Um gelesene Texte zu verstehen, ist es unter anderem erforderlich, sie mühelos, automatisch und schnell zu entziffern. Im angebotenen Kurs werden das Konzept «Leseflüssigkeit» erläutert, Diagnosematerialien erprobt und Fördermaterialien erarbeitet.
Steckbrief
- Abschluss
- Teilnahmebestätigung
- Nächster Start
- 21.10.2026
- Unterrichtssprache(n)
- Deutsch
- Durchführungsort(e)
- Campus Brugg-Windisch
- Preis
- CHF 378.00
- Format
- Kurs
- Zielpublikum
- Schulische Heilpädagog*innen und Lehrpersonen Zyklus 2
- Finanzierung
- AG und SO
- Nummer
- 1-26.P-K-BB2116/01
Ziele und Nutzen
Die Automatisierung der Wort- und Satzerkennung, meist als «Leseflüssigkeit» bezeichnet, stellt beim Lesen eine wichtige Herausforderung dar, die es auf dem Weg zum/zur Leser*in zu meistern gilt. Wer mühevoll und langsam Wörter oder Sätze entziffern muss und dabei viele Fehler macht, kann sich nur ganz beschränkt dem eigentlichen Ziel des Lesens, dem Verstehen des Textes, widmen. Daher muss spätestens in Zyklus 2 ein zentrales Ziel des Deutschunterrichts sein, dass alle Schüler*innen eine angemessene Leseflüssigkeit erreichen.
Im Kurs lernen wir zunächst das Konzept der Leseflüssigkeit und entsprechende Diagnose- und Förderverfahren näher kennen. Nachdem Sie im eigenen Unterricht ein entsprechendes Diagnoseverfahren durchgeführt haben, werten wir im zweiten Teil die Ergebnisse Ihrer Diagnose aus und planen in Gruppen konkrete Förderangebote für Ihre Klasse oder eine Kleingruppe, die Sie dann im Anschluss durchführen können.
Sie machen eine Durchführung und Auswertung einer Leseflüssigkeitsdiagnose für mindestens fünf Schüler*innen für die Präsentation im zweiten Kursteil.
Zielpublikum
Schulische Heilpädagog*innen, Lehrpersonen Zyklus 2
Dozierende
Maja Wiprächtiger, Prof. Dr., Leiterin Professur für Deutschdidaktik und ihre Disziplinen PH FHNW
Organisatorisches
Selbstlernzeit: Durchführung und Auswertung einer Leseflüssigkeitsdiagnose für mindestens fünf Schüler*innen für die Präsentation im zweiten Kursteil.
Preis
CHF 378.00
Finanzierung
Kanton AG: durch den Kanton finanziert
Volksschule im Kanton Aargau
Die Teilnahme wird für alle Personen, die im Geltungsbereich des Gesetzes über die Anstellung von Lehrpersonen (GAL) tätig sind, vollumfänglich vom Kanton finanziert.
Für eine allfällige Mitfinanzierung von Weiterbildung über kommunale Gelder ist die Schulleitung bzw. der Gemeinderat der jeweiligen Schule zuständig.
Mittelschule und Berufsfachschule im Kanton Aargau
Die Teilnahme wird für alle Personen, die im Geltungsbereich des Gesetzes über die Anstellung von Lehrpersonen (GAL) tätig sind, vollumfänglich vom Kanton finanziert, sofern die Zielgruppe Lehrpersonen Sek II in der Ausschreibung erwähnt ist.
Für eine allfällige Mitfinanzierung von Weiterbildung über die Schule ist die Schulleitung zuständig.
Kanton SO: durch den Kanton und die Gemeinde finanziert
Der Kanton und die Gemeinde finanzieren das Angebot zu je 50%. Die Zustimmung der Schulleitung für den Kursbesuch gilt als Kostengutsprache für den Gemeindeanteil.
Beratung
Kontakt

Erik Tuchschmid
- Telefon
- +41 56 202 86 69
- erik.tuchschmid@fhnw.ch
Anmeldung
Leseflüssigkeit diagnostizieren und fördernLeseflüssigkeit diagnostizieren und fördern
- Datum
- 21.10.2026–11.11.2026
- Dauer
- Mi, 21.10.2026, 13:30–17:00 Uhr
Ab Mi, 28.10.2026: Selbstlernzeit im Umfang von 2.5 Lektionen
Mi, 11.11.2026, 13:30–17:00 Uhr - Ort
- Campus Brugg-Windisch
- Anmeldeschluss
- 16.9.2026
- Anzahl Plätze
- 16
- Freie Plätze
- 12