Forschung zu Wahrnehmung, Akzeptanz und Vermarktungsstrategien der Hofschlachtung in der urbanen Landwirtschaft.
Das Forschungsprojekt untersucht, wie Hofschlachtung (OFS – On-Farm Slaughter) und Direktvermarktung im Kontext der urbanen Landwirtschaft in der Schweiz wahrgenommen und akzeptiert werden.
Im Mittelpunkt steht die Frage, welche moralischen, emotionalen und rationalen Faktoren das Verhalten von Konsument*innen, die Einstellungen von Landwirt*innen und die Reaktionen der Öffentlichkeit beeinflussen.
Gleichzeitig erforschen wir, wie Landwirt*innen Herausforderungen in rechtlicher, ökonomischer und kommunikativer Hinsicht bewältigen und welche Strategien sich im Umgang mit Kritik und Skepsis bewährt haben. Mithilfe eines multimethodischen Forschungsdesigns – bestehend aus Workshops mit Landwirt*innen, qualitativen Interviews mit Community- und Gastronomievertreter:innen sowie einer quantitativen Konsument*innenbefragung – werden diese Einflussfaktoren systematisch analysiert.
Ziel des Projekts ist es, praxisnahe, evidenzbasierte Handlungsempfehlungen zu entwickeln, die Landwirt*innen bei der Direktvermarktung unterstützen, nachhaltige urbane Ernährungssysteme stärken und die Akzeptanz von Hofschlachtung verbessern.
Projektdetails
- Typ
- Forschungsprojekt
- Forschungsfeld
- Innovative Marktangebote und Konsum
- Hochschule/Institut
- Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW / Institut für Innovation, Transformation und Nachhaltigkeit
- Partner
- Schipferhof Wollishofen ZH
- Förderung
- Innosuisse (Innovation Booster Future Food Farming)
- Laufzeit
- Januar bis Dezember 2026
- Leitung
- Prof. Dr. Mirjam Hauser
- Mitarbeit
- Stephanie Huser, Manuela Schwab
Kontakt
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