Aktuelle Erkenntnisse aus Forschung und Entwicklung der angewandten Psychologie zu Themen aus Wirtschaft und Arbeit – kompakt vermittelt, mit neuen Impulsen für Ihre berufliche Praxis.
Neue Impulse für Ihren Berufsalltag
Wie lassen sich psychologische Erkenntnisse im Berufsalltag nutzen? Bei «Psychologie kompakt – online» erhalten Sie fundierte Einblicke in aktuelle Themen der Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie – kompakt, verständlich und praxisnah.
Expert*innen der Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW zeigen Ihnen, wie psychologisches Wissen hilft, berufliche Herausforderungen besser zu verstehen und neue Handlungsspielräume zu erkennen. Sie nehmen konkrete Impulse und praxisrelevante Erkenntnisse mit, die Sie direkt in Ihrem Arbeitsalltag nutzen können.
Diese Online-Veranstaltung ist kostenlos. Da die Teilnehmendenzahl teilweise begrenzt ist, lohnt sich eine frühzeitige Anmeldung.
Eckdaten
- Veranstaltungssprache
- Deutsch
- Kosten
- Kostenlos
- Durchführungen
- 3.11.2026, 12:00–13:00 Uhr, Online
- 24.11.2026, 12:00–13:00 Uhr, Online
- 15.12.2026, 12:00–13:00 Uhr, Online
- 12.1.2027, 12:00–13:00 Uhr, Online
- 16.2.2027, 12:00–13:00 Uhr, Online
- 16.3.2027, 12:00–13:00 Uhr, Online
- 20.4.2027, 12:00–13:00 Uhr, Online
- 11.5.2027, 17:00–18:00 Uhr, Online
- 15.6.2027, 17:00–18:00 Uhr, Online
- 17.8.2027, 12:00–13:00 Uhr, Online
- 14.9.2027, 16:00–17:00 Uhr, Online
- 12.10.2027, 12:00–13:00 Uhr, Online
- 2.11.2027, 12:00–13:00 Uhr, Online
- 23.11.2027, 12:00–13:00 Uhr, Online
- 14.12.2027, 17:00–18:00 Uhr, Online
Programm 2026
Psychology meets Personal Finance: Wie man junge Erwachsene für die 3. Säule begeistert
Wie können junge Erwachsene für die freiwillige Vorsorge gewonnen werden? Unsere Forschung zeigt: Verständliche Information, authentische Kommunikation und gezielte Impulse können zu Einzahlungen in die Säule 3a motivieren.
Viele junge Erwachsene nutzen das Potenzial der Säule 3a noch nicht – dabei ist sie ein wichtiger Baustein für finanzielle Unabhängigkeit im Alter.
Unsere Studie beleuchtet, wie familiäre Prägung, soziale Normen, Wissen und persönliche Ziele das Sparverhalten junger Erwachsener beeinflussen.
In diesem Beitrag stellen Tim Christen und Prof. Dr. Anne Herrmann Ihnen die wichtigsten Ergebnisse dieser Studie vor. Unter anderem zeigen wir, dass mit transparenter Information, zielgruppengerechter Ansprache und authentischen Vorbildern Vorsorge attraktiver werden kann.
So können junge Erwachsene motiviert werden, früh in ihre finanzielle Zukunft zu investieren.
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Menschen stärken, Organisationen entwickeln, Innovation voranbringen – Psychologie wirkt
Zugrunde liegende Bilder und Annahmen ermöglichen oder verhindern Entwicklungen von Menschen, Teams, Organisationen und Innovationen. Business Psychology verknüpft diese Faktoren gezielt, um nachhaltige und wirksame Entwicklungen zu gestalten.
Häufig werden die Aspekte, wie Menschen in Organisationen gut arbeiten und zusammenarbeiten, wie Organisationen entwickelt werden und wie Innovation vorangebracht wird, getrennt betrachtet.In diesem Beitrag zeigen wir, wie diese Ebenen zusammenspielen und so gestaltet werden können, dass sie sich gegenseitig stärken. Ausgehend von Menschenbildern und Metaphern von Organisationen wird aufgezeigt, wie diese auf unterschiedlichen Ebenen gestaltet werden können.
Prof. Dr. Dörte Resch erläutert, wie mithilfe psychologischer Erkenntnisse sowohl Menschen als auch Organisationen gestärkt und Innovation ermöglicht werden können.
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Programm 2027
Umgang mit Stress: Zwischen gesunder Bewältigung und Selbstgefährdung

Stress gehört zum Arbeitsalltag. Entscheidend ist, wie wir damit umgehen. Der Beitrag zeigt, wie ein gesunder Umgang mit Belastungen gefördert und interessierte Selbstgefährdung frühzeitig erkannt werden kann.
Was hilft dabei, auch unter Druck gesund und handlungsfähig zu bleiben? Und wann wird aus Engagement ein gesundheitliches Risiko?
Der Beitrag vergleicht gesunde und problematische Formen der Stressbewältigung. Im Fokus steht die interessierte Selbstgefährdung: etwa Arbeiten trotz Krankheit oder der Verzicht auf Erholung und Freizeit für den beruflichen Erfolg.
Die Teilnehmenden reflektieren, warum sie selbst so handeln. Zugleich wird betrachtet, wie sich solche Verhaltensweisen im Team verstärken und zur Norm werden. Konkrete Impulse zeigen, wie Teams Überlastung ansprechen, Erwartungen sichtbar machen und gemeinsam klären können, was bei zu viel Arbeit liegen bleiben darf.
Chancen und Risiken neuer Technologien – und die Rolle des Menschen

Neue Technologien versprechen mehr Sicherheit, Effizienz und Komfort. Doch wie verändern sie unsere Wahrnehmung, Entscheidungen und Fähigkeiten? Ein spannender Blick auf Chancen und Risiken neuer Technologien und die (zukünftige) Rolle des Menschen.
Automatisierung und Künstliche Intelligenz verändern unsere Arbeitswelt rasant. Sie eröffnen neue Möglichkeiten, schaffen aber zugleich neue Herausforderungen. Inwiefern können Menschen intelligente Systeme noch überwachen? Was passiert, wenn wir der Technik zu wenig oder zu stark vertrauen?
Der Beitrag beleuchtet Chancen und Grenzen der Funktionsteilung zwischen Mensch und moderner Technologie. Anhand praxisnaher Beispiele zeigen wir auf, welche Merkmale eine erfolgreiche Zusammenarbeit auszeichnen und wie wir Potenziale sicher und wirksam nutzen können.
Teams im Wandel: Zusammenarbeit psychologisch fundiert gestalten

Agilität und New Work haben zur Folge, dass sich Teams immer wieder neu formieren – und sich so auch die Zusammenarbeit verändert. Psychologisch fundierte Konzepte helfen, diesen Wandel aktiv und wirksam zu gestalten.
Wir zeigen auf, wie Organisationen mit den Herausforderungen von New Work, Flexibilisierung und der Heterogenität individueller Bedürfnisse umgehen können. Denn damit sich Teams entwickeln und die Zusammenarbeit Früchte trägt, muss diese aktiv gestaltet werden. Im Beitrag wird veranschaulicht, wie dies auf Basis psychologisch fundierter Konzepte gelingen kann.
New Work braucht New Learning: Neue Formen des betrieblichen Lernens

Die Arbeitswelt verändert sich rasant. Die Antwort scheint: mehr Upskilling, mehr digitale Angebote. Aber wie gelingt zukunftsfähige Personalentwicklung, ohne dass neue Technologien alte Probleme anders verpacken?
Die Kompetenzanforderungen in der Arbeitswelt wandeln sich stetig und neue Formen des betrieblichen Lernens sind gefragt. Gleichzeitig entsteht ein Paradox: Noch nie gab es so viele Lernangebote, digitale Formate und technologische Möglichkeiten – und zugleich fehlt im Arbeitsalltag zunehmend die Zeit zum Lernen.
Die wachsende «Learning Fatigue» wirft die Frage auf, wie viel Lernen Beschäftigte leisten können und wollen. Denn auch neue Technologien lösen grundlegende Herausforderungen wie fehlende Zeit, Ressourcen, Sinnstiftung, Motivation oder Lernkultur nicht automatisch. Oft bleibt zudem unklar: Wirkt betriebliches Lernen tatsächlich?
Hilft es, über Stress zu reden? Wie Gespräche bei der Arbeit zur Entlastung beitragen

Wenn der Arbeitsalltag herausfordernd und von Stress geprägt ist, brauchen Führungspersonen, Teams und Mitarbeitende Strategien, um gut miteinander in Kontakt zu sein.
In einer aktuellen Studie sehen wir: Mitarbeitende, die regelmässig mit ihren Vorgesetzten über Arbeitszeiten, Arbeitsbelastung und Stress im Austausch sind, berichten über bessere Arbeitsbedingungen und fühlen sich weniger erschöpft. Doch wie erklärt sich dieser Zusammenhang?
Im Beitrag erkunden wir anhand von Forschungsergebnissen und praktischen Erfahrungen, was es braucht, damit ein offener Austausch zwischen Beschäftigten und Führungspersonen entsteht und dieser von allen Beteiligten als hilfreich und unterstützend erlebt wird.
Eigenverantwortung: Wie wir sie fördern, ohne sie einzufordern

Viele Organisationen wünschen sich mehr Eigenverantwortung. Doch sie lässt sich nicht verordnen. Was stärkt Menschen tatsächlich darin, Verantwortung zu übernehmen?
Warum übernehmen manche Menschen Verantwortung und nutzen ihre Potenziale, während andere zögern? Gemeinsam erkunden wir, was Menschen darin bestärkt, Verantwortung zu übernehmen, Vertrauen aufzubauen und ihre Entwicklung aktiv zu gestalten.
Der Beitrag vermittelt praxisnahe Einblicke in zentrale Themen der Arbeits- und Organisationspsychologie und zeigt, wie Menschen in Organisationen wirksam begleitet und gefördert werden können.
Bessere Personalauswahl mit KI – was steckt hinter dem Hype?

Künstliche Intelligenz verändert die Personalauswahl und Eignungsbeurteilung. Doch was kann KI heute tatsächlich leisten – und wo bleiben psychologisches Know-how und menschliches Urteil unverzichtbar?
KI hält Einzug in Interviews, Testauswertungen, Assessment-Center und in die Entscheidungsunterstützung. Doch was davon funktioniert bereits und was ist eher ein Hype? Der Beitrag zeigt anhand konkreter Anwendungen, wo KI die Personalauswahl und Management-Diagnostik sinnvoll unterstützen kann und wo ihre Grenzen liegen.
Im Zentrum stehen Qualität, Validität, Fairness, Transparenz sowie das Zusammenspiel von Mensch und KI. Dabei geht es nicht nur um neue Tools, sondern auch um die Frage, wie sich fundierte Personalselektion und die Rolle von HR-Fachpersonen und Diagnostiker*innen verändern.
Wozu das Ganze? Zwischen Sinn und Sinnkrise bei der Arbeit

Viele Menschen wünschen sich eine Arbeit, die sie als sinnvoll erleben. Doch längst nicht alle empfinden ihre Tätigkeit so. Woran liegt das? Und was können Einzelpersonen, Teams und Unternehmen tun, um Sinnerleben bei der Arbeit zu fördern?
Derzeit wird viel über die Sinnhaftigkeit von Arbeit gesprochen. Wir applaudieren für Pflegekräfte, kritisieren sinnentleerte «Bullshit Jobs» und lesen in den Medien von Menschen, die sich mit Mitte vierzig noch einmal komplett neu orientieren. Doch was genau zeichnet sinnvolle Arbeit eigentlich aus? Und was steckt dahinter, wenn Menschen den Sinn in ihrer Arbeit nicht mehr sehen?
Im Beitrag gehen wir diesen Fragen nach und erkunden sowohl Ansätze zur Selbstreflexion als auch Impulse, um Sinn im Team und im Unternehmen zu thematisieren und zu gestalten.
Warum wir nicht alles lernen wollen, was wir lernen könnten

Kompetenzanalysen und KI zeigen, was Mitarbeitende lernen könnten oder sollten. Ob daraus nachhaltige Entwicklung entsteht, hängt jedoch auch von deren beruflichen Interessen ab. Wie kann Personalentwicklung das Können und Wollen verbinden?
Wie können Lernangebote gestaltet werden, damit Mitarbeitende sie aufgreifen und nachhaltig nutzen? Es reicht nicht aus, Kompetenzbedarf zu identifizieren und KI-gestützte Lernangebote bereitzustellen. Denn berufliche Interessen beeinflussen, ob Lernimpulse als bedeutsam erlebt werden, ob Motivation entsteht und letztlich neue Kompetenzen aufgebaut werden.
Erkenntnisse der Laufbahnpsychologie zeigen auf, wie sich die Interessen von Mitarbeitenden in Entwicklungsdialogen, Lernangeboten und internen Laufbahnen berücksichtigen lassen, damit echte Lernprozesse entstehen.
Wie unser Denken unser Handeln beeinflusst – Erkenntnisse für Ihren Berufsalltag

Psychologische Mechanismen beeinflussen, wie wir Informationen wahrnehmen, Menschen beurteilen und Entscheidungen treffen. Sie erfahren, was Phänomene wie Bestätigungsfehler, Ankereffekt oder Halo-Effekt für die tägliche Arbeit bedeuten.
Unsere Wahrnehmung und unsere Entscheidungen werden von zahlreichen psychologischen Effekten beeinflusst. Oft ohne, dass wir uns dessen bewusst sind. So führt der Bestätigungsfehler dazu, dass wir bevorzugt Informationen beachten, die unsere Erwartungen stützen. Der Ankereffekt zeigt, wie stark erste Informationen spätere Einschätzungen prägen können, während der Halo-Effekt erklärt, weshalb einzelne Merkmale unsere Gesamtbeurteilung einer Person beeinflussen.
Tauchen Sie ein in die Welt der Arbeits- und Organisationspsychologie: Denn solche Erkenntnisse helfen, ihr Denken, Entscheiden und Handeln im Berufsalltag besser zu verstehen.
Erholung im Arbeitsalltag: Wie sie in jeder Karrierephase gelingt

Erholung ist eine zentrale Ressource für Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Doch ihre Bedeutung verändert sich im Laufe des Berufslebens. Der Beitrag zeigt praxisnah auf, wie nachhaltige Erholung im Arbeitsalltag gelingt.
Erholung ist keine Nebensache, sondern eine zentrale Ressource für Gesundheit, Motivation und Leistungsfähigkeit im Arbeitsleben. Doch was Erholung bedeutet und wie sie gelingt, verändert sich im Laufe eines Berufslebens: Berufseinsteigende stehen vor anderen Herausforderungen als Beschäftigte in der Lebensmitte oder kurz vor dem Ruhestand.
Dieser Beitrag erläutert, was die Forschung über Erholungsprozesse in verschiedenen Karrierephasen weiss und übersetzt diese Erkenntnisse in konkrete Ansätze für den Arbeitsalltag. Für alle, die verstehen möchten, wie nachhaltige Erholung ein ganzes Berufsleben lang gelingen kann.
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Nach der Anmeldung erhalten Sie den Teilnahmelink und die Zugangsdaten einen Tag vor der Veranstaltung per E-Mail.
Psychologie kompakt – onlineErkenntnisse, Theorien und Experimente der angewandten Psychologie – und ihre Bedeutung für die Berufswelt
- Datum
- 3.11.2026, 12:00–13:00 Uhr
- Ort
- Online
- Kursleitung
- Dr. Stefan Michel, MSc Ursula Rudin
Psychologie kompakt – onlinePsychology meets Personal Finance: Wie man junge Erwachsene für die 3. Säule begeistert
- Datum
- 24.11.2026, 12:00–13:00 Uhr
- Ort
- Online
- Kursleitung
- Tim Christen, Prof. Dr. Anne Herrmann
Psychologie kompakt – onlineMenschen stärken, Organisationen entwickeln, Innovation voranbringen – Psychologie wirkt
- Datum
- 15.12.2026, 12:00–13:00 Uhr
- Ort
- Online
- Kursleitung
- Prof. Dr. Dörte Resch
Psychologie kompakt – onlineFührung im KI-Zeitalter: Zusammenarbeit von Mensch und Maschine zukunftsfähig gestalten
- Datum
- 12.1.2027, 12:00–13:00 Uhr
- Ort
- Online
- Kursleitung
- Prof. Dr. Raphael Boemelburg
Psychologie kompakt – onlineUmgang mit Stress: Zwischen gesunder Bewältigung und Selbstgefährdung
- Datum
- 16.2.2027, 12:00–13:00 Uhr
- Ort
- Online
- Kursleitung
- Prof. Dr. Andreas Krause


