Celine De Maria studiert am Institut Primarstufe der PH FHNW und steht zugleich als Klassenlehrperson vor der Klasse. Für sie ist das Studium die Erfüllung eines langen Berufswunschs. Jetzt läuft der Endspurt – mit klaren Vorstellungen, wie Studium und Praxis noch besser ineinandergreifen können.
«Ich werde Lehrerin» – ein langer Wunsch wird konkret
Für Celine De Maria ist die PH FHNW mehr als ein Studienort: Sie steht für den Schritt in den erträumten Beruf. «Ich habe lange darauf hingearbeitet – jetzt bin ich im Endspurt.» Zwischen Modulplänen, Mentoraten und Schulalltag hält sie an der einfachen, starken Idee fest: Lehrerin werden.
Die erste Woche – und ein Netzwerk, das trägt
An viele Momente erinnert sie sich gern: an lustige, lehrreiche, manchmal auch anstrengende. Besonders präsent ist die erste Woche, in der sich schnell eine Gruppe aus neuen Studierenden fand. Unterschiedlich – und doch verbunden durch dasselbe Ziel. Dieses Netzwerk wurde im Verlauf des Studiums für sie extrem wertvoll.

Celine De Maria studiert Primarstufe an der PH FHNW – und unterrichtet zugleich als Klassenlehrperson. Ihr Fazit: Praxis und Studium sollten sich so flexibel begegnen, wie es der Beruf verlangt.
Wenn Praxis voraus ist: Studium mit laufender Klassenleitung
Celine De Maria hat bereits vor Studienbeginn als Klassenlehrperson gearbeitet und unterrichtet bis heute parallel. Das ändert den Blick: «Studierende wie ich bringen einen erweiterten Blick aus der Praxis mit.» Vieles werde dadurch spannender, weil Inhalte direkt verknüpft werden können.
Gleichzeitig wünscht sie sich flexiblere Modelle, vor allem in den Praktika: Hospitationen auf verschiedenen Stufen, Materialaustausch‑/Materialerarbeitungstage und Mentoratsgruppen mit ähnlich erfahrungsnahen Studierenden. Die aktuelle Ausrichtung fokussiert auf Einsteiger*innen und unterstützt diese sehr gut – ergänzende, flexible Formate könnten berufstätige Studierende noch gezielter fördern und der gelebten Heterogenität des Berufs gerecht werden, meint De Maria.
Was im Alltag zählt: Teamwork und Planung
Zwei Kompetenzen stechen für sie heraus: im Team arbeiten und gut planen. Das betrifft nicht nur das Kollegium, sondern auch die Zusammenarbeit mit Eltern – und natürlich mit den Kindern. Für den Berufsalltag sind das die tragenden Routinen, die Unterricht verlässlich machen.
Blick nach vorn: Vorbild sein – und Spielräume öffnen
Für die nächsten 20 Jahre wünscht sie sich eine PH FHNW, die ihre Vorbildfunktion sichtbar lebt und flexibel bleibt. Die neue Präsenzregelung könne als Chance gesehen werden, Unterricht anders zu denken und Studierende auf neuen Wegen für die Themen zu engagieren und zu begeistern, gerade wenn sich weniger Studierende zu Lehrveranstaltungen einfänden. «Man muss flexibel sowie offen bleiben, das Lernen der Studierenden fördern und ihr Interesse an den Modulinhalten auf neuen Wegen wecken.» Dazu gehört für sie auch Erreichbarkeit – und Mut, Projekte wie die neuen Arbeitszonen im «Wohnzimmer‑Feeling» umzusetzen.

20 Jahre Pädagogische Hochschule FHNW
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Christian Irgl
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