Kompetenzen für die Schulgemeinschaft

Projektdetails
- Typ
- Forschungsprojekt
- Forschungsfeld
- Unterrichtsentwicklung
- Themen
- Bildung und Pädagogik
- Hochschule/Institut
- Pädagogische Hochschule FHNW / Institut Forschung und Entwicklung
- Partner
- Prof. Dr. Celine Favre, Institut für Spezielle Pädagogik und Psychologie der PH FHNW, Muttenz
Prof. Dr. Fabio Sticca, Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik, Zürich - Förderung
- Kanton Zürich
Kanton Bern
Kanton Schaffhausen - Volumen
- CHF 165'354
- Laufzeit
- Dezember 2025 - März 2031
- Leitung
- Prof. Dr. Ariana Garrote
Prof. Dr. Markus Neuenschwander - Mitarbeit
- Fabienne Deuber
Annina Kronenberg
Ein Projekt des Zentrums Lernen und Sozialisation des Instituts Forschung und Entwicklung
Leitung

Prof. Dr. Ariana Garrote
- Telefon
- +41 56 202 72 63 (Direkt)
- ariana.garrote@fhnw.ch

Prof. Dr. habil. Markus P. Neuenschwander
- Telefon
- +41 56 202 71 37 (Direkt)
Projektteam
In Kooperation mit
Prof. Dr. Celine Favre, Institut für Spezielle Pädagogik und Psychologie der PH FHNW, Muttenz
Prof. Dr. Fabio Sticca, Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik, Zürich
Über das Projekt
KoS ist ein evidenzbasiertes Entwicklungsprojekt, das Schulen dabei unterstützt, die überfachlichen Kompetenzen gemäss Lehrplan 21 (Selbst-, Sozial- und Methodenkompetenz) im Schulalltag gezielt und nachhaltig zu stärken. Dabei verbindet das Projekt wissenschaftliche Erkenntnisse eng mit der schulischen Praxis. Das Ziel von KoS ist es, Lehrpersonen mit konkreten Handlungsstrategien auszustatten, um erfolgreiches Lernen, einen konstruktiven Umgang mit Vielfalt und eine positive Lernatmosphäre im Klassenzimmer zu fördern.
KoS entwickelt zwei fächerübergreifend Angebote, die von Schulen der Zyklen 1, 2 und 3 gebucht werden können:
- Das Angebot Sozial-emotionales Lernen: Förderansätze für Schulen (SEL) enthält Unterrichtsmaterialien und Vorträge für Schulen zum sozial-emotionalen Lernen. Basierend auf dem wissenschaftlich erprobten CASEL-Modell (CASEL.org) soll aufgezeigt werden, wie bestimmte sozial-emotionale Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler im Unterricht gefördert werden können, sodass aufmerksames und wirksames Lernen im Klassenzimmer (Modul 1) stattfinden kann und Verhaltensproblemen bzw. psychischen Problemen (Modul 2) vorgebeugt werden kann.
- Das Angebot Diskriminierungskritische Schulkultur zeigt auf, wie Sozialisation, Vorurteile und gesellschaftliche Machtverhältnisse dazu beitragen, dass bestimmte Gruppen von Menschen diskriminiert werden. Dabei werden die eigene Sozialisation und gesellschaftliche Position reflektiert, Strategien zum Abbau persönlicher Vorurteile entwickelt und ein bewusster, professioneller Umgang damit erlernt. Zudem wird aufgezeigt, wie Unterricht und Schulalltag inklusiv und vorurteilsbewusst gestaltet werden können. In wählbaren Vertiefungen wird das Wissen zu Rassismuskritik, Geschlechterrollen und sozialer Gerechtigkeit vertieft und für die Umsetzung im Schulalltag nutzbar gemacht.
Finanzierung
Dieses Entwicklungsprojekt wird unterstützt durch die Kantone Zürich, Bern und Schaffhausen.