Was macht hochwertigen Musikunterricht aus – im Schulzimmer, im Schulhaus, im Bildungssystem? Die Tagung bringt Akteur*innen aus Schule, Hochschule und Verbänden über diese Frage ins Gespräch.
Eckdaten
- Veranstaltet durch
- Pädagogische Hochschule FHNW und Hochschule für Musik FHNW, in Zusammenarbeit mit verschiedenen musikpädagogischen Verbänden und dem Schweizer Musikrat
- Veranstaltungssprache
- Deutsch und Französisch, mit Simultanübersetzung in beide Richtungen
- Kosten
- CHF 90, ermässigt CHF 70 (Mitglieder beteiligter Verbände), Studierende CHF 40
- Durchführungen
- 24.10.2026, 08:30–16:45 Uhr, FHNW Campus Olten, Von Roll-Strasse 10, 4600 Olten
Programm
Musikunterricht an Schulen soll hochwertig sein – so gibt es die Schweizerische Bundesverfassung vor. Doch was genau heisst das? Der Begriff ist weder fachlich noch wissenschaftlich abschliessend bestimmt. Entsprechend unterschiedlich wird er in der Ausbildung und in der Schulpraxis verstanden.
Die Tagung geht dieser Frage entlang von drei Leitfragen nach: Woran erkennen wir guten Musikunterricht? Was trägt heute schon – und was bräuchte es, damit gelingende Beispiele zur Regel werden? Was ist unser nächster Schritt? Eine Keynote zu neurowissenschaftlichen Erkenntnissen, Beispiele aus dem Schulfeld und Gespräche in wechselnden Runden geben Impulse und schaffen Raum für Austausch.
Als Ausgangspunkt dient ein Grundlagenpapier zum Forschungsstand über Qualität im Musikunterricht, das vorgängig zur Verfügung steht.
Zielpublikum: Lehrpersonen und Schulleitungen, Dozierende und Studierende von Pädagogischen Hochschulen und Musikhochschulen, Mitglieder musikpädagogischer Verbände und der Berufsverbände der Lehrpersonen, Fachpersonen aus Bildungsverwaltung sowie alle, denen musikalische Bildung ein Anliegen ist.
Zeit | Programmpunkt |
|---|---|
08.30 | Eintreffen mit Kaffee |
09.00 | Leuchtturmprojekt I aus dem Schulfeld |
09.15 | Begrüssung und Grussworte: Guido McCombie (Direktor Pädagogische Hochschule FHNW) und Regierungsrat Mathias Stricker (Vorsteher Departement für Bildung und Kultur, Kanton Solothurn) |
09.45 | Kurzvoten zu den drei Leitfragen: Nationalrat Stefan Müller-Altermatt (Präsident Schweizer Musikrat), Dagmar Rösler (Zentralpräsidentin LCH), Stephan Schmidt (Direktor Hochschule für Musik FHNW) sowie weitere Akteur*innen; dazu Videobeiträge von Schülerinnen und Schülern |
10.30 | Keynote: Neurowissenschaftliche Erkenntnisse zum Musikunterricht – Barbara Studer, Neurowissenschaftlerin, Universität Bern |
11.30 | Gesprächsrunden in Gruppen zu Leitfrage 1 und 2 |
13.15 | Leuchtturmprojekt II aus dem Schulfeld |
13.35 | Einblicke in die Ergebnisse des Vormittags |
14.00 | Diskussionsrunden mit Fokus auf Leitfrage 3 |
15.30 | Leuchtturmprojekt III aus dem Schulfeld |
15.45 | Schlusspanel mit Dagmar Rösler (Zentralpräsidentin LCH), Letizia Ineichen (Prorektorin Pädagogische Hochschule Graubünden), Guido McCombie (Direktor Pädagogische Hochschule FHNW), Stephan Schmidt (Direktor Hochschule für Musik FHNW), Nathalie Erbeau (Direction pédagogique DGEO, Canton de Vaud) und Nationalrat Stefan Müller-Altermatt (Präsident Schweizer Musikrat) |
16.30 | Schlusswort und Verabschiedung |
16.45 | Ende der Tagung |
Moderation: Marco von Ah. Pausen und Mittagessen sind im Programm eingeplant.
Kontakt
Prof. Dr. Gabriel Imthurn
- Telefon
- +41 56 202 78 29
- gabriel.imthurn@fhnw.ch
Teilnehmen
Musik als Bildungsauftrag – Akteur*innen im Dialog
- Datum
- 24.10.2026, 08:30–16:45 Uhr
- Ort
- FHNW Campus Olten
Von Roll-Strasse 10
4600 Olten - Anmeldeschluss
- 17.10.2026


