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Die FHNW umfasst 10 Hochschulen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Wählen Sie eine Hochschule aus, um deren spezifische Kurse, Studiengänge und Informationen zu sehen.

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20 Jahre Pädagogische Hochschule FHNW, Pädagogische Hochschule FHNW

Pädagogische Hochschule FHNW


  • Pädagogische Hochschule
  • Aktuelles
Aktuelles
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Seit 20 Jahren treffen an der PH FHNW Neugier, Ideen und Menschen, die Bildung vorantreiben, aufeinander. Diese Jubiläumseite erzählt die Geschichten der Hochschule und der Menschen, die mit ihr gemeinsam die Zukunft gestalten.

Anlässlich unseres Jubiläums gibt diese Seite Einblicke in dieses Netzwerk. In Porträts und Beiträgen erzählen Menschen, wie die PH FHNW sie geprägt hat und wie sie selbst zur Entwicklung der Hochschule beigetragen haben. Über das Jahr hinweg wächst so eine Sammlung von Momenten, Stimmen und Perspektiven, die gemeinsam zeigen: Bildung entsteht, wenn Menschen sich begegnen.

Wir wünschen eine inspirierende Lektüre – und viel Freude beim (Wieder-)Entdecken von 20 Jahren PH FHNW.

Porträts

Story

Nichts ist praktischer als gute Theorie

Patrick Huggel, Lehrer Sek I und Standortleiter der Oberstufe Bläuen in Erlinsbach, verbindet mit der PH FHNW seine Ausbildungsjahre – und einen CAS Schulleitung, aus dem er direkt umsetzbare Ideen für den Schulalltag mitgenommen hat. Sein Credo: Theorie und Praxis stärken sich gegenseitig.
Datum
20.2.2026
Story

Fachliche Tiefe trifft didaktische Reflexion

«Für mich ist die Pädagogische Hochschule FHNW ein Ort, an dem fachwissenschaftliche Tiefe und pädagogisch-didaktische Reflexion systematisch zusammengeführt werden», sagt Urs Meyer, Dozent für Fachdidaktik Informatik Sek II an der Professur Didaktik der Informatik und Medienbildung. Gerade in seinem Fach sei diese Verbindung zentral: «Inhalte, Werkzeuge und gesellschaftliche Rahmenbedingungen verändern sich so dynamisch, dass sie oft schneller sind, als ein Lehrbuch nachgedruckt werden kann.»
Datum
20.2.2026
Story

Schulen fit machen für eine Welt in der Digitalität

Roger Mäder kennt die Bildungslandschaft der Nordwestschweiz aus verschiedenen Perspektiven: als angehender Primarlehrer an der damaligen FHBB (Fachhochschule beider Basel), als Primarlehrer, später als Absolvent des Masters in Sonderpädagogik – und heute als Dozent für Medienpädagogik bei imedias, der Beratungsstelle für digitale Medien in Schule und Unterricht der PH FHNW.
Datum
20.2.2026
Story

Vielfalt unter einem Dach

Janine Gut leitet die Geschäftsstelle Studium und Lehre am Institut Spezielle Pädagogik und Psychologie der PH FHNW. Zum 20 Jahre Jubiläum erzählt sie, warum die Hochschule für sie Weitsicht bedeutet – und weshalb gute Studienprogramme dort entstehen, wo sich Wissenschaft und Praxis treffen.
Datum
19.2.2026
1

Reaktions-Kaleidoskop zur Lehrpersonenbildung und ihren Perspektiven

Studierende, Mitarbeitende, ehemalige Mitarbeitende sowie Personen aus dem Berufsfeld reagieren auf Fragen und Aussagen zur Lehrpersonenbildung. So entsteht ein Multiperspektivisches-Reaktions-Kaleidoskop.

Lebenslanges Lernen – klingt das für dich wie eine Drohung oder eine Verheissung?

«Mit fünfzig den Führungsjob aufgeben, mit vielen jungen Menschen an die PH gehen und nochmals ein Studium beginnen, braucht Mut. Es ist jedoch ein Privileg und ein Glück, Neues zu lernen, neue Menschen kennenzulernen und einen neuen Beruf zu finden, der noch mehr Spass macht und sich weiterzubilden. Für mich also eindeutig Verheissung!»
Nathalie Unternährer (Quest, IP)
«Weder noch. Lernen findet per Definitonem das ganze Leben lang statt. Es ist für mich daher eher eine Frage, ob es erfolgreich stattfindet oder nicht? Dann müssen wir uns eher über den Begriff "erfolgreich" Gedanken machen, der sowohl eine Drohung als auch eine Verheissung sein kann.»
Mathias Mejeh (Leiter Prof. Lehren, Lernen & Entwicklung)
«Ganz klar eine Verheissung! Ein Versprechen dafür, dass das Gehirn aktiv bleibt, der Horizont sich stetig erweitern kann und mein Leben spannend bleibt. Gerade im Lehrberuf ist lebenslanges Lernen Teil der Profession!»
Michael Wunderlin (IP)

Über dieses Lehrer*innen-Klischee ärgere ich mich am meisten.

«Über das Klischee, Lehrpersonen würden nur arbeiten, wenn sie unterrichten, der Rest ist Freizeit. Ein Schulkind fragte mich einmal ganz erstaunt: "Sie machen die Arbeitsblätter und korrigieren unsere Tests? Wann machen Sie das?" Da konnte ich nur schmunzeln.»
Michael Wunderlin (IP)
«Das Klischee, dass Lehrpersonen 13 Wochen Urlaub haben und viel zu viel Geld verdienen. Leute, die ausserhalb des Schulsystems arbeiten, können gar nicht nachvollziehen, was uns dieser Beruf abverlangt. Die Arbeitstage starten früh morgens um sieben Uhr und enden sehr oft erst gegen fünf oder sechs Uhr abends, das Planen und Organisieren von Unterricht, Förderungsmassnahmen für Schulkinder, Elterngesprächen, kooperatives Arbeiten im Team mit X Fachpersonen… Würde man das alles mit nur 5 bis 6 Wochen unterrichtsfreier Zeit machen, wäre die Burnout-Rate noch höher als sie sowieso schon ist.»
Stefanie Weber (IP)
«Gell, jetzt macht dir ChatGPT alle Arbeitsblätter?»
Nathalie Unternährer (Quest, IP)

Ist die Lehrperson heute eher Coach, Wissensvermittler oder Sozialarbeiter?

«Alles zusammen – und noch viel mehr...»
Nicole Bucher (Quest, IP)
«Die Rollen von Lehrpersonen sind vielfältig. Ich sehe hier kein Entweder-oder, da wir in einer diversen Gesellschaft auch Kinder mit diversen Fähigkeiten und Bedürfnissen haben. Es sollte selbstverständlich sein, dass Lehrpersonen diese verschiedenen Rollen im Rahmen ihrer Professionalität adaptiv einnehmen können, auch wenn dies kein einfaches Unterfangen ist.»
Mathias Mejeh (Leiter Prof. Lehren, Lernen & Entwicklung)

Klasse ruhig = gute Lehrerin?

«Das kann ich so pauschal nicht beantworten. Es gibt Themen, Fächer und Unterrichtssituationen, die ohne eine gewisse Energie aus der Klasse keine Früchte tragen. Gleichzeitig gibt es Kinder, deren Lernerfolg vom Lärmpegel abhängt. Eine gute Lehrperson findet eine Lösung für die Bedürfnisse der Kinder und sorgt dafür, dass ruhig und aktiv gearbeitet werden kann. Das ist sicher nicht einfach, aber möglich.»
Stefanie Weber (IP)
«Der Beruf verlangt so viel Wissen, Können und Wollen, dass eine ruhige Klasse nicht allein ausschlaggebend für das Prädikat "gute Lehrerin" sein kann.»
Nicole Bucher (Quest, IP)

Die Schule ist nicht Kitt der Gesellschaft, sondern der Spiegel ihrer Risse.

«Meiner Meinung nach werden gesellschaftliche Risse in der Schule sehr stark widergespiegelt. Wichtig ist es jedoch, im Rahmen dieser Diskussion den starken Fokus auf die Schüler:innen zu reduzieren und das gesamte Schulsystem, also auch andere Stakeholder wie Lehrpersonen, Schulleitungen, Eltern und die Bildungsadministration, in den Blick zu nehmen. Wir befinden uns in einem starken und vor allem dynamischen gesellschaftlichen Wandel. Die Schule kann in diesem Zusammenhang die wichtige Rolle einnehmen, Halt zu geben und zukünftige Generationen so zu bilden, dass diese Risse nicht noch weiter aufgehen.»
Mathias Mejeh (Leiter Prof. Lehren, Lernen & Entwicklung)
«Die Schule ist ein Abbild der Gesellschaft und wenn es Risse in der Gesellschaft gibt, sind die auch in der Schule bemerkbar. Jede gesellschaftliche Krise, jeder soziale Trend, jede gemeinschaftliche Entwicklung trifft man in der Schule an. Doch Schüler:innen sind Kinder, die lernen, umdenken, selbständig werden, die sich verändern, sich wehren und darum die Risse kitten.»
Nathalie Unternährer (Quest, IP)
«Aus meiner Perspektive eher Letzteres. Ich denke dabei vor allem an Studienergebnisse, die die (grösstenteils unbewusste) Benachteiligung von Schulkindern mit Migrationshintergrund oder niedrigem sozio-ökonomischen Status bestätigt. Das ist ausserhalb der Schule oftmals auch so. Eines meiner Hauptziele als Lehrerin ist dafür zu sorgen, dass sich kein Kind in meiner Klasse als benachteiligt empfindet.»
Stefanie Weber (IP)

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