Wir haben ein stimmiges und vielfältiges Programm erstellt. Kommt vorbei!
Eckdaten
- Veranstaltet durch
- Pädagogische Hochschule
- Veranstaltungssprache
- Deutsch
- Kosten
- freier Eintritt
- Durchführungen
- 4.3.2026–27.3.2026, Pädagogische Hochschule FHNW, Obere Sternengasse 7, 4500 Solothurn
Programm
Zur Vernissage des Kulturmärz am Mittwoch, 04. März 2026 um 17 Uhr begrüssen wir Sie mit den beiden Künstlerinnen Valeriya Osadcha und Anna Knuchel. Es folgen Rundgänge mit den beiden Künstlerinnen und im Anschluss folgt ein Konzert mit Michael Adams und seiner Klasse 1./2. Primarschule Birrhard . Abgeschlossen wird die Kulturmärzvernissage mit einem Offenen Theatertraining mit Janna Mohr. Wir freuen uns auf Euch! HERZLICH WILLKOMMEN!
Mittwoch, 4. März 2026

17.15 Uhr
Begrüssung und Ausstellungseröffnungen mit Anna Knuchel und Valeriya Osadcha
Rundgänge mit den beiden Künstlerinnen (1. Stock)
18.00 Uhr
Konzert Rockprojekt «Opa Adams»: Eine musikalische Zeitreise (Aula)
Michael Adams und die Klasse 1./2. Primarschule Birrhard
19.00 Uhr
Offenes Theatertraining mit Janna Mohr (Aula)
Weitere Informationen zu den Künstler*innen
Anna Knuchel: Malerei, Ausstellung im 1. Stock

Du fragst dich wer ich bin? Ich heisse Anna Knuchel und bin eine Künstlerin aus Solothurn. Meine Arbeiten sind von meinem Alltag und meiner Umgebung inspiriert. Sie verändern sich ständig und entwickeln sich weiter, genau wie ich. Ich beschäftige mich mit gesellschaftskritischen Themen, wie Geschlecht, Klima und einfach Mensch sein zu dürfen. Ich arbeite hauptsächlich mit Papier oder recycelten Materialien. Als Vorbilder sehe ich meine Mitmenschen, die Dada-Bewegung und Meret Oppenheim.
Ich liebe die kleinen Dinge im Leben. Genau diese, die man zu schnell übersieht. Ich probiere sie einzufangen und aus meiner Sicht weiterzugeben.
Wenn dir ein Werk besonders gefällt, kannst du es auf Anfrage kaufen.
Wenn du mich weiter verfolgen möchstest, schau am besten auf meinem Instagram-Profil @ak_knuchel vorbei. Dort kannst du mich auch direkt kontaktieren oder lässt deine Nummer beim Empfang und ich melde mich bei dir.
Osada Valeriya: Malerei, Ausstellung im 1. Stock

Zu meiner Person
Mein Name ist Osadcha Valeriya, ich bin 26 Jahre alt und wurde 1998 in der Ukraine geboren. Bis zu meinem 11. Lebensjahr lebte ich in Schostka, bevor meine Familie in die Schweiz zog.
Schon im Alter von drei Jahren, so erzählt meine Mutter, begann ich zu zeichnen. Zuerst waren es kleine Kritzeleien an den Wänden – doch das Zeichnen und Malen haben mich seitdem mein ganzes Leben begleitet. Für mich ist Malen nicht nur ein kreativer Ausdruck, sondern auch eine beruhigende und heilende Tätigkeit für Seele und Psyche.
Ich besuchte die Kantonsschule mit Schwerpunkt Bildnerisches Gestalten und studierte später an der PHNMS in Bern. Heute arbeite ich als Lehrerin, doch in meiner Freizeit widme ich mich weiterhin intensiv der Malerei. Ich bevorzuge Acrylfarben auf Leinwand und liebe es, mit kräftigen, bunten Farben zu arbeiten. Inspiriert wurde ich unter anderem von den Kunststilen Expressionismus, Surrealismus und Pop Art. Besonders gerne male ich Frauen und ukrainische Motive.
Der Umzug in die Schweiz war für mich ein grosser Einschnitt: Ich wurde fast über Nacht aus meiner gewohnten Umgebung gerissen und hatte einen schwierigen Start. Heute fühle ich mich hier zu Hause, aber die Suche nach meinen Wurzeln ist noch immer ein Teil von mir. Das Malen hilft mir dabei, mich selbst zu finden. Es gibt mir Ruhe, Entspannung und Klarheit; jeden Tag male ich, um meine Gedanken zu ordnen und neu zu sortieren.
Für mich ist die Malerei nicht nur ein Hobby – sie ist ein wichtiger Teil meines Lebens, Ausdruck meiner Identität und meiner Verbindung zu meinen Wurzeln.
Zu meiner Kunst
Meine Bilder zeichnen sich durch eine starke, ruhige Präsenz aus.
Im Mittelpunkt stehen die Figuren mit ihren stillen Blicken und Gesten. Die Farbwelt ist geprägt von klaren, kräftigen Kontrasten: Leuchtende Rottöne treffen auf kühles Blau und Grün. Die Farben verstärken die emotionalen Beziehungen und die inneren Zustände der dargestellten Figuren.
Die Gesichtszüge, Kleidung und Ornamente sind ukrainisch angehaucht. Diese Einflüsse geben den Bildern kulturelle Tiefe und ein Gefühl von Herkunft und Erinnerung. Die Ornamente verleihen den Bildern eine verspielte Note.
Charakteristisch ist der Kontrast zwischen den realistisch gemalten Gesichtern und Händen und dem bewusst zweidimensional gehaltenen Rest der Komposition. Dieser Kontrast lenkt den Blick auf die innere Welt der Figuren.
Ein zentrales Thema ist die Beziehung zwischen Menschen. Nähe, Verbundenheit und Abhängigkeit werden durch Körperhaltungen, Berührungen und Blickrichtungen dargestellt. Die Figuren werden zum Teil eines gemeinsamen inneren Raums. Die betrachtende Person hingegen erlebt die Figuren oftmals als in sich gekehrt. Sie schauen weg oder am Betrachtenden vorbei.
Auch die Natur ist ein wichtiger Bestandteil meiner Bilder. Pflanzen und Tiere umgeben die Figuren, wachsen aus ihnen heraus oder verschmelzen mit ihnen. Sie werden nicht als Hintergrund verstanden, sondern als wichtige Begleiter der Menschen. Tiere erscheinen dabei nicht als Beiwerk, sondern als gleichwertige Gegenüber, als Spiegel oder Begleiter. Die Natur heilt, trägt und schützt, ist aber gleichzeitig verwundbar und muss selbst geschützt werden.
Michael Adams: Konzert Rockprojekt «Opa Adams»: Eine musikalische Zeitreise
In unserem Konzertprojekt lassen wir die Musik von Opa Adams wieder aufleben. Wir singen seine originalen Lieder und erzählen ihre Entstehungsgeschichte – so, wie sie damals wirklich entstanden sind. Begleitet wird das Konzert von echten Schwarz-Weiss-Fotografien aus früheren Zeiten, die ehemalige Schülerinnen und Schüler von Opa Adams zeigen und einen authentischen Einblick in den Schulalltag von damals geben.
Janna Mohr: Offenes Theatertraining

Die Puppen- und Schauspielerin Janna Mohr (TOBS!) teilt in diesem Workshop ihr Lieblingsrepertoire an Theaterübungen und -spielen. Körper und Stimme werden aktiviert, wir erschaffen uns spielfreudig Präsenz im Raum und durch kleine Improvisationen lassen wir Fantasie Gestalt annehmen. Ob mit oder ohne Vorerfahrung – Alle sind herzlich willkommen!
Ausblick auf den Spoken-Word Workshop

Kontakt
Teilnehmen
Kulturmärz ist zurück in Solothurn
- Datum
- 4.3.2026–27.3.2026
- Ort
- Pädagogische Hochschule FHNW
Obere Sternengasse 7
4500 Solothurn

