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Forum Gesundheit Zyklus 1

Emotionen gestalten Schule. Ein Forum zum praxisorientierten Umgang mit Emotionen in Schule und Unterricht.

Emotionen prägen den Schulalltag von Anfang an: Sie zeigen sich in leuchtenden Augen, in stiller Unsicherheit, in lautem Protest oder in tiefer Begeisterung. Besonders im Zyklus 1 stehen Kinder täglich vor der Herausforderung, ihre Gefühle wahrzunehmen, einzuordnen, auszudrücken und zu regulieren – eine Entwicklungsaufgabe, die sie noch nicht selbstständig bewältigen können. Lehrpersonen spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie gestalten Lern- und Beziehungssituationen, in denen emotionale Entwicklung möglich und tragfähig wird.

Das diesjährige Forum Gesundheit Zyklus 1 bietet Raum, den praxisnahen Umgang mit Emotionen im Schul- und Unterrichtsalltag gemeinsam zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Im Fokus stehen konkrete Situationen aus dem schulischen Alltag sowie die Frage, wie Kinder feinfühlig, ressourcenorientiert und wirksam begleitet werden können. Das Forum verbindet aktuelles Fachwissen mit alltagsnahen Beispielen und lädt dazu ein, die eigene Haltung, das pädagogische Handeln und das Klassenklima bewusst in den Blick zu nehmen – für eine Schule, in der emotionale Sicherheit und Lernen Hand in Hand gehen.

Das Forum Gesundheit Zyklus 1 wird organisiert von der Fraktion Kindergarten des Aargauischen Lehrerinnen- und Lehrerverbands, dem Verband Lehrpersonen Solothurn, dem Gesundheitsamt des Kantons Solothurn sowie den Departementen Gesundheit und Soziales und Bildung, Kultur und Sport des Kantons Aargau.

Programm

14.00 Uhr
Begrüssung

14.05–15.05 Uhr
Hauptreferat

15.05–15.30 Uhr
Podiumsgespräch / Vertiefungsgespräch

15.30–16.10 Uhr
Pause und Büchertisch der Suchtprävention Aargau

16.10–17.30 Uhr
Workshops / Subplenen / Vernetzungsgefässe

17.30 Uhr
Offener Abschluss

Hauptreferat

Natascha Zoller, Psychologin FSP/Psychotherapeutin und Lerncoach in der eigenen Praxis «Sternenklar Lernen» in Luzern.

Emotionsregulation – stärkend in Verbindung bleiben

Freude, Wut, Begeisterung und Frustration – Emotionen gehören zum Schulalltag. Doch wie lernen Kinder, ihre Gefühle zu regulieren? Und welche Rolle spielen Lehrpersonen dabei?

Im Hauptreferat befassen wir uns damit, wie sich Emotionsregulation bei Kindern entwickelt. Wir werfen einen Blick auf das Nervensystems und lernen die «Gehirnampel» kennen. Wir beschäftigen uns mit der Frage, warum Kinder in herausfordernden Situationen oft noch auf Unterstützung angewiesen sind und wie eine stärkende Begleitung aussehen könnte. Anhand typischer Beispiele wie Konfliktsituationen, Wutausbrüche oder Übergänge im Schulalltag, werden konkrete Handlungsmöglichkeiten besprochen, um Kinder im Prozess der Emotionsregulation gezielt zu begleiten. Abgerundet wird das Referat durch Ideen für den Unterricht, darunter Spiele, Übungen sowie der Einsatz des Bilderbuchs «Ungeheuer wütend» (F. Grolimund, S. Rietzler & N. Völker).

Das Referat bietet Fachpersonen im Schulwesen Impulse, um Kinder emotional zu stärken und ein beziehungsorientiertes Klassenklima zu unterstützen.

Workshops

Ich bin ein Glückskind – spielerische und kreative Methoden zur Stärkung des Selbstwertes und der Selbstregulation

Ina Blanc, Fachpsychologin für Kinder- und Jugendpsychologin FSP, fachliche Studiengangleitung der Weiterbildungen in der Kinder- und Jugendpsychologie der Universität Basel und Psychologin in eigener Praxis.

Im Workshop «Ich bin ein Glückskind» können sich die Teilnehmenden von einer Vielfalt effizienter, spielerischer und kreativer Methoden aus der kognitiven Verhaltenstherapie, positiven Psychologie und klinischen Hypnose zur Förderung von Selbstwert, Selbstwirksamkeit, Emotionsregulation, Wohlbefinden und Resilienz inspirieren lassen. Dabei werden einige Interventionen auch selbst erprobt und dabei erfahren, auf welcher Forschung die Methoden beruhen.

Neurobalance stärken – Emotionsregulation ermöglichen

Béatrice Kuster, Positive Psychologin, Dozentin, Expertin für psychische Gesundheit im Bildungs-, Sozial- und Gesundheitswesen.

Emotionen prägen Motivation, Lernen und Verhalten im Schulalltag. Der Workshop zeigt auf, weshalb Neurobalance – das Gleichgewicht zwischen verschiedenen neuronalen Aktivitäten im Gehirn – eine zentrale Voraussetzung für Impulskontrolle ist. Es wird erläutert, wie Wahrnehmung im Gehirn verarbeitet wird und wie daraus Gedanken, Emotionen, Gefühle und Handlungen entstehen.

Im Praxisteil erleben die Teilnehmenden multisensorische Wahrnehmungsübungen, körperbasierte Neuroresilienzstrategien sowie einfache Interventionen für Aufmerksamkeit und Konzentration im Unterricht. Körper, Natur und Umwelt werden als wirksame Ressourcen einbezogen. Am Ende des Workshops sind die Teilnehmenden im Besitz einer praxistauglichen Werkzeugkiste für den Alltag.

Subplenen

Gefühle im Unterricht: Emotionale Sicherheit und Wohlbefinden im Zyklus 1 fördern

Julia Mori, Advanced Postdoctoral Researcher, Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Bern.

Starke Gefühle gehören zum schulischen Alltag. Doch wie können Lehrpersonen ihre Schüler*innen dabei begleiten, mit ihren Gefühlen umzugehen, sich sicher, gesehen und zugehörig zu fühlen, sodass sie dadurch gut lernen können? In diesem Subplenum vertiefen wir anhand von Theorieimpulsen und Praxisbeispielen, wie Emotionen, Wohlbefinden und Lernen zusammenhängen und welche Rolle die Lehrperson als «sicherer Rahmen» spielt. Auf der Basis aktueller Forschung entdecken Sie alltagstaugliche Rituale und Strukturen, mit denen Sie positive Emotionen, Emotionsregulation und Wohlbefinden von Schüler*innen gezielt stärken können. Die Teilnehmenden arbeiten mit eigenen Beispielen aus ihrem Unterricht, tauschen Erfahrungen aus und entwickeln konkrete nächste Schritte für ihren Alltag.

«Schwieriges» Verhalten und Emotionen gesund begleiten

Dr. Susan C. A. Burkhardt, Diplom-Psychologin, Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik Zürich.

Hinter jedem Verhalten steckt eine Emotion. Bei «schwierigem» Verhalten steht diese Emotion oft im Weg und muss zuerst reguliert werden. Eine Möglichkeit dazu ist das Emotionscoaching: «Jeder Wunsch und jedes Gefühl ist erlaubt – aber nicht jedes Verhalten.»

Studien aus aller Welt zeigen, dass Emotionscoaching das Verhalten von Kindern positiv beeinflusst, die Beziehung zu Erwachsenen stärkt und Eskalationen seltener werden.

In diesem Subplenum lernen Sie Emotionscoaching kennen. Es hilft Kindern, ihre emotionale Kompetenz zu entwickeln: Wie heisst diese Emotion? Warum habe ich sie? Und wie kann ich eine Lösung für die Situation finden? Anhand von Reflexionen und Videobeispielen üben wir, die Emotionen hinter «schwierigem» Verhalten zu erkennen, und besprechen, wie wir angemessen darauf eingehen können.

Vernetzungsgefässe

«Knacknuss» Gefühle: Gefühle kennenlernen, verstehen, begleiten und als Schulhausprojekt stärken

Esther Frei, Lehrperson Kindergarten, Schule Killwangen.

Gefühle und Emotionen prägen den Schulalltag – manchmal stärken sie, manchmal fordern sie uns heraus. Im Schulalltag begegnen Lehrpersonen starken Gefühlen von Schüler*innen ebenso wie den eigenen emotionalen Reaktionen. Dieses Vernetzungsgefäss bietet die Möglichkeit, ein Schulhausprojekt kennenzulernen, in welchem solche emotionalen «Knacknüsse» gemeinsam professionell angepackt werden. Zusätzlich erwarten Sie kurze, praxisnahe Impulse zum Aufbau eines eigenen Schulhausprojektes. Es gibt Raum für Fragen, Erfahrungen und neue Sichtweisen. Es geht nicht um «richtig oder falsch», sondern um gemeinsames Nachdenken, Entlastung und neue Impulse für den Alltag.

Raus aus dem Notfallmodus – gemeinsam die Selbstregulation im Schulalltag fördern

Barbara Bösiger, Schulsozialarbeitende in der Schule Trimbach, Fachpädagogin Psychotraumatologie SIPT.
Jolanda Lüdi, Schulsozialarbeitende im Schulverband Bucheggberg, langjährige Elternkursleiterin für die Fachstelle KOMPASS.

Kinder erleben im Schulalltag immer wieder starke Gefühle, die Lernen, Verhalten und Beziehungen beeinflussen. In diesem Vernetzungsgefäss zeigen Barbara Bösiger und Jolanda Lüdi anhand konkreter, praxisnaher Beispiele aus dem Schulalltag, wie Emotions- und Selbstregulation bei Kindern gezielt gefördert werden können – nicht nur in akuten Situationen, sondern als fester Bestandteil des Schulalltags. Dafür arbeiten die beiden mit praktischen Impulsen u.a. inspiriert durch das Bilderbuch Lily, Ben und Omid (M. Herzog) und zeigen anhand konkreter Beispiele auf, wie diese im Alltag umgesetzt werden können. Im Fokus stehen gemeinsame Strategien in der Klasse, gegenseitige Sensibilisierung sowie die nachhaltige Verankerung im Schulalltag.

Leitung

  • Martin Lang
    Projektleiter Gesundheitsförderung, Departement Gesundheit und Soziales, Kanton Aargau
  • Judith Bögli
    Programmleiterin Gesundheitsamt, Kanton Solothurn

Kooperation

Zielgruppen

  • Lehrpersonen Zyklus 1

Kosten und kantonale Finanzierungen

CHF 145

Kanton AG: über Kanton finanziert

Finanzierung Kanton Aargau

Volksschule im Kanton Aargau

Die Teilnahme wird für alle Personen, die im Geltungsbereich des Gesetzes über die Anstellung von Lehrpersonen (GAL) tätig sind, vollumfänglich vom Kanton finanziert. Für eine allfällige Mitfinanzierung von Weiterbildung über kommunale Gelder ist die Schulleitung bzw. der Gemeinderat der jeweiligen Schule zuständig.

Mittelschule und Berufsfachschule im Kanton Aargau

Die Teilnahme wird für alle Personen, die im Geltungsbereich des Gesetzes über die Anstellung von Lehrpersonen (GAL) tätig sind, vollumfänglich vom Kanton finanziert, sofern die Zielgruppe Lehrpersonen Sek II in der Ausschreibung erwähnt ist. Für eine allfällige Mitfinanzierung von Weiterbildung über die Schule ist die Schulleitung zuständig.

Kanton SO: über Kanton finanziert (Kategorie A)

Finanzierung Kanton Solothurn

Volksschule im Kanton Solothurn

Die unter «Preis» ausgeschriebenen Weiterbildungskosten werden in der Regel vom Kanton oder von der Gemeinde getragen.
Es gibt folgende Finanzierungskategorien:

  • Kategorie A: Der Kanton finanziert das Angebot zu 100%.
  • Kategorie B: Der Kanton und die Gemeinde finanzieren das Angebot zu je 50%. Die Zustimmung der Schulleitung für den Kursbesuch gilt als Kostengutsprache für den Gemeindeanteil.
  • Kategorie C: Der Kanton und die Gemeinde finanzieren einen variablen Teil der Kosten. Die Teilnehmenden bezahlen den verbleibenden Teil der Kosten.
  • Kategorie D: Die Teilnehmenden bezahlen die Kosten selbst. Eine allfällige Mitfinanzierung klären die Teilnehmenden mit der Schulleitung.
  1. Datum und Zeit

    22.4.2026, 14:00–17:30 Uhr iCal

  2. Ort

    Hotel Olten
    Bahnhofstrasse 5
    Zentrum im Winkel
    4601 Olten

  3. Veranstaltet durch

    Kantone Aargau und Solothurn in Kooperation mit dem Institut Weiterbildung und Beratung, PH FHNW

Die FHNW

Die Pädagogische Hochschule der Nordwestschweiz

Anmeldeschluss: 6.4.2026

Anmeldung
Franziska Wülser

Franziska Wülser

Sachbearbeiterin Weiterbildung, Bereich Kurse und Tagungen

Telefonnummer

+41 56 202 77 79

E-Mail

franziska.wuelser@fhnw.ch

Adresse

Bahnhofstrasse 6 5210 Windisch

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