Untersuchung der Übertragungsrisiken antibiotikaresistenter Bakterien von Tier auf Mensch sowie Testung von Interventionsansätzen für einen sicheren Umgang mit Esswaren und Haustieren.
Konsumentinnen und Konsumenten werden über den Kontakt mit Tieren (z. B. über den Lebensmittelkonsum und die Pflege von Haustieren) antibiotikaresistenten Bakterien ausgesetzt. In diesem Projekt entwickeln wir Interventionsansätze, die Konsumentinnen und Konsumenten für einen sicheren Umgang mit Esswaren und Haustieren sensibilisieren.
Hierzu haben wir zusammen mit dem Projektpartner SAFOSO zuerst eine Risikokarte mit den Übertragungswegen zwischen Tieren und Menschen erstellt. Dann wurde in Interviews untersucht, wie z. B. Endverbraucher und Landwirtinnen und Landwirte die jeweiligen Risiken wahrnehmen.
Aufgrund der Ergebnisse dieser Studien wurden verschiedene Interventionsansätze weiterentwickelt und in Experimenten auf ihrer Wirksamkeit getestet. Als Nächstes wurde in einer Online-Längsschnittinterventionsstudie überprüft, inwiefern die verschiedenen Interventionsansätze den Umgang mit Lebensmitteln bei verschiedenen Konsumententypen beeinflussen.
Projektdetails
- Typ
- Forschungsprojekt
- Forschungsfeld
- Innovative Marktangebote und Konsum
- Hochschule/Institut
- Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW / Institut für Innovation, Transformation und Nachhaltigkeit
- Partner
- Dr. Isabel Lechner und Dr. Manon Schuppers, SAFOSO AG
Prof. Dr. Urte Scholz, Universität Zürich, Professur für Angewandte Sozial- und Gesundheitspsychologie - Förderung
- SNF NFP72 Antimikrobielle Resistenzen
- Laufzeit
- März 2018–Februar 2021
- Leitung
- Dr. Vivianne Visschers
- Mitarbeit
- Claudia Freivogel, Sarah Lehmann

Schlussbericht_NFP72_FHNW.pdf
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