Die Professur entwickelt und erforscht inklusionspädagogische Theorien und Konzepte für Schule und Unterricht. Sie bringt ihre Expertise sowie Wissen aus verwandten Themenbereichen in die Studiengänge Primarstufe, Logopädie und Sonderpädagogik ein.
Arbeitsgebiet
Die Professur hat die Aufgabe, Theorien und Konzepte sonderpädagogischen und inklusiven Handelns im Bereich des Unterrichts auf allen Schulstufen zu entwickeln und ihre Umsetzung forschend zu begleiten. Heterogenitätsrelevante Aspekte wie Alter, Geschlecht, soziale Herkunft, Entwicklung und Ability werden dabei in ihrer Wechselseitigkeit verstanden und auf Möglichkeiten der Gestaltung von Lernprozessen in pädagogischen Organisationen bezogen. Im Zentrum steht die Weiterentwicklung inklusiver Bildung und Erziehung in Organisationen, pädagogisch-lösungsorientiertes Handeln in ausgewählten Lernbereichen und unterschiedlichen Sozialformen, sowie deren kooperative Umsetzung.
Die Mitarbeitenden der Professur bringen ihre Expertise sowie Wissen aus verwandten Themenbereichen in die Studiengänge Primarstufe, Logopädie und Sonderpädagogik ein. Zudem engagieren sie sich im Bereich der Weiterbildung, der durch das Institut Weiterbildung und Beratung koordiniert wird, in diesbezüglichen Angeboten.
Informationen zu unseren Projekten und Tätigkeiten finden Sie auf unserem Blog unter Aktuelles
Projekte

Primarschulen im Spannungsfeld von Inklusion und Bildungsstandards
Die Einführung des neuen Lehrplans 21 in der Schweiz entspricht der Ausrichtung des Bildungswesens auf Bildungsstandards, die nach den ersten PISA-Studien in den europäischen Ländern stattgefunden hat. Gleichzeitig liegt die Umsetzung und Weiterentwicklung eines integrativen Unterrichts im aktuellen Aufgabenbereich der Volksschule. Der Lehrplan greift das Ziel des integrativen Unterrichts ebenfalls auf. So sind die Lehrpersonen z. B. dazu aufgerufen, eine individuelle, die Lernausgangslagen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigende Lernunterstützung zu bieten.
