Luca Preite ist als Erziehungswissenschaftler am Institut Sekundarstufe I und II der Pädagogischen Hochschule sowie am Institute Arts and Design Education der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel tätig. In seiner Lehre und Forschung befasst er sich mit Bildungsungleichheit, Jugendkulturen und Beruflicher Orientierung, mit besonderem Interesse an der Ökonomisierung und Privatisierung von Ausbildungs- und Aufwachsensverhältnissen.
Nach seinem Studium der Soziologie und Geschichte inklusive Lehramt für Maturitätsschulen promovierte Luca Preite am Institut für Bildungswissenschaften der Universität Basel. Von Frühjahr bis Herbst 2022 war er im Rahmen des SNF-Grants Scientific Exchanges in der Research Unit «Subject Technology and Social Practice» an der Roskilde University in Dänemark affiliiert. Im Wintersemester 2025/26 übernahm er die W3-Vertretungsprofessur für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Freiburg im Breisgau. Seit April 2026 leitet er das SNF-Spark-Forschungsprojekt «Positioning Practices of Private Vocational Schools», das Teil seines Habilitationsprojekts zur Ökonomisierungstendenz im Berufsbildungsbereich ist.
Neben seiner Anstellung an der FHNW ist Luca Preite am Institut für Bildungswissenschaften der Universität Basel in der Gruppierung II affiliiert und als Lehrbeauftragter sowohl im Master of Educational Sciences als auch in der postgradualen Weiterbildung in Kinder- und Jugendpsychologie der Fakultät für Psychologie tätig.
Parallel zu seinem akademischen Werdegang war Luca Preite langjährig als Instrumentallehrperson für Gitarre an Musikschulen der Primar- und Sekundarstufe I sowie als freischaffender Gitarrist, Arrangeur und Produzent tätig.
