Leseflüssigkeit diagnostizieren und fördern
Um gelesene Texte zu verstehen, ist es unter anderem erforderlich, sie mühelos, automatisch und schnell zu entziffern. Im angebotenen Kurs werden das Konzept «Leseflüssigkeit» erläutert, Diagnosematerialien erprobt und Fördermaterialien erarbeitet.
Eckdaten
- Abschluss
- Teilnahmebestätigung
- Unterrichtssprache
- Deutsch
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Die Automatisierung der Wort- und Satzerkennung, meist als «Leseflüssigkeit» bezeichnet, stellt beim Lesen eine wichtige Herausforderung dar, die es auf dem Weg zum/zur Leser*in zu meistern gilt. Wer mühevoll und langsam Wörter oder Sätze entziffern muss und dabei viele Fehler macht, kann sich nur ganz beschränkt dem eigentlichen Ziel des Lesens, dem Verstehen des Textes, widmen. Daher muss spätestens in Zyklus 2 ein zentrales Ziel des Deutschunterrichts sein, dass alle Schüler*innen eine angemessene Leseflüssigkeit erreichen.
Im Kurs lernen wir zunächst das Konzept der Leseflüssigkeit und entsprechende Diagnose- und Förderverfahren näher kennen. Nachdem Sie im eigenen Unterricht ein entsprechendes Diagnoseverfahren durchgeführt haben, werten wir im zweiten Teil die Ergebnisse Ihrer Diagnose aus und planen in Gruppen konkrete Förderangebote für Ihre Klasse oder eine Kleingruppe, die Sie dann im Anschluss durchführen können.
Sie machen eine Durchführung und Auswertung einer Leseflüssigkeitsdiagnose für mindestens fünf Schüler*innen für die Präsentation im zweiten Kursteil.
Schulische Heilpädagog*innen, Lehrpersonen Zyklus 2
Selbstlernzeit: Durchführung und Auswertung einer Leseflüssigkeitsdiagnose für mindestens fünf Schüler*innen für die Präsentation im zweiten Kursteil.
CHF 378.00
AG: 100% Kanton (A), SO: 50% Kanton / 50% Gemeinde (B)
Maja Wiprächtiger, Prof. Dr., Leiterin Professur für Deutschdidaktik und ihre Disziplinen PH FHNW
