Ressourcen und Akzeptanz, bleiben bestehen und erfordern einen strategischen, fachübergreifenden Austausch sowie eine enge Vernetzung von Führung, Belegschaft und Regulatoren.
Diesen Themen widmet sich der Vortrag von Prof. Dr. Katrin Fischer.
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Erkenntnisse, Theorien und Experimente der angewandten Angewandten Psychologie – und ihre Bedeutung für die Berufswelt
Die Psychologie macht sichtbar, wie wir denken, fühlen und handeln. In spannenden Präsentationseinheiten für die Berufspraxis erfahren Sie mehr über Phänomene der Angewandten Psychologie , deren Experimente und Theorien sowie ihre Bedeutung im Arbeitsalltag.
Warum verhalten sich Menschen manchmal ganz anders, als sie selbst erwarten würden?
Psychologische Experimente liefern überraschende Antworten:
- So zeigt der Hawthorne-Effekt, wie stark schon kleine Veränderungen oder Aufmerksamkeit unsere Leistung beeinflussen.
- Der Bystander-Effekt wiederum erklärt, warum Menschen in Notsituationen oft nicht eingreifen.
Dr. Stefan Michel und MSc Ursula Rudin vermitteln solche und viele weitere spannende Erkenntnisse aus der Psychologie, die nicht nur faszinieren, sondern auch für Beruf und Alltag relevant sind und dabei helfen, menschliches Denken, Fühlen und Handeln besser zu verstehen.
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Psychology meets Personal Finance: Wie man junge Erwachsene für die 3. Säule begeistert
Wie können junge Erwachsene für die freiwillige Vorsorge gewonnen werden? Unsere Forschung zeigt: Verständliche Information, authentische Kommunikation und gezielte Impulse können zu Einzahlungen in die Säule 3a motivieren.
Viele junge Erwachsene nutzen das Potenzial der Säule 3a noch nicht – dabei ist sie ein wichtiger Baustein für finanzielle Unabhängigkeit im Alter.
Unsere Studie beleuchtet, wie familiäre Prägung, soziale Normen, Wissen und persönliche Ziele das Sparverhalten junger Erwachsener beeinflussen.
In diesem Beitrag stellen Tim Christen und Prof. Dr. Anne Herrmann Ihnen die wichtigsten Ergebnisse dieser Studie vor. Unter anderem zeigen wir, dass mit transparenter Information, zielgruppengerechter Ansprache und authentischen Vorbildern Vorsorge attraktiver werden kann.
So können junge Erwachsene motiviert werden, früh in ihre finanzielle Zukunft zu investieren.
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Menschen stärken, Organisationen entwickeln, Innovation voranbringen – Psychologie wirkt
Zugrunde liegende Bilder und Annahmen ermöglichen oder verhindern Entwicklungen von Menschen, Teams, Organisationen und Innovationen. Business Psychology verknüpft diese Faktoren gezielt, um nachhaltige und wirksame Entwicklungen zu gestalten.
Häufig werden die Aspekte, wie Menschen in Organisationen gut arbeiten und zusammenarbeiten, wie Organisationen entwickelt werden und wie Innovation vorangebracht wird, getrennt betrachtet.In diesem Beitrag zeigen wir, wie diese Ebenen zusammenspielen und so gestaltet werden können, dass sie sich gegenseitig stärken. Ausgehend von Menschenbildern und Metaphern von Organisationen wird aufgezeigt, wie diese auf unterschiedlichen Ebenen gestaltet werden können.
Prof. Dr. Dörte Resch erläutert, wie mithilfe psychologischer Erkenntnisse sowohl Menschen als auch Organisationen gestärkt und Innovation ermöglicht werden können.
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