Kindern mit «besonderem Bildungsbedarf» wird Mehrsprachigkeit nicht selten vorenthalten. Aber: Auch bei (Sprach-)Lernschwierigkeiten und Beeinträchtigungen sind unbedingt alle lebensweltlich gegebenen Sprachen sowie Fremdsprachen für das Lernen zu nutzen.
Steckbrief
- Abschluss
- Teilnahmebestätigung
- Nächster Start
- 25.8.2027
- Durchführungssprache
- Deutsch
- Durchführungsort
- Brugg-Windisch
- Preis
- CHF 144.00
- Format
- Kurs
- Zielpublikum
- Fachpersonen heilpäd. Früherziehung, Logopäd*innen, Lehrpersonen Zyklus 3, Lehrpersonen Zyklus 2, Lehrpersonen Zyklus 1, Schulische Heilpädagog*innen, Lehrpersonen DaZ, Sonderpädagogische Fachpersonen
- Finanzierung
- AG, SO
- Nummer
- 1-27.P-K-BB2124/01
Ziele und Nutzen
Die Sprachwissenschaftlerin Rita Franceschini fragt: «Sollen wir noch am Begriff Mehrsprachigkeit festhalten?» (Franceschini 2015). Wir sind es gewohnt, Sprachen als getrennte Systeme zu denken, die beim Lernen in Konkurrenz zueinanderstehen. Aus Sicht des kindlichen Spracherwerbs lassen sich verschiedene Sprachen jedoch als Gesamtrepertoire verstehen, das Lernen und Bildung bereichert. Im Kurs gewinnen Sie neue Perspektiven auf Mehrsprachigkeit als Ressource für Lernen und Bildung. Sie verstehen, weshalb die lebensweltlichen Sprachen von Kindern nicht in Konkurrenz stehen müssen, sondern Lernprozesse unterstützen können.
Wir diskutieren, wie die vorhandenen Sprachen aller Kinder – auch bei (Sprach-)Lernschwierigkeiten oder Beeinträchtigungen – für das Lernen genutzt werden können. Reflexion, Austausch und Praxisbezüge stehen dabei im Zentrum. Sie entwickeln damit konkrete Handlungsmöglichkeiten für eine mehrsprachigkeitssensible Praxis, auch bei Kindern mit besonderem Bildungsbedarf.
Zielpublikum
Lehrpersonen DaZ, Logopäd*innen, Sonderpädagogische Fachpersonen, Lehrpersonen Zyklus 1, Lehrpersonen Zyklus 2, Lehrpersonen Zyklus 3, Fachpersonen heilpäd. Früherziehung, Schulische Heilpädagog*innen
Dozierende
Simone Kannengieser, Prof. Dr., Leiterin Professur für Berufspraktische Studien und Professionalisierung PH FHNW
Organisatorisches
Preis
CHF 144.00
Finanzierung
Kanton AG: durch den Kanton finanziert
Volksschule im Kanton Aargau
Die Teilnahme wird für alle Personen, die im Geltungsbereich des Gesetzes über die Anstellung von Lehrpersonen (GAL) tätig sind, vollumfänglich vom Kanton finanziert.
Für eine allfällige Mitfinanzierung von Weiterbildung über kommunale Gelder ist die Schulleitung bzw. der Gemeinderat der jeweiligen Schule zuständig.
Mittelschule und Berufsfachschule im Kanton Aargau
Die Teilnahme wird für alle Personen, die im Geltungsbereich des Gesetzes über die Anstellung von Lehrpersonen (GAL) tätig sind, vollumfänglich vom Kanton finanziert.
Für eine allfällige Mitfinanzierung von Weiterbildung über die Schule ist die Schulleitung zuständig.
Kanton SO: durch den Kanton und die Gemeinde finanziert
Für Lehrpersonen, Schulleitungen und pädagogische Fachpersonen mit einer Anstellung an der Volksschule im Kanton Solothurn finanziert der Kanton und die Gemeinde das Angebot zu je 50%. Die Zustimmung der Schulleitung für den Kursbesuch gilt als Kostengutsprache für den Gemeindeanteil.
Beratung
Kontakt
Erik Tuchschmid
- Telefon
- +41 56 202 86 69
- erik.tuchschmid@fhnw.ch
Anmeldung
Förderung der Mehrsprachigkeit auch bei (Sprach-)LernschwierigkeitenFörderung der Mehrsprachigkeit auch bei (Sprach-)Lernschwierigkeiten
- Datum
- 25.8.2027
- Dauer
- Mi, 25.8.2027, 13:00–16:30 Uhr
- Ort
- Brugg-Windisch
- Anmeldeschluss
- 21.7.2027
- Anzahl Plätze
- 30
