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Weiterbildungen der PH FHNW

Planungswoche LoS – Lehrpersonen organisieren ihren Schulstart | Ein Angebot für Berufseinsteigende, Pädagogische Hochschule FHNW

Pädagogische Hochschule


  • Steckbrief
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  • Aufbau und Inhalte
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Der Berufseinstieg ist eine prägende Phase in der Berufsbiografie einer Lehrperson. Die vielen und vielseitigen Herausforderungen, die mit dem Berufseinstieg verbunden sind, werden in der Planungswoche konkret angegangen. Was muss? Was kann? Was kann warten?

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Steckbrief

Abschluss
Teilnahmebestätigung
Nächster Start
23.6.2027
Dauer
1 Woche plus 1.5h Auftakt-Infoveranstaltung
Durchführungsort
Brugg-Windisch und Online
Preis
CHF 1 494
Format
Kurs
Zielpublikum
Berufseinsteigende, Wiedereinsteigende, Lehrpersonen Zyklus 3, Lehrpersonen Zyklus 2, Lehrpersonen Zyklus 1
Finanzierung
AG, SO

Ziele und Nutzen

Sie erlangen Sicherheit und Zuversicht, um erfolgreich und motiviert in den Lehrberuf einzusteigen. Sie wissen, wo Sie sich bei Bedarf Hilfe holen können und finden Wege, wie Sie eine gute Work-Life-Balance von Beginn weg anstreben können. In einem produktiven Lernumfeld und mit Gleichgesinnten klären Sie Ihre Aufgaben und Verantwortungen hinsichtlich Schulstart und Unterricht.

Hauptfokus der Planungswoche liegt auf der eigenen Planung. Thematische Impulse werden von Expertinnen und Experten vormittags gesetzt, damit Sie nachmittags daraus individuelle Umsetzungsmöglichkeiten für Ihren Unterricht andenken und diese im Austausch mit anderen Teilnehmenden, Peer Coaches und Dozentinnen und Dozenten in die eigene Planung einbinden. Die Planungswoche ermöglicht Ihnen, mit Peers und Expertinnen und Experten zu planen, gemeinsam laut zu denken und wichtige Vorarbeiten für den Schulanfang zu leisten. Darüber hinaus generieren Sie ein Netzwerk, welches Ihnen bei Ihrem Berufseinstieg zur Seite steht.

In der Planungswoche werden Sie von zyklus-/stufenspezifischen Peer Coaches begleitet. Dabei handelt es sich um Junglehrerinnen und -lehrer mit ca. 2 bis 4 Jahren Unterrichtserfahrung. Die Peer Coaches agieren als Sprachrohr aus der Praxis und helfen beim Transfer der Inputs in die Praxis und bei der Planung. Sie berichten auch aus ihrer eigenen Erfahrung und unterstützen Sie mit Tipps und Tricks. Thematische Inputs und der individuelle Transfer stehen in engem Zusammenhang. Sie überlegen sich im Vorfeld, was Ihr Ziel der Teilnahme an der Planungswoche ist. Beispiel: die Jahresplanung im NMG steht und die ersten Schultage sind detailliert geplant. Es kann losgehen!


Aufbau und Inhalte

Daten und Ort

Montag bis Freitag, 12.7.2027–16.7.2027
Brugg-Windisch

Auftakt-Infoveranstaltung (online): Mittwoch, 23.6.2027, 14.00–15.30 Uhr
Kennenlernen und Erwartungen an den Kurs werden geklärt. Die Auftaktveranstaltung ist Teil des Kurses.

Programm

Vormittags findet immer ein thematischer Impuls statt, nachmittags ist Planungszeit.

Tag 1 | Orientierung und Kantonale Einbettung

Wo beginnen? Die Teilnehmenden und die Peer Coaches lernen sich kennen und klären die Ressourcen und Bedürfnisse der Gruppe. Arbeiten Sie beispielsweise im Churer-Modell? Oder haben Sie eine Mehrjahrgangsklasse und AdL ist Ihnen noch eher fremd? Wir klären die Ressourcen und Herausforderungen der Gruppe, damit dies in der Planungszeit gezielt berücksichtigt werden kann. Peer Coaches erzählen von ihrem Berufseinstieg. Am ersten Tag wird ein breites Feld eröffnet: es geht um Organisatorisches, Bürokratisches, Rechtliches, Formulare, LehrerOffice resp. PUPIL, Tipps und Tricks, Dokumentation, Lehrpersonen-Gesundheit die Work-Life-Balance etc., je nach dem, was Sie wünschen und brauchen.

Damit die Planung dem vorgegebenen Rahmen des Lehrplans 21 und den kantonalen Vorgaben entspricht, wird am Montag über den Berufsauftrag sowie die kantonalen Grundlagen informiert. In einem Workshop kann bei Bedarf der Prozess vom Lehrplan21 zur Jahresplanung, von da aus zur Quartalsplanung und zur Detailplanung angegangen werden.

Planungsfokus:

Jahresplanung, Quartalsplanung, Planung der ersten Schultage.

Tag 2 | Zusammenarbeit im Klassenteam und im erweiterten Schulfeld

Eine Anstellung an einer Schule bringt viele zu klärende Fragen an die Zusammenarbeit in den unterschiedlichen Teams mit sich – aber auch die Beruhigung: Ich bin nicht allein!

Die förderorientierte Zusammenarbeit mit der Heilpädagogin oder dem Heilpädagogen, der DaZ-Lehrperson oder dem/der Logopäden/Logopädin ist Bereicherung und Herausforderung zugleich. Gerade die «Neuen» im Team müssen ihren Platz im Kollegium erst finden und die eigenen Bedürfnisse und Aufgaben klären. Idealerweise geschieht Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Doch die Gleichwertigkeit ist nie gegeben, sie muss hergestellt werden. Die zu klärenden Aspekte der Zusammenarbeit im multiprofessionellen Klassenteam werden ergründet und mögliche Schritte festgehalten oder eingeleitet. Eine gelingende und zielführende Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Akteuren aus dem Umfeld Schule ist eine nicht zu unterschätzende Ressource.

Planungsfokus:

Klären der Zusammenarbeit(en)

Tag 3 | Elternzusammenarbeit

Die Wichtigkeit von Elternzusammenarbeit wird aufgezeigt und gemeinsam mit Theaterpädagoginnen und -pädagogen spielerisch eingebettet und aufgearbeitet. Situationen der Elternzusammenarbeit werden erlebt und lösungsorientiert weiterbearbeitet. Übungsmöglichkeiten für Elterngespräche (Rollenspiele) werden angeboten. Es geht darum, die Absicht und die Wirkungsweise der unterschiedlichen Kontaktformen differenziert zu durchleuchten, um für sich herauszufinden, wie man die eigene Zusammenarbeit gestalten möchte. Die eigene Elternzusammenarbeit (Elterngespräche, Elternabend, Korrespondenz) wird durchdacht. Es liegt ein grobes Konzept vor, welches die Bedürfnisse der verschiedenen Akteure berücksichtigt. Der gewünschte Umgang betreffend Kommunikation (Kanäle, Zeitfenster etc.) mit den Eltern ist geklärt. Der erste persönliche Kontakt (Kennenlerngespräch und/oder Elternabend) ist grob oder detailliert geplant.

 Tag 4 | Individuelle Vertiefung (Wahlpflicht)

Sie spezialisieren sich in einem spezifischen Aspekt, so wie es Ihr Arbeitsfeld oder Ihr Bedürfnis fordert. Es stehen digital aufbereitete Lernpakete zur individuellen Bearbeitung bereit. Diese dürfen selbstverständlich auch in Gruppen bearbeitet werden.

 Tag 5 | Klassenführung und Classroommanagement unter dem Aspekt diversitätsorientiert Unterrichten

Unterrichten heisst auch planen und womöglich situationsangepasst bewusst die eigene Planung über Bord werfen. In der Annahme, dass die eigene Klasse so vielfältig und heterogen, wie jede Klasse ist, können spezifische Aspekte präventiv und unterstützend eingesetzt werden. So kann der Raum gezielt für die individuellen Bedürfnisse ein- und ausgerichtet werden. Regeln und Rituale werden entwickelt und geübt, damit sich die Kinder orientieren und partizipieren können. Dabei ist die eigene, positive Lehrpersonenhaltung wegweisend im Umgang mit herausforderndem Verhalten.


Dozierende

  • Sibylle Bittner, Dozentin für Inter- und Transkulturalität, PH FHNW

Organisatorisches

Preis

CHF 1 494

Anreise und Verpflegung gehen zu Lasten der Teilnehmenden.

Die Kosten der Planungswoche werden für Lehrpersonen aus den Kantonen AG und SO vollumfänglich vom Kanton übernommen. Lehrpersonen aus den Kantonen BL und BS klären die Finanzierung mit dem Arbeitgeberkanton selbstständig.

Finanzierung

Kanton AG: durch den Kanton finanziert

Volksschule im Kanton Aargau

Die Teilnahme wird für alle Personen, die im Geltungsbereich des Gesetzes über die Anstellung von Lehrpersonen (GAL) tätig sind, vollumfänglich vom Kanton finanziert.
Für eine allfällige Mitfinanzierung von Weiterbildung über kommunale Gelder ist die Schulleitung bzw. der Gemeinderat der jeweiligen Schule zuständig.

Mittelschule und Berufsfachschule im Kanton Aargau

Die Teilnahme wird für alle Personen, die im Geltungsbereich des Gesetzes über die Anstellung von Lehrpersonen (GAL) tätig sind, vollumfänglich vom Kanton finanziert, sofern die Zielgruppe Lehrpersonen Sek II in der Ausschreibung erwähnt ist.
Für eine allfällige Mitfinanzierung von Weiterbildung über die Schule ist die Schulleitung zuständig.

Kanton SO: durch den Kanton finanziert

Für Lehrpersonen der Volksschule mit Anstellung im Kanton Solothurn übernimmt der Kanton die Gebühren.


Beratung

Kontakt

Tabea Hunziker

Sachbearbeiterin Weiterbildung, Bereich Kurse und Tagungen
Telefon
+41 56 202 87 04
E-Mail
tabea.hunziker@fhnw.ch
Sibylle Bittner

Sibylle Bittner

Dozentin für Inter- und Transkulturalität sowie Elternzusammenarbeit am Institut Weiterbildung und Beratung sowie am Institut Primarschule
Telefon
+41 56 202 76 28
E-Mail
sibylle.bittner@fhnw.ch

Anmeldung

Planungswoche LoS – Lehrpersonen organisieren ihren Schulstart | Ein Angebot für Berufseinsteigende
Planungswoche LoS

Datum
23.6.2027–16.7.2027
Dauer
1 Woche plus 1.5h Auftakt-Infoveranstaltung
Ort
Brugg-Windisch und Online
Anmeldeschluss
19.5.2027
Anmelden

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