Die postdigitale Realität stellt Hochschullehrende vor neue Herausforderungen. Das Projekt PPP zielt auf die Entwicklung von Qualitätsstandards und Kurzweiterbildungen, die Passungslösungen zwischen Erwartungen und Voraussetzungen der Studierenden und der entsprechenden Gestaltung von Lehr-Lernsettings an der Hochschule ermöglichen.
Projektdetails
- Typ
- Forschungsprojekt
- Themen
- Bildung und Pädagogik, Digitalisierung und digitale Transformation und Unterrichten und Lernen
- Hochschule/Institut
- Pädagogische Hochschule FHNW / Institut Weiterbildung und Beratung
- Partner
- Hochschulen der FHNW
- Förderung
- Lehrfonds FHNW
- Laufzeit
- September 2022 – Juni 2023
- Leitung
- Prof. Dr. Ulla Klingovsky, Stephanie Gyger, Claudia Zimmerli-Rüetschi
Leitung

Prof. Dr. Ulla Klingovsky
- Telefon
- +41 61 228 52 58
- ulla.klingovsky@fhnw.ch

Stephanie Gyger
- Telefon
- +41 61 228 50 31
- stephanie.gyger@fhnw.ch

Claudia Zimmerli-Rüetschi
- Telefon
- +41 56 202 75 76
- claudia.zimmerli@fhnw.ch
Über das Projekt
Die Hochschullehre nach Corona wird nicht mehr dieselbe sein wie vor Corona. Mit dem Ende der Pandemie bricht das postdigitale Zeitalter an, in dem Dozierende in ihren Lehrveranstaltungen digitale Praxen - wie sie sich während der Coronazeit aneignen konnten - und analoge Handlungsweisen miteinander kombinieren müssen. Diese Kombination muss vor dem Hintergrund der verschiedenen fachlichen und digitalen Fähigkeiten der Studierenden sowie deren Erwartungen an einen optimalen Einsatz digitaler Hilfsmittel geschehen. Dadurch können Passungsprobleme entstehen, die die Vermittlungschoreografie stören und auf die Studierenden lernhemmend wirken.
Die Herausforderungen für Dozierende im postdigitalen Zeitalter lassen sich wie folgt auf den Punkt bringen: Dozierende müssen mit Hilfe von analogen und digitalen Mitteln und unter Berücksichtigung der unterschiedlichen fachlichen und digitalen Kompetenzen der Studierenden sowie deren Erwartungshaltungen neue Präsensräume schaffen, die den Standards und den Qualitätskriterien der Hochschullehre der FHNW entsprechen.

Das Projekt nimmt diese Passungsproblematik zum Ausgangspunkt und untersucht Hochschulveranstaltungen im Hinblick auf den Gebrauch von digitalen und analogen Hilfsmitteln. Die Beobachtungen der jeweiligen Sequenzen werden mit Studierenden und Dozierenden in Workshops diskutiert. Am Projekt sind mehrere Hochschulen mitbeteiligt. Mit Hilfe der dabei erzielten Ergebnisse werden Qualitätsstandards für die Gestaltung postdigitaler Präsenzräume formuliert. Diese dienen der Konzeption von kurzen Weiterbildungen sowie zur Realisierung von Lehrvideos. Ausserdem fliessen die Ergebnisse in die Weiterbildung Basics Hochschullehre sowie in den CAS Hochschullehre ein.
