Im Rahmen des Staff-Mobility-Programms unserer Hochschule verbrachte Christoph Hunziker im Februar 2026 zwei Tage bei Kaospilot in Aarhus, Dänemark, wo er viel Inspiration für den MSc HCDI gewonnen hat.

Christoph Hunziker
- Studiengangleiter MSc Human-Centered Digital Innovation
- Zwei Tage bei Kaospilot, Aarhus, Dänemark (Februar 2026)
Wieso hast du dich für diesen Auslandaufenthalt entschieden?
Ich kenne Kaospilot von einer Weiterbildung im Bereich Creative Leadership, die ich vor längerer Zeit absolviert habe. Kaospilot ist ein sehr innovativer Studiengang mit einer starken Marke und Positionierung in Dänemark und ganz Skandinavien. Kaospilot bildet Menschen aus, die Macher sind und einen hohen Drang und grossen Willen haben, um positive Veränderungen anzustossen und einen Beitrag zu den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen zu leisten. Der Studiengang basiert sehr stark auf Eigenverantwortung, Co-Creation und der Suche nach innovativen und sinnstiftenden Lösungen, weshalb ich mir mit einem vertieften Einblick in den Studiengang Inspiration und konkrete Ideen für die Weiterentwicklung des MSc HCDI versprach.
Was hast du während deinem Aufenthalt gemacht?
Die zwei Tage waren vollgepackt mit geplantem und informellem Austausch mit diversen Personen von Kaospilot: Studiengangleitung, Team Leaders (so etwas wie Coaches für die jeweiligen Kohorten), Bildungs-Designern und Studierenden. Ein Teil der Meetings war von meiner Kontaktperson bei Kaospilot vorgängig geplant, die weiteren Austausche haben sich spontan vor Ort ergeben.
Was war das Highlight deines Auslandaufenthalts?
Der Creative Leadership Kurs, den ich 2010 in Aarhus absolviert habe, war für mich sehr prägend. Deshalb war die Rückkehr nach Aarhus und zu Kaospilot per se ein Highlight. Daneben fand ich die Möglichkeit, beim Unterricht der Erstjahres-Studierenden dabei zu sein sehr inspirierend.
Was hast du für deinen Arbeitsallltag an der FHNW mitgenommen?
Das Ziel des Austauschs war es, Inspirationen und konkrete Ideen für den MSc HCDI zu erhalten, was definitiv gelungen ist. Beispiele: die Studierenden bei Kaospilot werden noch viel stärker in die Gestaltung des Studiengangs einbezogen, als dies beim MSc HCDI der Fall ist. Unterrichtsphasen wechseln sich dabei stets mit Umsetzungsphasen ab, vor allem letztere werden eigenverantwortlich von den Studierenden gestaltet. Weiter fand ich spannend, dass die Klassen pro Jahrgang einen eigenen Raum haben, dem sie einen ganz individuellen Charakter geben können. Dies führt dazu, dass die Räume zu einer Art zweitem Wohnzimmer der Studierenden werden.
Was rätst du anderen Mitarbeitenden, die sich für einen Auslandaufenthalt interessieren?
Im Vorfeld gut überlegen, was das Ziel des Aufenthalts ist. Dann hilft es sicher, wenn ein gewisser Rahmen im Voraus festgelegt ist. Es sollte aber unbedingt genügend Zeit und Raum für spontane Begegnungen und Programmpunkte bleiben. Und wenn möglich mehr als zwei Tage einplanen! ;-)





