Steckbrief
- Nächster Start
- 23.1.2027
- Dauer
- 5 Tage (Januar 2027 bis März 2027)
- Durchführungsort(e)
- Brugg-Windisch, Muttenz, Online
- Preis
- CHF 1 700
- Format
- Modul
- Zielpublikum
- Sonderpädagogische Fachpersonen, Lehrpersonen Zyklus 3, Lehrpersonen Zyklus 1, Wiedereinsteigende und Lehrpersonen Zyklus 2
- Finanzierung
- AG und SO
Auf einen Blick
- Förderbedarf gezielt erkennen: Sie lernen, Entwicklungsstände systematisch zu erfassen und Fördermassnahmen fundiert abzuleiten.
- Praxisnah und alltagstauglich: Sie arbeiten mit diagnostischen Instrumenten, die sich direkt im Schul- und Förderalltag anwenden lassen.
- Sicherheit im diagnostischen Handeln: Sie stärken Ihre diagnostischen Kompetenzen und treffen fundierte Entscheidungen in pädagogischen Kontexten.
Ziele und Nutzen
Sie kennen die aktuelle Diskussion zur (sonder-)pädagogischen Diagnostik, den Handlungszyklus einer prozessorientierten Förderdiagnostik und verfügen über ein reflexives Instrumentarium bei der Konstruktion von Fällen.
Aufbau und Inhalte
Themen
- Kulturalisierungsprozesse und institutionelle Diskriminierung
- Förderdiagnostisches Verständnis
- Anamnese und Fallkonstruktion
- Lernprozessdiagnostik
- Formen der Diskriminierung
«Grundlagen der Förderdiagnostik» ist Teil des folgenden Angebotes:
Förderdiagnostik und Lernbegleitung
Daten und Orte
Sa, 23.1.2027, 9.00–17.00 Uhr
Fr, 26.2.2027, 9.00–17.00 Uhr
Sa, 27.2.2027, 9.00–17.00 Uhr
Fr, 12.3.2027, 9.00–17.00 Uhr
Sa, 13.3.2027, 9.00–17.00 Uhr
Daten Lerngruppentreffen
Mi, 3.3.2027, 13.30–17.00 Uhr
Brugg-Windisch, Muttenz, Online
Dozierende
- Sibylle Bittner, Dozentin für Erziehungswissenschaften und Transkulturalität, PH FHNW
- Dr. phil. Claudia Ermert Kaufmann, Dozentin für berufspraktische Studien und Professionalisierung, PH FHNW
- Barbara Haller, Dozentin für Integrative Pädagogik, PH FHNW
- Dr. Helena Krähenmann, Dozentin, PH FHNW, ISP
- Prof. Dr. Winfried Kronig, Departementspräsident, Verantwortlicher für Master Heilpädagogik und Bereich II Heilpädagogik, Universität Freiburg (CH)
- Franziska Mayr, Leiterin Ressort Vielfalt, Sonderpädagogik, Begabungsförderung, PH FHNW
- Marina Simonett, dipl. Logopädin
- Dr. Christoph Till, Dozent, PH Bern
Voraussetzungen und Zulassung
Zielgruppe
Lehrpersonen und pädagogische Fachpersonen aller Zyklen in Regel- oder Sonderschulen.
Aufnahmekriterien
Das Weiterbildungsprogramm richtet sich an Lehrpersonen mit einem Abschluss auf Bachelor-Niveau oder einem altrechtlichen Lehrdiplom sowie an pädagogische Fachpersonen mit einem akademischen Abschluss einer anerkannten Hochschule. Einschlägige Berufspraxis von mindestens zwei Jahren nach Abschluss des Studiums sind Voraussetzung.
Für das Programm gelten ebenfalls die folgenden Aufnahmekriterien:
- Sie haben eine Anstellung in der Regel- oder Sonderschule, in der sie die Anregungen der Weiterbildung im Fachbereichen Deutsch und zur Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team in der Praxis umsetzen können. Lehrpersonen, die ausschliesslich auf der Kindergartenstufe unterrichten nehmen bitte mit der Programmleitung Kontakt auf.
- Die Teilnahme setzt die Bereitschaft zur aktiven Partizipation am Fachdiskurs und zum Selbststudium voraus.
Über die Zulassung mit äquivalenten Diplomen oder Bachelor-Abschlüssen entscheidet die Programmleitung im Einzelfall.
Das Aufnahmeverfahren erfolgt gemäss Weiterbildungsreglement der Pädagogischen Hochschule FHNW für die Weiterbildungsprogramme, Certificate of Advanced Studies (CAS).
In einem Verfahren zur Anrechnung von Vorleistungen kann geprüft werden, welche Weiterbildungsleistungen bereits geleistet wurden und ob, resp. in welchem Umfang diese an das Programm angerechnet werden. Für das Verfahren gelten die Bestimmungen im Merkblatt zur Anrechnung von Vorleistungen für Weiterbildungsprogramme.
Organisatorisches
Gebühren
CHF 1 700
Die Spesen gehen zu Lasten der Teilnehmenden.
Kantonale Finanzierungen
Kanton AG: durch Kanton finanziert
Volksschule im Kanton Aargau
Die Teilnahme wird für alle Personen, die im Geltungsbereich des Gesetzes über die Anstellung von Lehrpersonen (GAL) tätig sind, vollumfänglich vom Kanton finanziert.Für eine allfällige Mitfinanzierung von Weiterbildung über kommunale Gelder ist die Schulleitung bzw. der Gemeinderat der jeweiligen Schule zuständig.
Mittelschule und Berufsfachschule im Kanton Aargau
Die Teilnahme wird für alle Personen, die im Geltungsbereich des Gesetzes über die Anstellung von Lehrpersonen (GAL) tätig sind, vollumfänglich vom Kanton finanziert, sofern die Zielgruppe Lehrpersonen Sek II in der Ausschreibung erwähnt ist.Für eine allfällige Mitfinanzierung von Weiterbildung über die Schule ist die Schulleitung zuständig.
Kanton SO: CHF 850 sind durch die Teilnehmenden zu bezahlen (Kategorie C)
Volksschule im Kanton Solothurn
Die unter «Preis» ausgeschriebenen Weiterbildungskosten werden in der Regel vom Kanton oder von der Gemeinde getragen.
Es gibt folgende Finanzierungskategorien:
- Kategorie A: Der Kanton finanziert das Angebot zu 100%.
- Kategorie B: Der Kanton und die Gemeinde finanzieren das Angebot zu je 50%. Die Zustimmung der Schulleitung für den Kursbesuch gilt als Kostengutsprache für den Gemeindeanteil.
- Kategorie C: Der Kanton und die Gemeinde finanzieren einen variablen Teil der Kosten. Die Teilnehmenden bezahlen den verbleibenden Teil der Kosten.
- Kategorie D: Die Teilnehmenden bezahlen die Kosten selbst. Eine allfällige Mitfinanzierung klären die Teilnehmenden mit der Schulleitung.
Aufwand und Abschluss
Arbeitsformen | Arbeitsaufwand
Arbeitsformen
Präsenzveranstaltungen
Referate, Gruppenarbeiten, Workshops, Reflexion aus der Praxis.
Selbststudium
Lektüre, Arbeit in Lerngruppen.
Arbeitsaufwand
Präsenzstudium: 35 Stunden
Selbststudium: 30 Stunden
Leistungsnachweise | Abschluss
Leistungsnachweise
Sie reflektieren die Zusammenarbeit in Ihrem multiprofessionellen Team und beschreiben Ihre Erkenntnisse aus den Grundlagen der Förderdiagnostik in Bezug auf die eigene Berufspraxis.
Beratung und Info-Anlässe
Kontakt

Svenja Schweri
- Telefon
- +41 56 202 81 02
- svenja.schweri@fhnw.ch

Barbara Haller
- Telefon
- +41 56 202 84 79 (Direkt)
- barbara.haller@fhnw.ch

Franziska Mayr
- Telefon
- +41 56 202 88 76 (Direkt)
- franziska.mayr@fhnw.ch
Info-Anlässe
Dienstag, 10.3.2026, 18.15–19.30 Uhr, digitale Videokonferenz (Zoom)
Anmeldung
Grundlagen der Förderdiagnostik | Modul 2Start Januar 2027
- Datum
- 23.1.2027–13.3.2027
- Dauer
- 5 Tage (Januar 2027 bis März 2027)
- Ort
- Brugg-Windisch, Muttenz, Online
- Anmeldeschluss
- 1.6.2026
- Hinweise
- Beim Besuch einzelner Module gilt: Modul 2 kann nur in Kombination mit Modul 1 oder 3 besucht werden.
