Modellierung zeitlicher Zusammenhänge über Stunden bis Monate
In diesem vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Forschungsprojekt untersuchen wir, wie verschiedene Arbeitsbedingungen (z. B. soziale Unterstützung) und psychische Gesundheit (z. B. depressive Symptome) zeitlich zusammenhängen – über Stunden, Wochen und Monate hinweg.
Ziel ist es, bestimmte Zeitfenster («Time Lags») datengetrieben zu identifizieren:
- Wann treten Effekte auf die psychische Gesundheit erstmals auf?
- Wann sind die Effekte am stärksten?
- Wann lassen die Effekte wieder nach?
Zudem betrachten wir auch wechselseitige Effekte, also wie psychische Gesundheit mit späteren Arbeitsbedingungen zusammenhängt.
Vorgehen in zwei Studien
- Studie 1: Befragungen von Berufstätigen aus der Schweiz und Deutschland mehrmals täglich über mehrere Wochen.
- Studie 2: Befragungen derselben Zielgruppe in längeren Abständen über mehrere Monate.
Die Ergebnisse unserer Analysen helfen, warnende Signale früh zu erkennen (Treiberanalysen), Interventionen gezielt zu planen und theoretische Modelle zur psychischen Gesundheit im Arbeitskontext zu erweitern.
Projektdetails
- Typ
- Forschungsprojekt
- Forschungsfeld
- Gesund arbeiten
- Hochschule/Institut
- Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW / Institut für Mentale und Organisationale Gesundheit
- Partner
- Université de Neuchâtel, Prof. Dr. Laurenz Meier
Johannes-Gutenberg Universität Mainz, Prof. Dr. Christian Dormann - Förderung
- Schweizerischer Nationalfonds (SNF)
- Laufzeit
- Oktober 2025 bis September 2028
- Leitung
- Dr. Sarah Kuhn, Dr. Markus Steiner
- Mitarbeit
- Prof. Dr. Andreas Krause (Hauptantragsteller)
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