Tätigkeit an der FHNW
Jasmin Näpfli ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur Bildung im Kontext von Gesellschaft und Schule des Instituts Sekundarstufe I & II der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz. Ihre Arbeitsschwerpunkte umfassen Tagesstrukturen und Tagesschulen, sowie Angebote der offenen Sozialarbeit als Lernorte für Kinder und Jugendliche sowie deren Zusammenarbeit mit Schulen. Darüber hinaus befasst sie sich mit Themen der Schulentwicklung und Educational Governance und Innovationen in der Lehrer*innenbildung.
In ihren aktuellen Forschungsprojekten setzt sie sich mit der Perspektive von Kindern auf Tagesstrukturen als Lern- und Erfahrungsort auseinander. Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit Fragen der Professionalisierung von Mitarbeitenden in Tagesstrukturen sowie mit der Zusammenarbeit zwischen Tagesstrukturen und Schulen. Ein weiteres Projekt befasst sich mit Beweggründen für Schulwechsel im Kontext von Privatschulen, und den daraus resultierenden Herausforderungen und Chancen für die Schulentwicklung.
Durch ihre Ausbildung in Sozialer Arbeit, Soziologie und Erziehungswissenschaft sowie ihrem CAS in Schulsozialarbeit bringt sie eine interdisziplinäre Expertise mit. Dies ermöglicht ihr zwischen den Systemen der Schule und der Sozialen Arbeit und verschiedenen Akteur*innen des Bildungssystems zu vermitteln.
Forschungsschwerpunkte
- Tagesstrukturen und Tagesschulen
- Kooperation Schule und Tagesstrukturen, Soziale Arbeit
- Schulentwicklung
- Steuerung von Schulentwicklung
- Innovationen in der Lehrer*innenbildung, mit Schwerpunkt auf der Verbindung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und berufspraktischen Anforderungen
- Integration und Inklusion
Lehre
- Lehre im Bereich Forschung und Entwicklung des IP der PH FHNW zu den Themen "Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten", "quantitative und qualitative Forschungsmethoden", "Reflexives Erarbeiten von Forschungswissen" und "Forschendes Lernen in einem Projekt"
- Lehrbeauftragte im Bereich Erziehungswissenschaften, Kultur und Gesellschaft des ISEK der PH FHNW zu den Themen Steuerung von Schulentwicklungen und Fördern und Selektion
- Lehrbeauftragte im Bereich Fachwissenschaften Sonderpädagogik des ISEK zum Thema Sozio-emotionales Lernen im Jugendalter sowie Fördern, Bewerten und Beurteilen
Weiteres
- Organisation der PH FHNW Methodenwoche
- Mitglied der WERA-Task Force Global Research in Extended Education
Profil
Berufliche Tätigkeiten
seit 2026 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte an der Professur Bildung im Kontext von Schule und Gesellschaft, Institut Sekundarstufe I und II |
seit 2011 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte am Zentrum Lehrer*innenbildungsforschung, Institut Forschung und Entwicklung der PH FHNW |
2010 | Wissenschaftliche Assistenz im Forschungsprojekt "Unity in diversity? The acceptance of cultural diversity and its impact on the compability of national and European identity." Universität Luzern. |
2009 | Praktikantin „Projektmanagement Marktforschung“ bei der AXA Winterthur |
Ausbildung
2021 | CAS Soziale Arbeit in der Schule, Hochschule für Soziale Arbeit Luzern |
2016 | Promotion in Erziehungswissenschaften an der Philosophischen Fakultät der Universität Basel, Doktorarbeit mit dem Titel „Integrative Schulung als Gegenstand der Education Governance : eine mehrperspektivische Analyse zur Schulentwicklung im Kanton Aargau.“; Prof. Dr. Roland Reichenbach und Prof. Dr. Carsten Quesel |
2011 | Master of Arts „Weltpolitik und Weltgesellschaft“ an der Universität Luzern Masterarbeit „Familienpolitik in der Schweiz: Das Zusammenspiel von Kontext, individuellen Faktoren und familienpolitischen Massnahmen und deren Auswirkungen auf die Fruchtbarkeitsrate“ |
2008 | Bachelor of Arts an der Philosophischen Fakultät Fribourg Bereich 1: Sozialarbeit und Sozialpolitik (120 ECTS) Bereich 2: Medien- und Kommunikationswissenschaft (60 ECTS), Universität Fribourg Bachelorarbeit „Motivationssemester - eine ideale Zwischenlösung für erwerbslose Jugendliche?“ |
- From Research to Practice (R2P) (2021-2024). Das Lehrprojekt soll die Kohärenz zwischen Studium und Berufsfeld sowie die Einsicht der Studierenden bezüglich der Bedeutsamkeit und des Nutzens von Theorien und empirischen Forschungsergebnissen für die Praxis fördern.
- ZOJA - Zielgruppenbefragung Offene Jugendarbeit (2021-2022). In diesem Projekt werden Erkenntnisse zur Bekanntheit, Nutzung und Zufriedenheit der Jugendlichen mit den Angeboten der Offenen Jugendarbeit mittels qualitativ partizipativer Methoden generiert.
- Soziale Wirksamkeit der Tagesstrukturen (2020 - 2021). Diese Projekt untersucht die wahrgenommenen Wirkungen der Tagesstrukturen auf der individuellen Ebene der Kinder und Jugendlichen aus der Sichtweise unterschiedlicher Akteure des Unterrichts, der Kinder und Jugendlichen sowie der Erziehungsberechtigten.
- Wissenschaftliche Begleitung der Schule FOKUS (2020 - 2021). Dieses Projekt begleitet eine demokratische Schule wissenschaftlich bei ihrer Schulentwicklung.
- Initialprojekt Tagesstrukturen Basel-Stadt (2019-2020). Das Initialprojekt untersucht Gelingensbedingungen und Stolpersteine der Integration von Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedürfnissen in die Tagesstrukturen Basel-Stadt.
- School Governance und Laienpartizipation in der Schweiz (2011 - 2014). Das Projekt untersucht den Wandel der Laienpartizipation im Kontext der Professionalisierung der Führungsstrukturen in der schweizerischen Volksschule.
Weitere Projekte der FHNW
Diese finden Sie im Institutional Repository FHNW (IRF).
