Sie haben bereits an einer Pädagogischen Hochschule oder anderen Hochschule studiert und interessieren sich für eine Wiederaufnahme des Studiums oder einen Studiengangwechsel?
Mit unserer Orientierungshilfe finden Sie heraus, welches Vorgehen für Ihre Situation zutreffend ist.
Wiederaufnahme Studium nach Abbruch
Studierende der PH FHNW oder einer anderen Schweizer Pädagogischen Hochschule, die nach einem Abbruch ihr Studium wieder aufnehmen oder an die PH FHNW wechseln
möchten, müssen sich innerhalb des regulären Anmeldefensters zum Studium anmelden.
Zusätzlich einzureichende Anmeldeunterlagen:
- COHEP-Bestätigung
Bestätigung, dass kein Ausschluss an einer anderen Pädagogischen Hochschule vorliegt (nicht erforderlich für PH FHNW Studierende). - Exmatrikulationsbestätigung
- Gesuch zur Anrechnung bereits erbrachter Studienleistungen
Bei einem nahtlosen Hochschulwechsel können die COHEP- und Exmatrikulationsbestätigung bis spätestens vor Studienbeginn nachgereicht werden.
Für die Anmeldung und das Anrechnungsgesuch fallen die üblichen Gebühren an.
Wissenswertes zur Wiederaufnahme des Studiums
Die Wiederaufnahme des Studiums ist abhängig vom Studiengang:
Per Frühjahrs- und Herbstsemester | Nur per Herbstsemester |
|---|---|
Anmeldefrist für Herbstsemester
Erster Werktag im Januar (ab 10.00 Uhr) bis 15. Mai, 12.00 Uhr (bzw. nächster Werktag).
Anmeldefrist für Frühjahrssemester
Erster Werktag im August (ab 10.00 Uhr) bis 30. November, 12.00 Uhr (bzw. nächster
Werktag) des vorhergehenden Kalenderjahres.
Bereits erbrachte Studienleistungen können angerechnet werden. Eine vollständige
Anrechnung aller bereits erworbenen ECTS-Punkte kann nicht in jedem Fall gewährleistet werden, da:
- sich das Studienprogramm seit der Exmatrikulation geändert haben kann oder
- bei einem Hochschulwechsel unterschiedliche Studienprogramme bestehen.
Für einen Abschluss an der PH FHNW muss zudem eine Mindestanzahl von ECTS-Punkten an der PH FHNW absolviert werden:
- Bachelor: mindestens 60 ECTS
- Master: mindestens 30 ECTS
- Sekundarstufe II: mindestens 20 ECTS
Basierend auf dem Anrechnungsentscheid erfolgt die Zulassung zum Studium. Falls nicht genügend abrechenbare ECTS-Punkte vorhanden sind, entscheidet die Direktorin bzw. der Direktor auf begründetes Gesuch hin über eine Zulassung.
Wir empfehlen eine persönliche Beratung. Beachten Sie zudem die bei der Anmeldung einzureichenden Unterlagen.
Studiengangwechsel nach Abbruch
Studierende der PH FHNW oder einer anderen Schweizer Pädagogischen Hochschule, die nach einem Abbruch den Studiengang wechseln möchten, müssen sich innerhalb des
regulären Anmeldefensters zum Studium anmelden und die Zulassungsbedingungen des neuen Studiengangs erfüllen.
Zusätzlich einzureichende Anmeldeunterlagen:
- COHEP-Bestätigung
Bestätigung, dass kein Ausschluss an einer anderen Pädagogischen Hochschule vorliegt (nicht erforderlich für PH FHNW Studierende). - Exmatrikulationsbestätigung
- Gesuch zur Anrechnung bereits erbrachter Studienleistungen
Bei einem nahtlosen Studiengangwechsel können die COHEP- und Exmatrikulationsbestätigung bis spätestens vor Studienbeginn nachgereicht werden.
Für die Anmeldung und das Anrechnungsgesuch fallen die üblichen Gebühren an.
Wissenswertes zum Studiengangwechsel
Ein Studiengangwechsel ist nur zum regulären Studienstart möglich:
Per Herbstsemester | Per Frühjahrssemester |
|---|---|
Wechsel von Kindergarten-/Unterstufe zu Primarstufe | |
Wechsel von Primarstufe zu Kindergarten-/Unterstufe |
Anmeldefrist für Herbstsemester
Erster Werktag im Januar (ab 10.00 Uhr) bis 15. Mai, 12.00 Uhr (bzw. nächster Werktag).
Anmeldefrist für Frühjahrssemester
Erster Werktag im August (ab 10.00 Uhr) bis 30. November, 12.00 Uhr (bzw. nächster
Werktag) des vorhergehenden Kalenderjahres.
Die Anrechnung bereits erbrachter Studienleistungen erfolgt auf der Grundlage ihrer
inhaltlichen Gleichwertigkeit. Dabei wird individuell geprüft, welche Leistungen aus dem
bisherigen Studiengang für den neuen Studiengang angerechnet werden können.
Für einen Abschluss an der PH FHNW müssen unabhängig von den Anrechnungen
mindestens folgende ECTS-Punkte an der PH FHNW erworben werden:
- Bachelor: 60 ECTS
- Master: 30 ECTS
- Sekundarstufe II: 20 ECTS
Ein Studiengangwechsel ist möglich, wenn:
- der bisherige Studienverlauf überwiegend erfolgreich war und
- genügend abrechenbare ECTS-Punkte gemäss Studienordnung vorhanden sind.
Stehen nicht genügend abrechenbare ECTS-Punkte zur Verfügung, entscheidet die
Direktorin bzw. der Direktor auf begründetes Gesuch über die Zulassung.
Bei PH FHNW-internem Wechsel
Bei einem Wechsel innerhalb der PH FHNW muss der bisherige Studiengang ordnungsgemäss bei der zuständigen Kanzlei abgemeldet werden. Ein Wechsel in einen anderen
Studiengang ist erst möglich, wenn allfällige Wiederholungsmodule rechtskräftig bewertet wurden.
Wir empfehlen eine persönliche Beratung. Beachten Sie zudem die bei der Anmeldung einzureichenden Unterlagen.
Wiederzulassung nach Ausschluss
Nach einem Ausschluss aus einem Studiengang ist eine erneute Zulassung grundsätzlich nicht möglich.
Wiederzulassung ausgeschlossen
Eine Wiederzulassung ist ausgeschlossen, wenn der Ausschluss aufgrund von:
- fehlender Berufseignung oder
- strafrechtlich relevantem oder schwerwiegend disziplinarischem Verhalten erfolgt ist
Wiederzulassung prüfbar
Eine Wiederzulassung kann geprüft werden, wenn der Ausschluss aufgrund des definitiven Nichtbestehens von Prüfungen oder Praktika erfolgte. Ein Gesuch kann in der Regel
frühestens zwei Jahre nach dem Leistungsnachweis, der zum Ausschluss geführt hat,
eingereicht werden.
Für die Prüfung einer Wiederzulassung ist eine Anmeldung im regulären Anmeldefenster erforderlich.
Zusätzlich einzureichende Anmeldeunterlagen
- Formloses Gesuchschreiben (PDF)
- Ausschlussverfügung
- Exmatrikulationsbestätigung
- Nachweise zur Behebung der Defizite, die zum Ausschluss geführt haben
- Gesuch zur Anrechnung bereits erbrachter Studienleistungen
Für die Anmeldung und das Anrechnungsgesuch fallen die üblichen Gebühren an.
Wissenswertes zur Wiederzulassung nach Ausschluss
Eine Wiederzulassung kommt in der Regel nur infrage, wenn die übrigen im Studium belegten Module überwiegend erfolgreich abgeschlossen wurden.
Nachweis der Behebung der Defizite
Es muss glaubhaft dargelegt werden, dass die Defizite, die zum Ausschluss geführt haben, inzwischen behoben wurden.
Dabei gilt:
- Die Nachweise werden individuell geprüft
- Es gibt keine standardisierte Form des Nachweises
- Wurden fachliche Defizite festgestellt, genügt eine Unterrichtstätigkeit allein in der Regel nicht als Nachweis
- Die Behebung der Defizite sollte möglichst konkret und nachvollziehbar dokumentiert werden
Die Entscheidung erfolgt auf Grundlage einer Gesamtbeurteilung des Einzelfalls. Die
Voraussetzungen sind in den Richtlinien zur Zulassung, Ziff. 2.2 geregelt.
Die Wiederzulassung zum Studium ist abhängig vom Studiengang:
Per Frühjahrs- und Herbstsemester | Nur per Herbstsemester |
|---|---|
Anmeldefrist für Herbstsemester
Erster Werktag im Januar (ab 10.00 Uhr) bis 15. Mai, 12.00 Uhr (bzw. nächster Werktag).
Anmeldefrist für Frühjahrssemester
Erster Werktag im August (ab 10.00 Uhr) bis 30. November, 12.00 Uhr (bzw. nächster
Werktag) des vorhergehenden Kalenderjahres.
Wir empfehlen eine persönliche Beratung. Beachten Sie zudem die bei der Anmeldung einzureichenden Unterlagen.
Studiengangwechsel nach Ausschluss
Nach einem Ausschluss aus einem Studiengang ist eine Zulassung in einen anderen
Studiengang grundsätzlich nicht möglich.
Zulassung ausgeschlossen
Eine Wiederzulassung ist ausgeschlossen, wenn der Ausschluss aufgrund von:
- fehlender Berufseignung oder
- strafrechtlich relevantem oder schwerwiegend disziplinarischem Verhalten erfolgt ist
Zulassung prüfbar
Eine Zulassung kann geprüft werden, wenn der Ausschluss aufgrund des definitiven
Nichtbestehens von Prüfungen oder Praktika erfolgte. Ein Gesuch kann in der Regel
frühestens zwei Jahre nach dem Leistungsnachweis, der zum Ausschluss geführt hat,
eingereicht werden.
Für die Prüfung einer Zulassung in einen anderen Studiengang der PH FHNW ist eine
Anmeldung im regulären Anmeldefenster erforderlich.
Zusätzlich einzureichende Anmeldeunterlagen
- Formloses Gesuchschreiben (PDF)
- Ausschlussverfügung
- Exmatrikulationsbestätigung
- Nachweise zur Behebung der Defizite, die zum Ausschluss geführt haben
- Gesuch zur Anrechnung bereits erbrachter Studienleistungen
Für die Anmeldung und das Anrechnungsgesuch fallen die üblichen Gebühren an.
Wissenswertes zum Studiengangwechsel nach Ausschluss
Ein Studiengangwechsel kommt in der Regel nur infrage, wenn die übrigen im Studium
belegten Module überwiegend erfolgreich abgeschlossen wurden.
Nachweis der Behebung der Defizite
Es muss glaubhaft dargelegt werden, dass die Defizite, die zum Ausschluss geführt haben, inzwischen behoben wurden oder die Anforderungen, die zum Nichtbestehen geführt haben, nicht Bestandteil des Studiengangs an der Pädagogischen Hochschule sind, für den die
Zulassung beantragt wird.
Dabei gilt:
- Die Nachweise werden individuell geprüft
- Es gibt keine standardisierte Form des Nachweises
- Wurden fachliche Defizite festgestellt, genügt eine Unterrichtstätigkeit allein in der Regel nicht als Nachweis
- Die Behebung der Defizite sollte möglichst konkret und nachvollziehbar dokumentiert werden
Die Entscheidung erfolgt auf Grundlage einer Gesamtbeurteilung des Einzelfalls. Die
Voraussetzungen sind in den Richtlinien zur Zulassung, Ziff. 2.2 geregelt.
Ein Studiengangwechsel ist nur zum regulären Studienbeginn möglich:
Herbstsemester | Frühjahrssemester |
|---|---|
Wechsel von Kindergarten-/Unterstufe zu Primarstufe | |
Wechsel von Primarstufe zu Kindergarten-/Unterstufe |
Anmeldefrist für Herbstsemester
Erster Werktag im Januar (ab 10.00 Uhr) bis 15. Mai, 12.00 Uhr (bzw. nächster Werktag).
Anmeldefrist für Frühjahrssemester
Erster Werktag im August (ab 10.00 Uhr) bis 30. November, 12.00 Uhr (bzw. nächster
Werktag) des vorhergehenden Kalenderjahres.
Wir empfehlen eine persönliche Beratung. Beachten Sie zudem die bei der Anmeldung einzureichenden Unterlagen.
Wechsel von einer Universität oder ausländischen Hochschule
Freiwilliger Wechsel
Studierende, die an einer Universität oder ausländischen Hochschule in einem
pädagogischen Studiengang eingeschrieben waren und freiwillig an die PH FHNW wechseln möchten, müssen sich innerhalb des regulären Anmeldefensters anmelden.
Zusätzlich einzureichende Anmeldeunterlagen
- Bestätigung, dass kein Ausschluss aus dem bisherigen Studiengang erfolgt ist bzw. der Prüfungsanspruch weiterhin besteht
- Exmatrikulationsbestätigung
- Gesuch zur Anrechnung bereits erbrachter Studienleistungen
Bei einem nahtlosen Hochschulwechsel können die erforderlichen Bestätigungen bis
spätestens vor Studienbeginn nachgereicht werden.
Für die Anmeldung und das Anrechnungsgesuch fallen die üblichen Gebühren an.
Wissenswertes zum Wechsel von einer Universität oder ausländischen Hochschule
Die Anrechnung bereits erbrachter Studienleistungen erfolgt auf der Grundlage ihrer
inhaltlichen Gleichwertigkeit. Es wird individuell geprüft, welche Leistungen aus dem
bisherigen Studiengang für den Studiengang an der PH FHNW angerechnet werden können.
Für einen Abschluss an der PH FHNW müssen mindestens folgende ECTS-Punkte an der PH FHNW erworben werden:
- Bachelor: 60 ECTS
- Master: 30 ECTS
- Sekundarstufe II: 20 ECTS
Ein Wechsel ist nur zum regulären Studienstart möglich:
Herbstsemester (Herbst) | Frühjahrssemester (Februar) |
|---|---|
Anmeldefrist für Herbstsemester
Erster Werktag im Januar (ab 10.00 Uhr) bis 15. Mai, 12.00 Uhr (bzw. nächster Werktag).
Anmeldefrist für Frühjahrssemester
Erster Werktag im August (ab 10.00 Uhr) bis 30. November, 12.00 Uhr (bzw. nächster
Werktag) des vorhergehenden Kalenderjahres.
Wir empfehlen eine persönliche Beratung. Beachten Sie zudem die bei der Anmeldung einzureichenden Unterlagen.
Wechsel nach Ausschluss aus einem pädagogischen Studiengang
Nach einem Ausschluss aus einem pädagogischen Studiengang ist eine Zulassung zum
gleichen oder einem anderen Studiengang der Pädagogischen Hochschule FHNW
grundsätzlich nicht möglich.
Zulassung ausgeschlossen
Eine Wiederzulassung ist ausgeschlossen, wenn der Ausschluss aufgrund von:
- fehlender Berufseignung oder
- strafrechtlich relevantem oder schwerwiegend disziplinarischem Verhalten erfolgt ist
Zulassung prüfbar
Eine Zulassung kann geprüft werden, wenn der Ausschluss aufgrund des definitiven
Nichtbestehens von Prüfungen oder Praktika erfolgte. Ein Wiederzulassungsgesuch kann in der Regel frühestens zwei Jahre nach dem Leistungsnachweis eingereicht werden, der zum
Ausschluss geführt hat.
Für die Prüfung einer Zulassung ist eine Anmeldung im regulären Anmeldefenster erforderlich.
Zusätzlich einzureichende Unterlagen
- Formloses Gesuchschreiben (PDF)
- Ausschlussverfügung
- Exmatrikulationsbestätigung
- Nachweise zur Behebung der Defizite, die zum Ausschluss geführt haben
- Gesuch zur Anrechnung bereits erbrachter Studienleistungen
Für die Anmeldung und das Anrechnungsgesuch fallen die üblichen Gebühren an.
Wissenswertes zum Wechsel an die PH FHNW nach einem Ausschluss
Für eine Zulassung wird berücksichtigt, ob die übrigen Module des bisherigen Studiums
erfolgreich abgeschlossen wurden.
Behebung der Defizite
Es muss nachvollziehbar dargelegt werden, dass die Defizite, die zum Ausschluss geführt haben, inzwischen behoben wurden oder die Anforderungen, die zum Nichtbestehen geführt haben, nicht Bestandteil des Studiengangs an der Pädagogischen Hochschule sind, für den die Zulassung beantragt wird.
Dabei gilt:
- Die Prüfung erfolgt individuell
- Es gibt keine standardisierte Form des Nachweises
- Eine Unterrichtstätigkeit allein genügt bei fachlichen Defiziten in der Regel nicht
- Die Nachweise müssen konkret auf die festgestellten Defizite eingehen
Die Entscheidung erfolgt aufgrund einer Gesamtbeurteilung des Einzelfalls.
Ein Wechsel ist nur zum regulären Studienstart möglich:
Herbstsemester (September) | Frühjahrssemester (Februar) |
|---|---|
Anmeldefrist für Herbstsemester
Erster Werktag im Januar (ab 10.00 Uhr) bis 15. Mai, 12.00 Uhr (bzw. nächster Werktag).
Anmeldefrist für Frühjahrssemester
Erster Werktag im August (ab 10.00 Uhr) bis 30. November, 12.00 Uhr (bzw. nächster
Werktag) des vorhergehenden Kalenderjahres.
Wir empfehlen eine persönliche Beratung. Beachten Sie zudem die bei der Anmeldung einzureichenden Unterlagen.
Erklärung Mindestanzahl abrechenbarer ECTS
Eine Zulassung zum Studium ist nur möglich, wenn für den Studienabschluss noch genügend abrechenbare ECTS-Punkte zur Verfügung stehen. Sind weniger als die erforderlichen
abrechenbaren ECTS-Punkte verfügbar, entscheidet die Direktorin oder der Direktor auf
begründetes Gesuch hin über die ausnahmsweise Zulassung (StuPo §3 Abs. 19 & 20).
Für die Prüfung werden insbesondere folgende Dokumente berücksichtigt:
- Transcript of Records (ToR) aller bereits erbrachter Studienleistungen aus sämtlichen Studiengängen an einer Schweizer Fachhochschule: enthält die bestandenen Module und die dafür erworbenen ECTS-Punkte.
- Exmatrikulationsbestätigungen aller Schweizer Hochschulen, an denen bereits Studienleistungen erbracht wurden: weist die gegenüber dem Kanton bereits abgerechneten ECTS-Punkte aus.
Wichtig: Die Anzahl der erworbenen ECTS-Punkte und die Anzahl der abgerechneten ECTS-Punkte können unterschiedlich sein. In der Exmatrikulationsbestätigung werden auch ECTS-Punkte von nicht bestandenen oder nicht vollständig besuchten Modulen mitberechnet.
Wie wird die Zulassung geprüft?
Das Studium wird durch den Kanton finanziert. Für jeden Studiengang ist neben den für den Abschluss erforderlichen ECTS-Punkten auch ein maximales Abrechnungslimit festgelegt.
Beispiel Bachelorstudiengang:
- Für den Abschluss erforderlich: 180 ECTS
- Maximales kantonales Abrechnungslimit: 210 ECTS
Das bedeutet, dass während des gesamten Studienverlaufs höchstens 210 ECTS-Punkte gegenüber dem Kanton abgerechnet werden dürfen.
Bei einer Wiederaufnahme des Studiums oder bei einem Studiengangwechsel wird geprüft:
- Wie viele ECTS-Punkte bereits gegenüber dem Kanton abgerechnet wurden.
- Wie viele ECTS-Punkte bis zum Studienabschluss noch benötigt werden (ausgewiesen im Anrechnungsentscheid)
- Ob die verbleibenden ECTS-Punkte innerhalb des Abrechnungslimits ausreichen.
Rechenbeispiel
Eine Studienbewerberin hat bereits ein Bachelorstudium absolviert bzw. abgebrochen:
- Bereits beim Kanton abgerechnet: 140 ECTS
- Maximales Abrechnungslimit: 210 ECTS
Verbleibendes Abrechnungsguthaben: 210 ECTS–140 ECTS = 70 ECTS
Ergibt die Prüfung des Anrechnungsgesuches, dass für einen Studienabschluss mehr als 70 ECTS zu absolvieren sind, ist eine ordentliche Zulassung nicht möglich.
In diesem Fall entscheidet die Direktorin oder der Direktor auf begründetes Gesuch hin über eine ausnahmsweise Zulassung.
Rechtliche Grundlagen
Die rechtlichen Grundlagen finden Sie auf unserer Website «Rechtserlasse»
- Studien- und Prüfungsordnung der Pädagogischen Hochschule FHNW
- Richtlinien zur Zulassung zum Studium an der Pädagogischen Hochschule FHNW
- Richtlinien zur Anrechnung bereits erbrachter Studien- und Bildungsleistungen
Kontakt
Für Informationen zum Anmeldeverfahren
Zentrale Studienadministration PH FHNW, E-Mail: zulassung-anerkennung.ph@fhnw.ch