Publikationen Inklusive Bildung und Menschenrechte
Es freut uns sehr, an dieser Stelle gleich auf zwei Publikationen im Kontext der Debatte um Inklusive Bildung und Menschenrechte hinzuweisen.
Bereits im Dezember 2025 erschien im Rahmen einer Special Issue des Journal of Contemporary Issues in Education zum Thema Human Rights in Education der Beitrag Beyond Human Rights Education: Re-Imagining Sociality for Participatory Striving. Gemeinsam mit mehreren Co-Autor*innen diskutiert Raphael Zahnd in diesem Beitrag, weshalb die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen nicht ausreicht, um ko-kreative Praktiken für eine (Welt-)Gesellschaft zu verwirklichen, die auf den Prinzipien der Vielfalt, Gerechtigkeit, Inklusion und Gleichheit basiert. Im Text wird argumentieren, dass die Umsetzung dieser Ziele keine rechtliche, sondern eine soziale Aufgabe ist. Philosophische Konzepte und anthropologische Perspektiven werden herangezogen, um zu zeigen, wie Bildung eine zentrale Rolle bei der Vorbereitung des Einzelnen auf Sozialität spielt, verstanden als eine Möglichkeit, verschiedene Welten kennenzulernen, Vielfalt zu suchen, Verständnis anzustreben und Verbindungen zu sich selbst zu finden, indem man „Andersartigkeit“ annimmt.
Der Artikel ist frei Zugänglich:
Im Februar 2026 erschien der Sammelband „Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland, Österreich und der Schweiz“ mit Erkenntnissen einer Tagung, die im Juni 2024 in Kassel stattfand (siehe auch Podcast zur Umsetzung des Art. 24 UNBRK). Der Band macht deutlich, dass Inklusion, Teilhabe und Gleichberechtigung kein Selbstläufer sind, sondern kontinuierliche rechtliche, politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung erfordern. Ziel des Sammelbands ist es, diese Diskussion sichtbar zu machen, einzuordnen und Impulse für eine wirksamere Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zu geben. Gemeinsam mit mehreren Co-Autor*innen zeigt Raphael Zahnd in einem Beitrag zur Umsetzung der inklusiven Bildung auf, welche Herausforderungen in den DACH-Staaten bestehen.
Der Beitrag und der Sammelband sind frei zugänglich:
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